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Reiserecht: Flug darf nicht wegen fehlender Kreditkarte verweigert werden

Die Passagierin konnte nicht ihre Kreditkarte als Beleg vorlegen - darum durfte sie trotz eines gültigen Tickets nicht mitfliegen. Das Landgericht Frankfurt hat nun solche Fälle für rechtswidrig erklärt: Die Airline muss Schadenersatz zahlen.

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schmiedt 03.03.2011, 11:40
30. Iberia....

Zitat von Fechi
Ich kann mir auf den Artikel keinen Reim machen. Könnte es sein dass der Artikel den Sachverhalt unvollständig schildert?
In der Tat hat der Autor vergessen darauf hinzuweisen, dass Iberia in Punkto Kundenfreundlichkeit, Kulanz, Flexibilität und gesunden Menschenverstand in den Niederungen von der Deutschen Telekom hoch Deutsche Bahn bewegt. Wenn der arme gestresste Kunde dann auch noch versucht haben sollte, sich mit dem unfähigen Personal von Iberia auf Ausländisch zu unterhalten, kann das Scheitern nur grandios ausgefallen sein.

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hans.jo 03.03.2011, 12:58
31. ..

Zitat von M@ESW
Nun gibt es trotzdem keinen Grund dazu irgendetwas anderes als den Code auf dem e-Ticket zu benötigen, außer die Bahn ist zu geizig den Kontrolleuren Scanner zu geben, die sich live mit de Zentralcomputer updaten.
Da spricht der Experte. Dass die Züge der Bahn häufig durch Gegenden gondeln, in denen das mit dem Funkempfang und damit mobilen Daten nicht so gut klappt, ist Ihnen wohl noch nicht in den Sinn gekommen. Dass dadurch die Kontrolle signifikant langsamer wird wohl auch nicht.

Aber ohne jegliche Kompetenz rummoppern ist ja immer am einfachsten. Sie wären sicher auch bei den ersten die rumkrakelen würden, wenn die Bahn die massiven Mehrkosten für so ein System dann auf die Fahrpreise umlegt.

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hans.jo 03.03.2011, 13:00
32. ..

Zitat von M@ESW
Nun gibt es trotzdem keinen Grund dazu irgendetwas anderes als den Code auf dem e-Ticket zu benötigen, außer die Bahn ist zu geizig den Kontrolleuren Scanner zu geben, die sich live mit de Zentralcomputer updaten.
Und im übrigen wurde bereits zu Recht angemerkt, daß die Bahn bei fehlendem Identifikationsmedium die Leute nicht rauswirft bzw. nicht befördert sondern ganz anstandslos die Sache im Nachhinein regelt. Deswegen ist das Urteil für die Bahn auch völlig bedeutungslos und völlig unverständlich wieso diese hier jetzt angegriffen wird.

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Crom 03.03.2011, 13:38
33. ...

Zitat von M@ESW
Wenn e-Ticket X14257AD3 dann um sieben Uhr morgens im Zug von Buxdehude nach Hintertufingen gescannt wird, wird es damit automatisch entwertet. Wenn dann jemand ....
Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass immer der zweite Fahrer der "Bösewicht" ist. Es kann aber auch sein, dass das erste Ticket von jemanden benutzt wurde, der dazu nicht berechtigt war.

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FRM 03.03.2011, 13:58
34. Lol

Zitat von hans.jo
Da spricht der Experte. Dass die Züge der Bahn häufig durch Gegenden gondeln, in denen das mit dem Funkempfang und damit mobilen Daten nicht so gut klappt, ist Ihnen wohl noch nicht in den Sinn gekommen. Dass dadurch die Kontrolle signifikant langsamer wird wohl auch nicht.
tut mir leid, aber heutzutage ist so ein Argument einfach lächerlich - vor allem in Europa. Ich würde verstehen, wenn sie über die Züge irgendwo in Sibirien sowas schreiben. Es reicht ja nur, wenn die daten nur z.B. in dem Transponder des Schaffners gespeichert werden und jede Stunde mit dem Server sinchronisiert werden und abgeglichen. Kontrolle wird dadurch nicht langsamer. Es gibt tausende Möglichkeiten sowas zu bewältigen, man soll halt ein wenig investieren. Aber wie die Bahn investiert haben wir in diesem "harten" Winter schon gesehen.

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M@ESW 03.03.2011, 14:02
35. _

Zitat von Crom
Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass immer der zweite Fahrer der "Bösewicht" ist. Es kann aber auch sein, dass das erste Ticket von jemanden benutzt wurde, der dazu nicht berechtigt war.
Ist bei nem Automatenticket auch nicht anders.

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neobaltar 27.05.2011, 20:07
36. Teuer und (fast) nutzlos

Zitat von FRM
tut mir leid, aber heutzutage ist so ein Argument einfach lächerlich - vor allem in Europa. Ich würde verstehen, wenn sie über die Züge irgendwo in Sibirien sowas schreiben. Es reicht ja nur, wenn die daten nur z.B. in dem Transponder des Schaffners gespeichert werden und jede Stunde mit dem Server sinchronisiert werden und abgeglichen. Kontrolle wird dadurch nicht langsamer. Es gibt tausende Möglichkeiten sowas zu bewältigen, man soll halt ein wenig investieren. Aber wie die Bahn investiert haben wir in diesem "harten" Winter schon gesehen.
So ein System ist komplex, aufwendig zu testen und daher teuer und fehleranfällig. Für die Bahn bliebe ein Restrisiko, wenn zwei Schaffner ein Ticketduplikat scannen bevor diese sich gegenseitig (!) synchronisieren konnten. Außerdem verliert der Kunde die Diebstahlsicherheit.

Man gewinnt also wenig (keine selbstgewählte Karte vorzeigen müssen) für eine große Investition. Da wünsche ich mir als Kunde doch lieber Investitionen in Zuverlässigkeit und Personal (worauf Sie ja auch selbst treffend in Bezug auf Winter hinweisen).

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