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Radtour per Social Media: Auf der Suche nach den schönsten Mountainbike-Trails "Ich
Dennis Stratmann

Der Mountainbiker Stefan Loibl fährt drei Wochen lang quer durch Deutschland - von Westen nach Osten. Dabei hält er sich komplett an Tipps, die er von der Bike-Community auf Social Media erhält.

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doitwithsed 11.07.2019, 06:23
1.

"Naturtrails mit ein bisschen Gefälle, mit Wurzeln, Kurven und Steinen" werden spätestens nach dem Einhundersten Pedalisten dieser Sorte erodierte Schlammpfade mit ruinierter Pflanzen und Mikrofauna im Nahbereich sein. Auch als Wanderer immer wieder erfreut, wenn einem jemand im Wald auf Wanderwegen mit "60 km/h" bergab entgegengerast kommt.

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hrboedefeld 11.07.2019, 08:10
2. Quatsch

ein Mountainbiker schadet der Natur genauso wenig wie ein Wanderer.
Klar gibts auf beiden Seiten schwarze Schafe, Biker die alles kaputt bremsen weil sie nicht richtig fahren können und Wanderer, die ihren Müll in die Natur werfen. Aber zum Glück ist der Großteil beider Gruppen sehr vernünftig unterwegs...

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vinzenz 11.07.2019, 08:32
3. Zerstören?

Zitat von doitwithsed
"Naturtrails mit ein bisschen Gefälle, mit Wurzeln, Kurven und Steinen" werden spätestens nach dem Einhundersten Pedalisten dieser Sorte erodierte Schlammpfade mit ruinierter Pflanzen und Mikrofauna im Nahbereich sein. Auch als Wanderer immer wieder erfreut, wenn einem jemand im Wald auf Wanderwegen mit "60 km/h" bergab entgegengerast kommt.
das machen immer nur die anderen!!
Schwarze Schafe gibts auf beiden Seiten, man nimmt aber nur zu gern die wahr, die einen ohnehin stören .. beim Wanderer sinds die Biker, und umgekehrt . da heissts halt dann.. die depperten Stockenten, gehen immer nebeneinander, lassen diverse Hinterlassenschaften hinter sich liegen etc...
Stimmt beides.. in begrenztem Ausmass..

einziger ausweg.. alle ab auf die Strasse, da wird kein boden mehr zersört.. aber das würd dann die "Motorisierten" wieder stören..
mit etwas Verständnis und weg vom Egotrip wäre ALLEN gedient...

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tpro 11.07.2019, 08:36
4.

Zitat von hrboedefeld
ein Mountainbiker schadet der Natur genauso wenig wie ein Wanderer. Klar gibts auf beiden Seiten schwarze Schafe, Biker die alles kaputt bremsen weil sie nicht richtig fahren können und Wanderer, die ihren Müll in die Natur werfen. Aber zum Glück ist der Großteil beider Gruppen sehr vernünftig unterwegs...
"....ein Mountainbiker schadet der Natur genauso wenig wie ein Wanderer...."

Querfeldeinfahren schadet dem Waldboden und stört Tiere beim Nisten und Brüten. Mountainbiker, die quer duchr den Wald fahren sind Egoisten. Wanderer, die ihren Müll in die Natur werfen habe ich noch nie gesehen. Rücksichtslose Mountainbiker öfters.

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hisch88 11.07.2019, 08:43
5. Kritik nicht erlaubt

Zitat von hrboedefeld
ein Mountainbiker schadet der Natur genauso wenig wie ein Wanderer. Klar gibts auf beiden Seiten schwarze Schafe, Biker die alles kaputt bremsen weil sie nicht richtig fahren können und Wanderer, die ihren Müll in die Natur werfen. Aber zum Glück ist der Großteil beider Gruppen sehr vernünftig unterwegs...
Ich bin bereits zensiert worden, weil ich als Wanderer das Verhalten der M-Bikers zur Sprache (und im Text vermisst) gebracht hatte, die sich in unsere Gegend recht rücksichtslos gegenüber den Fußgängern verhalten.
(In der lokalen Presse sind fast wöchentlich Leserbriefe hierzu zu Lesen.)

Eine Drosselung der Geschwindigkeit ist durch rechtzeitiges Brüllen der Fahrer nicht vorgesehen.

Solange die M-Bikers auf eigenen Strecken fahren ist es ok, aber bei Wegen mit Wanderern gibt es so gut wie keine Hemmschwelle in Aggressivität.

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suplesse 11.07.2019, 08:52
6. Immer dann

wenn der Mensch den Wald betritt, gibt es Spuren oder sogar Schäden. Schlimm wird es dann, wenn es keine Regeln gibt oder die vorhandenen Regeln und Gesetze missachtet werden. Zum Problem wird es ganz besonders, wenn es massenhaft Menschen gibt, die völlig unkontrolliert im Wald unterwegs sind. Egal, ob zu Fuß, mit dem Bike oder sonstwie. Wer alles fallen lässt, was er nicht mehr braucht, hinter Bäume kotet, dass es an manchen Orten bestialisch stinkt, die Wege verläßt, das Wild mit lautem Geschrei verscheucht, wild campt, Furchen in den nassen Walsboden fräst, alles platt tritt, der schadet dem Wald. Der eigene Verstand sollte eingesetzt werden, Hinweischilder beachtet und zur Not auch mal umkehren, wenn man sich nicht sicher ist das Richtige zu tun.

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competa1 11.07.2019, 09:03
7. und warum..

Zitat von hrboedefeld
ein Mountainbiker schadet der Natur genauso wenig wie ein Wanderer. Klar gibts auf beiden Seiten schwarze Schafe, Biker die alles kaputt bremsen weil sie nicht richtig fahren können und Wanderer, die ihren Müll in die Natur werfen. Aber zum Glück ist der Großteil beider Gruppen sehr vernünftig unterwegs...
..gibt es bei uns im Stadtwald dann Verbotsschilder für Biker aber nicht für Fußgänger?Fragen Sie mal die Förster,wer mehr Schaden an der Natur anrichtet!

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hrboedefeld 11.07.2019, 09:20
8. querfeldein?

Ich fahre nun schon einige Jahre Mountainbike und hin und wieder wandere ich auch mal.
Aber mir ist noch nie ein Mountainbiker vorgekommen, der abseits von Pfaden quer durch den Wald brettert. Ich kann mir auch nicht vorstellen wozu das jemand machen würde. Oder bezeichnen Sie die schmalen Pfade als "quer durch den Wald"? Und wohnen Sie eventuell noch in Baden-Württemberg, wo die Wanderer sich per Gesetz zur Hoheit der Natur erhoben haben und alle anderen müssen zu Hause bleiben, weil es verboten ist seinem Hobby nach zu gehen...?

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hrboedefeld 11.07.2019, 09:25
9. ...

im hessischen Gießen wurde extra ein Gutachten erstellt, mit dem Ziel die Mountainbiker zu vertreiben, da sich die Wanderer in "ihrem" Wald gestört fühlten.
Das Gutachten ergab, dass die Mountainbiker die Pfade frei halten und die Vögel so besser Nahrung finden und die kleinen gebauten Holzkonstruktionen super Unterschlupf für alle Arten von Lebewesen bieten. Ergebnis des Gutachtens: die Mountainbiker helfen mehr, als die Erosion schadet

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