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Regulärer Betrieb gestartet: Auch Sie können jetzt durch den Gotthard-Tunnel fahren
DPA

Der erste planmäßige Zug ist durch den Gotthard-Tunnel gerollt. Der Weg nach Italien verkürzt sich um eine halbe Stunde.

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bartsuisse 11.12.2016, 11:17
20. werder11 - das stimmt nicht

auch in der EU gibt es grossartige Projekte wie der Kanaltunnel, HG Systeme Frankreichs und Italiens, Apenninunterquerung mit 70 km Tunnelsystemen, Stadtunterquerung Bolognas, Brennerbasistunnel der sich im Bau befindet und vieles mehr. Bitte nicht von der deutschen Verkehrspolitik und Unfähigkeit auf andere schliessen. Die meisten machens besser

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jasper366 11.12.2016, 11:17
21.

Zitat von ace.of.spades
Und die Deutschen sollten sich in Grund und Boden schämen für ihre offensichtliche Unfähigkeit und Unehrlichkeit, denn der Ausbau der Eisenbahntrassen längs des Rheins bis zu den Nordseehäfen wurde bisher noch nicht einmal in Angriff genommen, obwohl man es den Schweizern hoch und heilig vor vielen Jahren schon versprochen hatte. Aber in Deutschland ist man ja so rückständig und setzt immer noch auf die längst völlig überholte, aber als "heilige Kuh" betrachtete Autobahnlösung.
Wieso haben Sie die tausende von Klagen und Eingaben von Anwohnern BI etc 'unterschlagen'?
Solange da Verfahren etc anhängig sind, kann nun mal nicht gebaut werden, da die engültige Streckenführung ja noch gar nicht feststeht.

Spätestens ab Mainz (aus Richtung Süden) gibt es eh ein Nadelöhr, welches in den nächsten 30 Jahren wohl nicht behoben sein wird.

Im neuen Bundesverkehrswegeplan ist eine Alternativroute noch gar nicht aufgenommen, also wird da die nächsten 10 Jahre schon mal überhaupt nichts passieren.

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e.pudles 11.12.2016, 11:22
22. Es geht auch ohne EU Mitgliedschaft, sogar besser

Einige Kommentatoren haben es begriffen. Es geht hier nicht in erster Linie um Zeit, sondern Energie Einsparung. Und auch die Umwelt profitiert enorm, in dem viele LKW von der Strasse genommen werden. Und Deutschland boykottiert das ganze mit der Jahrelangen Verzögerung des Ausbaus ihrer Anschlüssen an diese Linie. Und vor allem Kommentar 8 sieht die Sache voll richtig. Es wäre ein Projekt bei dem die EU mitmachen könnte und dafür Lorbeeren kassieren könnte. Aber die EU ist eher besorgt, dass die Bananen und Gurken nicht zu krumm sind und weniger Salz ins Brot kommt.
Da kann man die Schweiz bestens verstehen, will sie keinen falls in die EU. So kann sie weiterhin selbständig bestimmen und tun was sie für richtig hält.
Zwei Sachen, welche so manches EU Land auch gerne wieder möchte.

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crazy_swayze 11.12.2016, 11:38
23.

Zitat von bartsuisse
in der Schweiz gelten 5 Minuten Differenz als akzeptabel alles andere als Verspätung. Kein Wunder werden so wenig Personen und Güter in Deutschland transportiert. Die DB schnitt in Sachen Pünktlichkeit auch am schlechtesten ab in den grossen kontinentaleuropäischen Netzen. Nach Italien und Frankreich. Wenn in der Schweiz Züge im Regelbetrieb und nicht unfallbedingt Verspätungen von 30 Minuten hätten können sie davon ausgehn dass es Proteste hagelt und es in der Tagesschauhauptausgabe kommt
Tja und in Deutschland ist dies der Normalfall, seit man die DB privatisieren wollte.

Die Folge: Es sollte die Profitabilität steigern.
Da man nun aber das verbeamtete Personal nicht einfach ersetzen konnte, mussten die Kosten woanders eingespart werden.
Nun raten sie mal, wo... Es wurde gespart bei der Instandhaltung der Schienennetze (als Beispiel sei hier Stuttgarts Bahnhof genannt), es wurden nach DB-Meinung unprofitable Strecken gekürzt (von Mischkalkulation hat man bei der DB noch nie gehört), man hat solche Spaß-Statistiken eingeführt wie mit den 30 Min. Verspätung, man legt sich mit den Bürgern an (auch hier sei wieder einmal Stuttgart genannt).

Logische Konsequenz: Der Ruf der DB ist zurecht ruiniert. Ich war treuer Bahn-Kunde - heute fahre ich mit dem Auto zur Arbeit. Letzten Winter hat die Belegschaft ein halbes Jahr gestreikt und im Winter bin ich kaum zur Arbeit gelangt (denn die ungewarteten Züge hatten auch öfter Ausfallzeiten). Da habe ich mir ein Auto gekauft. Ich habe es bis heute nicht bereut.

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zensurgegner2016 11.12.2016, 11:41
24.

Zitat von freudentanz
Da muss man sich mal vorstellen: Die Schweiz schenkt der Europäischen Union einen "Stich" durch die Alpen und die Anrainerstaaten bekommen es seit mehr als 20 Jahren nicht gebacken Anschlußstellen und Strecken einzurichten. Auf deutscher Seite versagt und boykotiert Baden-Württemberg und deren Bürger im Südwesten. Immer neuere und abstrusere Forderungen werden gestellt. Auf italienischer Seite da ist, ja ..... da ist Italien eben. Die EU-Kommission ? Hält sich raus. Der EU-Ministerrat ? Hält die Klappe. Das EU-Parlament ? Hat überhaupt keine Ahnung und fragt noch nicht einmal nach. Kurzum: Die EU ist nicht an dem Gotthard-Tunnel interessiert. .....
Na ja, das ist auch nur ein kleiner Teil der Wahrheit:

1: Der Anwohnerprotest IN DEN ALPEN ist von Natur aus geringer als ein Anwohnerprotest von 3 Millionen Bürgern in Deutschland

2: Auch die Schweiz hat die Anschlussstrecken erst 2023 fertig

3: Steueroase Schweiz kann sich Infratsrukturausgaben leisten, die andere Staaten sich nicht leisten können.
Grund: Steuerdiebstahl (nicht Schwarzeld)

Grundsätzlich ist es jedoch unsäglich, wieviel Rechte der deutsche Bürger bei Großprojekten hat.
Da reicht ein Grashüpfer aus, um ein Projekt zu beerdigen, immer abstruser werden die Wünsche
Ich warte darauf, das Anwohner eine Haushaltestelle fordern

Wir sollten eine Volksbefragung machen, und nach dieser haben Anwoner keine Rechte mehr

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ace.of.spades 11.12.2016, 11:45
25. Papperlapapp!

Zitat von jasper366
Wieso haben Sie die tausende von Klagen und Eingaben von Anwohnern BI etc 'unterschlagen'? Solange da Verfahren etc anhängig sind, kann nun mal nicht gebaut werden, da die engültige Streckenführung ja noch gar nicht feststeht. Spätestens ab Mainz (aus Richtung Süden) gibt es eh ein Nadelöhr, welches in den nächsten 30 Jahren wohl nicht behoben sein wird. Im neuen Bundesverkehrswegeplan ist eine Alternativroute noch gar nicht aufgenommen, also wird da die nächsten 10 Jahre schon mal überhaupt nichts passieren.
Das alles wusste man doch schon vorher. Und Klagen von Anwohnern sind immer so sicher wie das Amen in der Kirche! Ehrliche Politiker (und Bürger) wissen das und rechnen das ein!

Dann unterschreibt man aber auch keine Verträge mit den Schweizer Nachbarn und reisst in völliger Selbstüberschätzung das Maul auf. Dann belügt man die Nachbarn auch nicht, die sich darauf verlassen, daß es eine Anbindung fristnahe geben wird!

Tatsache ist, daß Deutschland immer mehr zum Dritte-Welt-Land absinkt. Man beherrscht weder Infrastruktur noch Großbauvorhaben. Und was Zeitplanungen angeht, kann man über Deutschland nur noch herzlich lachen wie über einen Cartoon. Schauen Sie sich doch mal mit offenen Augen um!

Nicht einmal Autos kann man gesetzeskonform bauen, ohne auf Lug und Betrug zurückzugreifen.

Die in Deutschland mehr und mehr vorherrschende Arroganz und Ignoranz à la "mia san mia!" ist nur noch peinlich und stellt sich vermehrt als Mogelpackung mit viel Luft dar!

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nici_d 11.12.2016, 11:48
26. Der war gut

Zitat von Thunder79
... ist ein zuverlässiger Betrieb im Winter ...
Die Ingenieure merken jetzt erst, dass wenn ein -10 Grad kalter Zug in den +40 Grad warmen und mit entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit gesättigten Tunnel fährt, dann sofort tausend Liter Wasser an den Fahrzeugen kondensieren und die Elektronik mit Wasser geflutet wird. Klar, das ist zu lösen, aber irgend wie peinlich, wenn man im Biergarten täglich zuschauen kann, wie das Wasser am kalten Glas kondensiert.

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nici_d 11.12.2016, 11:51
27. Mit dem Energiebedarf ist das so eine Sache

Zitat von exHotelmanager
... Zudem ist der Energiebedarf der Züge aufgrund der geringeren Steigungen und entfallenden Kurven wesentlich geringer. ...
Bisher haben zwei talwärts fahrende Züge durch Generatorbremsung und Stromrückspeisung einen bergwärts fahrenden "hochgezogen". Die potenzielle Energie kann nämlich wieder (teilweise) zurückgewonnen werden. In Tunneln ist der Luftwiderstandsbeiwert etwa zwei bis dreimal so hoch wie im Freien. Das heißt vor allem bei den hohen Geschwindigkeiten einen dauernden Verlust, der nicht zurück gewonnen werden kann. Die Energieeinsparung dürfte sich damit in sehr engen Grenzen halten.

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bartsuisse 11.12.2016, 11:53
28. zensurgegner - 2020 ist alles fertig

und nicht 2023. Ihre immergleichen Tiraden von wegen Steueroase könnten sie sich echt mal sparen. Es scheint ihre fixe Idee zu sein. Selbst Italien dass keine Steueroase ist im Gegensatz zu Deutschland schafft die drei Anschlüsse PLUS Apenninunterquerung bis 2021 und ist gerade auch noch am Brennerbasistunnel und Turin Lyon.... Deutschland vielleicht bis 2035? VIELLEICHT. Siehe Artikel dazu. Deutschland ist das einzige Land zwischen Rotterdam und Genua dass dermassen verspätet ist. Es ist Beweis für die erbärmlichste politische und wirtschaftliche Planung ihres Landes. 60 km sind erst fertiggestellt. Das ist armseeligste Planung OHNE wenn und aber und hat mit Steueroase nichts zu tun. Für anderen Mist habt ihr auch Geld.
https://www.google.ch/amp/www.handelszeitung.ch/amp/1089184?client=ms-android-samsung

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ace.of.spades 11.12.2016, 11:54
29. Genau!

Zitat von crazy_swayze
Tja und in Deutschland ist dies der Normalfall, seit man die DB privatisieren wollte. Die Folge: Es sollte die Profitabilität steigern. Da man nun aber das verbeamtete Personal nicht einfach ersetzen konnte, mussten die Kosten woanders eingespart werden. Nun raten sie mal, wo... Es wurde gespart bei der Instandhaltung der Schienennetze (als Beispiel sei hier Stuttgarts Bahnhof genannt), es wurden nach DB-Meinung unprofitable Strecken gekürzt (von Mischkalkulation hat man bei der DB noch nie gehört), man hat solche Spaß-Statistiken eingeführt wie mit den 30 Min. Verspätung, man legt sich mit den Bürgern an (auch hier sei wieder einmal Stuttgart genannt). Logische Konsequenz: Der Ruf der DB ist zurecht ruiniert. Ich war treuer Bahn-Kunde - heute fahre ich mit dem Auto zur Arbeit. Letzten Winter hat die Belegschaft ein halbes Jahr gestreikt und im Winter bin ich kaum zur Arbeit gelangt (denn die ungewarteten Züge hatten auch öfter Ausfallzeiten). Da habe ich mir ein Auto gekauft. Ich habe es bis heute nicht bereut.
Und mit dem Kauf Ihres Autos haben Sie genau die Wünsche dessen erfüllt, der als Verkehrsminister nicht nur zu den wohl größten Dilettanten in der Geschichte deutscher Regierungen gehört, sondern auch zu den am besten bezahlten der deutschen Autoindustrie.

Aber schicke Anzüge hat der Mann, das muß man ihm lassen! Kann er sich ja auch leisten...

... und Oma Angela macht "die alternativlose Raute"!

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