Forum: Reise
Reisen nur mit Handgepäck: Schluss mit dem Übergewicht
Corbis

Für zwei Wochen Urlaub 20 Kilo im Koffer? Völlig übertrieben. Reiseprofis sind nur mit Handgepäck unterwegs - selbst wenn sie monatelang auf Tour sind. Der Verzicht auf unnötigen Ballast wirkt wie eine Befreiung.

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vogtnuernberg 14.01.2016, 12:32
70. keine kinder...

So kann man reden, wenn man keine Kinder hat. Ansonsten, wenn ich in die Met will ziehe ich sicherlich kein T Shirt an, oder kaufe kein Smoking in new York.

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herr wal 14.01.2016, 12:33
71.

Zitat von Reziprozität
Das hat mich auch sehr gewundert. Ein bodenloser Leichtsinn! Und wenn es Frau Biesalski "... doch einmal in kältere Regionen verschlägt, kauft sie vor Ort warme Kleidung. ...". So what? Schmeissen wir das Zeug vor der nächsten Flugreise ins Warme einfach wieder weg? Nachhaltig sieht anders aus, ich nenne so etwas verantwortungslos und egoistisch.
Naja, eines haben die vielen Kritiker der Turnschuhe auf 5000 Meter (einschließlich mir selbst, also Kritiker, nicht Meter) vielleicht doch übersehen: Es gibt ja außereuropäisch auch so ein paar Hochplateaus, wo frau bis auf 4970 Meter mit dem Heli einschweben kann, um sich dann ein wenig die Füße zu vertreten. Da kippt der/die/das gemeine Reisebloggerx dann evtl. wegen der dünnen Luft aus den Latschen, aber die Bodenhaftung ist nicht so das Problem.

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Referendumm 14.01.2016, 12:39
72.

Zitat von HARK
ist dieser Trend zum Handgepäck. Die Gepäckfächer platzen regelrecht. Wer als letztes einsteigt, guckt regelmäßig in die Röhre. Schade, dass die Airlines nicht den Mumm haben, kleinere Gepäckstücke durchzusetzen.
Mir wäre es schon recht, wenn die Airlines ihre eigenen Bestimmungen durchsetzen täten. Der Trend geht nämlich zu drei oder vier Handgepäcke - und zwar mindestens ein fetter Koffer (der niemals in dieses Gestell zur Abmessungsüberprüfung passt) dabei, statt "nur ein" - in den Abmessungen vorschriftmäßiges - Handgepäck.

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HH-Hamburger-HH 14.01.2016, 12:40
73.

Zitat von Reziprozität
Die Körpergrösse sollte schon eine Rolle spielen, wenn sie schon eine derartige Extremposition einnehmen. Das Ganze nicht zu Ende gedacht.
Nein, warum denn ... jeder zahlt genau das, was er tatsächlich in Anspruch nimmt ... das propagiren die Airlines doch schon lange ...

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herr wal 14.01.2016, 12:44
74.

Zitat von kampfbuckler
Abschiebung ist viel schwieriger als de Maiziere und die CSU sich das vorstellen, zumal die Heimatländer diese Verbrecher und Sittenstrolche nicht wieder haben wollen. Aber es gibt eine erfolgversprechende Alternative dazu die freiwillige Rückkehr und die erreicht man so: Diese ......
Mit Ihnen wäre ich gerne vor 30 oder 40 Jahren mal in Nordafrika oder Asien auf Tour gegangen. (Falls es Sie da schon gegeben hat.) So auf die billige Tour. Asia on a shoestring, oder wie das hieß. Und dann hätte ich irgendwann gesagt: „Ich geh nur mal kurz Zigaretten kaufen, bin in einer Viertelstunde wieder da.“ Hihi.

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Celegorm 14.01.2016, 12:49
75.

Meine Erfahrung sagt mir, dass bei vielen Reisen eher das Gegenteil richtig ist: Wenig bis kein Handgepäck ist überaus befreiend. Auf der Reise selbst ist es sehr angenehm, höchstens mit einer kleinen, leichten Tasche mit den relevanten Dokumenten unterwegs zu sein anstatt zu versuchen, >10kg in von bereits all den anderen Nur-Handgepäck-Reisenden vollgestopfte Gepäckfächer zu wuchten.

Dass das Check-in-Gepäck selbst auch möglichst leicht ausfallen sollte, stimmt dann wieder. Die grundsätzlichen Tipps dazu - sprich nur essentielle Kleidung etc. - sind sicherlich sinnvoll, aber auch ziemlich banal. Alles weitergehende ist hingegen nur fallspezifisch zu vertreten. Manches mag akzeptabel sein, wenn man etwas in südostasiatischen Hostels rumsitzt, "bloggt" und kein Problem mit Wegwerf-Konsum hat, für alles andere wird es aber schnell mal problematisch. Gerade viele Outdoor-Aktivitäten benötigen nun einmal relativ teure Ausrüstung, die man nicht schnell vor Ort kauft oder auf die sich schlecht verzichten lässt ohne fragwürdige Risiken einzugehen. Wer etwa in Turnschuhen und ohne angemessene, potentiell nicht verwendete Kleidung ins Hochgebirge geht, ist schlicht dumm.

Erst recht sollte man solches Material und noch nicht einmal einfach Kleider schnell vor Ort kaufen nur um es dann gleich wieder zu entsorgen. Mir scheint es schon fragwürdig, alte Schuhe o.ä. in einem Drittwelt-Land zu lassen und somit Müll zu exportieren, der dann irgendwo am nächsten Strand landet..

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Referendumm 14.01.2016, 12:49
76.

Zitat von HH-Hamburger-HH
Nein, warum denn ... jeder zahlt genau das, was er tatsächlich in Anspruch nimmt ... das propagiren die Airlines doch schon lange ...
Verstößt nur gegen zig Gesetze!
Die Airlines hätten sich diese "Abzocke" bzgl. Körpergewicht ansonsten schon längst zu eigen gemacht.

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jetbundle 14.01.2016, 12:53
77. Nicht so einfach

Klar, für eine Geschäftsreise von einer Woche kriegt man die Wechselhemden und eine Erstzhose in's Handgepäck. Das ist super praktisch. Ähnliches gilt für den Strandurlaub. Aber was ist wenn man zusätzlich noch einen Tag bergsteigen gehen will? Bergstiefel, Stöcke, und ggf. Steigeisen, Eispickel und Helm? Wenn der Herr in Südamerika in Joggingschuhen Bergsteigen geht hat er hoffentlich die Bergrettungsversicherung mit abgeschlossen. Oder wenn man bei der Geschäftsreise noch Abends eine Runde joggen gehen will und vielleicht zusätzlich noch ein zweites Sakko dabei haben will?

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opeongo 14.01.2016, 13:07
78. Und wo lassen die

Nagelfeile und -schere und Taschenmessser? Darf ja bekanntlich nicht ins Handgepäck ... Jedesmal vor Ort neu kaufen???
Recherchefehler ...

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Reziprozität 14.01.2016, 13:13
79.

Zitat von herr wal
Naja, eines haben die vielen Kritiker der Turnschuhe auf 5000 Meter (einschließlich mir selbst, also Kritiker, nicht Meter) vielleicht doch übersehen: Es gibt ja außereuropäisch auch so ein paar Hochplateaus, wo frau bis auf 4970 Meter mit dem Heli einschweben kann, um sich dann ein wenig die Füße zu vertreten. Da kippt der/die/das gemeine Reisebloggerx dann evtl. wegen der dünnen Luft aus den Latschen, aber die Bodenhaftung ist nicht so das Problem.
Dem ist sicher partiell so. Andererseits darf man so ein Hochplateau in den Anden nicht einfach mit einem asphaltierten Grossparkplatz vergleichen, den man mal fix in seinen Sneakers abschreitet. Da bekommt dann womöglich das sprichwörtliche "Füße vertreten" schnell eine andere, höchst unschöne Bedeutung ...

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