Forum: Reise
Reiseblog "For 91 Days": Bloß keine Wurzeln schlagen
for91days.com

Seit Jahren reist ein deutsch-amerikanisches Paar um die Welt, um immer wieder neue Städte zu erkunden. Die Regel der beiden: Genau drei Monate bleiben sie an einem Ort - dann ziehen sie weiter.

Seite 1 von 4
swanswan 16.03.2016, 09:53
1. Weniger ist mehr

Diese Lebensart ist sicher nichts für jedermann, aber es stellt doch ein gerne vergessenes oder verdrängtes Thema in den Mittelpunkt. Was brauchen wir im Alltag, um glücklich zu sein?

Die einfachen Dinge sind wertvoll: Zeit für sich und andere haben, Dinge tun, die Freude machen und eine gute Gesundheit, nicht die materiellen Dinge des Konsums...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
troy_mcclure 16.03.2016, 10:25
2.

Zitat von swanswan
Diese Lebensart ist sicher nichts für jedermann, aber es stellt doch ein gerne vergessenes oder verdrängtes Thema in den Mittelpunkt. Was brauchen wir im Alltag, um glücklich zu sein? Die einfachen Dinge sind wertvoll: Zeit für sich und andere haben, Dinge tun, die Freude machen und eine gute Gesundheit, nicht die materiellen Dinge des Konsums...
Ja, aber auch dieses Leben kostet Geld: die Wohnung in Spanien kostet Miete, das kann sich auch nciht jeder leisten.

Davon abgesehen, ein toller Bericht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
matze_wehlau 16.03.2016, 10:25
3. Was ist denn der Sinn?

Es gibt doch nicht schöneres als Wurzeln zu schlagen (zu können). Wachsender Freundeskreis, das Umfeld Stück für Sück verbessern, Kinder, Heimat, Vertrautheit...Ist allerdings nichts für Leute die mit sich nichts anfangen können.

Für mich hat das was von Flucht und sinnentleerten Kosum dessen, was verwurzelte Menschen irgendwo aufgebaut haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rennflosse 16.03.2016, 10:26
4. Entspannt

Eine sehr entspannte Art zu leben. Die Welt bereisen, nur ein paar Stunden täglich oder nicht einmal jeden Tag am Laptop verbringen und für wenig Leistung viel Geld verdienen, um sich diesen Lebensstil leisten zu können.
Selbst wenn der gesamte Hausstand in zwei Koffer und zwei Reisetaschen passt, es wird ja doch eine ansehnliche Menge Geld benötigt, um die Sache am Laufen zu halten. Andauernde Wohnungssuche in angesagten Metropolen kostet eine Menge Zaster.

Ein Lebensstil, der den meisten von uns nicht vergönnt ist. Da darf man (ohne Missgunst) neidisch sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thg-1 16.03.2016, 10:26
5. Wie würde die AFD das nennen?

ich gehe mal davon aus, dass die AFD menschen mit diese lebenseinstellung wenigstens als "fahrendes volk" bezeichen würde. Obwohl volk fast schon wieder zu positiv belegt ist. Vielleicht passt kesselflicker besser?

Aber vermutlich fehlt mir die phantasie, um dafür noch stärker belastete beschreibungen zu finden.
Nicht desto trotz respekt vor dieser organisatorischen leistung, sowohl im privaten als auch beruflichem umfeld !!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klyton68 16.03.2016, 10:28
6. Finde ich super

Vor allem , wenn man einen Job hat, der das möglich macht. Mir wäre die Frequenz aber zu hoch. Halbes Jahr oder mehr wäre mehr mein Ding. Und das Argument mit dem Wetter kann ich auch gut verstehen als Hamburger mit gefühlten 335 Regentagen im Jahr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Reckwig 16.03.2016, 10:34
7. Mit seinem Mann?

"Gemeinsam mit seinem Mann"? Witzig wie uns hier untergejubelt wird, dass Homo-Ehen das Normalste der Welt seien ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 16.03.2016, 10:41
8. ...

Zitat von swanswan
Diese Lebensart ist sicher nichts für jedermann, aber es stellt doch ein gerne vergessenes oder verdrängtes Thema in den Mittelpunkt. Was brauchen wir im Alltag, um glücklich zu sein? Die einfachen Dinge sind wertvoll: Zeit für sich und andere haben, Dinge tun, die Freude machen und eine gute Gesundheit, nicht die materiellen Dinge des Konsums...
Theoretisch stimmt das. Praktisch sind diese Ziele auch zu erreichen (außer Gesundheit natürlich), wenn man arbeitslos ist. Trotzdem ist man dabei nicht glücklich. Selbst wenn man immer gesund bliebe und das reine Existenzminimum immer gesichert wäre, wäre das, aus meiner Sicht, nicht mal die mindeste Voraussetzung für Glück. Ein gewisses Maß an durch Arbeit ermöglichtem Materialismus scheint mir unabdingbar (selbst Mönche besitzen das ja, selbst wenn sie kein Privateigentum haben).

Davon abgesehen bewundere ich solche Lebensläufe. Man muß etwas verrückt und sehr mutig sein, um das zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
swnf 16.03.2016, 10:49
9. Ist es auch!

Zitat von Reckwig
"Gemeinsam mit seinem Mann"? Witzig wie uns hier untergejubelt wird, dass Homo-Ehen das Normalste der Welt seien ...
Willkommen in der Gegenwart!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4