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Reisetipp Amsterdam: Stadt ahoi!
Corbis

Wandernde Strände, schiffartige Gebäude, Kunst auf einer Ex-Werft: Ganz klar, Amsterdam hat eine maritime Seele. Reiseführerautorin Annette Krus-Bonazza verrät, wo die Stadt am Wasser am schönsten ist - und was man mit einem Fahrrad in einer Gracht anfangen kann.

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kalumeth 10.03.2012, 10:57
10. geschmackvoll - klar - Coffieshop

Zitat von axelkli
Habe ich geschrieben, daß ich nur wg. der Coffeeshops nach Amsterdam fahre? Nein, ich habe geschrieben, daß zu einem schönen Besuch dieser tollen Stadt neben den im Interview beschriebenen Attraktionen auch mal ein Besuch in einem schönen Coffesshop gehört..
Nebenbei gibt's da schliesslich auch wirklich Cafe und Mineralwasser (und das ohne schräg angesehen zu werden) - wenn man klar bleiben will. Bei übrigens geschmackvollster Musikauswahl!

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kalumeth 10.03.2012, 10:58
11. ja ja

Zitat von albert schulz
Die Stadt war mal malerisch, unvollkommen, offen, lebendig. Der zauberhafte sehr behelfsmäßige Flohmarkt war ein Traum. Unzählige deutsche Jugendliche blieben damals in dieser liebenswerten Stadt. Heute ist Amsterdam dreckig, zubetoniert, phantasielos, Kommerz ohne Ende, schlicht überflüssig.
früher war eben "alles" besser

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mr.brand 10.03.2012, 13:07
12. nicht unbedingt

Zitat von ArnoNyhm1984
Wenn ich mich recht erinnere, dann ist die Abgabe von Drogen ab irgendwann bald sowieso nur noch an Einheimische erlaubt -von daher hat sich das als Besuchsgrund dann sowiese erledigt.. ;-)
Naja, offiziell wird es geplant - man kann jedoch auch Freunde besuchen. Es gibt durchaus Möklichkeiten ein Verkaufsverbot an Nicht-Einheimische zu umgehen...Im Übrigen wurden in diesem Artikel Museen wie das Rjiksmuseum (mit u.A. der Nachtwache von Rembrandt), das Anne-Frank Museum, das Van Gogh Museum vergessen - das Paradiso wurde nicht erwähnt ebenso wie die Hippie-Comunity Roigoord (ungefähr ähnlich weit weg vom Stadtzentrum wie Blijburg nur die 'andere kant op').Auf den Wallen befinden sich außerdem nicht nur die hier totgeschwiegenen Prostituierten/Sexshops und Bars sondern mittlerweile auch ne Menge Kunst z.B. (in alten Bordellrahmen) Galerien, Clubs und Restaurants (neben an im 'Asiatischen Virtel' gibt es rund um den Tempel diverse asiatische Restaurants - das 'Birds' ist hier empfehlenswert - thailaendische Küche im Restaurant oder zum mitnehmen aus dem Imbiss gegenüber). Wenn man dann Richtung Waterlooplein läuft, kommt man entlang einiger netten Laeden zum Shoppen - erwaehnenswert sollte auch der grosse Flohmarkt am Waterlooplein sein oder die Kunst-Galerien zwischen Leidse plein und Weteringscirquit (auch sehr schoen zum 'wandelen'),etc. - es gibt noch einiges mehr zu sehen als so mancher Spiegelreporter rausfinden kann...

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mr.brand 10.03.2012, 13:12
13. Nicht wahr

Zitat von albert schulz
Die Stadt war mal malerisch, unvollkommen, offen, lebendig. Der zauberhafte sehr behelfsmäßige Flohmarkt war ein Traum. Unzählige deutsche Jugendliche blieben damals in dieser liebenswerten Stadt. Heute ist Amsterdam dreckig, zubetoniert, phantasielos, Kommerz ohne Ende, schlicht überflüssig.
Das ist Unsinn! Ich wohne in Amsterdam - Ihre Nostalgie in allen Ehren, aber ich denke nicht, dass sie wissen nicht worüber sie sprechen...okay es wird im Moment viel gebaut ... na und .... das kommt in jeder Stadt mal vor, in Amsterdam faellt es halt mehr auf - in 2 Jahren ist alles fertig, dann koennen sie ja noch mal vorbeischauen - sie werden positiv überrascht sein.

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albert schulz 10.03.2012, 13:58
14. teilweise

Zitat von kalumeth
früher war eben "alles" besser
Es spielt sicher eine Rolle, daß ich als junger Mensch häufiger in Amsterdamm war. Man ist aufnahmefreudiger und neugieriger.

Heute ist alles quadratisch, praktisch, gut. Perfekt verkauft zu werden. So romantisch wie ein Golf. Krampfhaft wird nach Umsatz geschielt, und das bedeutet moderne Ramschläden, riesige Wohnanlagen und Parkhäuser, überfüllte Straßen und Grachten. Die Nutten in ihren wildromantischen Häuschen waren schon vor dreißig Jahre eine tolle Attraktion für die dichtgedrängt flanierenden deutschen Ehepaare, reiner Wahnsinn.

Gent oder Brügge gefallen mir heute weitaus besser. Es ist nicht alles auf Tourismus ausgelegt, und weit ruhiger, Wasser gibt es auch an allen Ecken. An den Holländern verwundert ihre exzessive Betonierwut, die natürlich mit der Zerstörung und dem Abriß liebenswerter Ecken einhergeht, ist es doch gerade dieser Volksstamm, der sehr viel Wert auf Haus, Hof und Garten und deren behagliche Ausgestaltung legt.

Natürlich gibt es auch in Amsterdam noch sehr schöne heimelige Ecken, weitab vom Getriebe, aber die finde ich überall. Dazu muß ich den Hype nicht vergrößern und mich in die Menge stürzen.

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manecke 12.03.2012, 00:33
15. Vielfältigkeit

Meine Meinung zu diesem Thema, der selbst dort ein wenig länger als drei Monate in Amsterdam, im Stadtviertel Zuid beim Sarphatipark, wohnte (2011):

vielfältig, ist das Adjektiv, welches für mich Amsterdam am Besten beschreibt: Freiheit, Migrations-/Ausländerprobleme, Drogen, Prostitution, Touristen, Kanäle, Nordsee, Fahrräder, Fisch und dem obligatorischen Heineken.... es wird in Amsterdam sehr viel geboten und dafür liebe ich die Stadt, trotz des nicht weggeräumten Mülls nach Silvester, der hässlichsten Hauptstraße einer mir bekannten Großstadt, dem Damrak (Zwischen Hauptbahnhof und De Dam).

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albert schulz 12.03.2012, 22:30
16. Vielfalt

Traumhaft schön ist das brackige Wasser, die Bäume entlang den Ufern, die alten Gebäude, die wie durch ein Wunder nicht weggeholzt wurden, die Wohnschiffe mit ihren Blumen und ihrer menschlichen Gemütlichkeit. Diese Kombination ist absolut einmalig in Amsterdam. Wasser ist eben immer faszinierend.

In Köln kann ich am Rhein flanieren, auch in Berlin oder Hamburg machen Wasserflächen einen großen Teil der Anziehungskraft aus, in München auch. In Düsseldorf oder Frankfurt gibt es den Fluß nur bedingt, erst neuerdings werden – wie in Amsterdam und London - teure Wohnklötze dran gebaut, nicht sonderlich harmonisch oder verständlich, außer daß da Wasser ist. Amsterdam ist etwas Außerordentliches, aber leider überlaufen, und das goldene Kalb fordert seinen Tribut. Schade drum.

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