Forum: Reise
Reisetrend Luxus-Wohnmobile: Yachten auf Rädern
TMN/ Dertour

Ein Campingurlaub mit Wohnbereich in Eiche und Ledersitzen: In Wohnmobilen der Edelklasse erleben Reisende einen Luxus wie im Hotel. Die Mietpreise sind auch für Nicht-Millionäre erschwinglich - die Nachfrage ist groß.

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meldor 03.05.2015, 10:35
1. Das angehängte Auto vergessen?

So richtig zum Staunen braucht es noch nicht einmal die innenausstattung. Bei Calgary hatte ich so eine GROSSE Strassenyacht gesehen, aber hinten war ein kleiner SUV (für kanadische Verhältnisse klein...) angehängt. Nicht etwa vorne hochgehoben wie beim abschleppen, sondern selbstlenkend an einer Vorrichtung hinten ans Monster angehängt. Diese "Strassenbeiboote" sind für diesen Zweck verändert worden, denn normalerweise mag eine Automatik solches Abschleppen garnicht gerne.

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frummler 03.05.2015, 10:50
2. immer weniger dauercamper!

der trend ist seit jahren zu beobachten!
während die wohnmobile immer mehr werden und plätze etra für wohnmobile wie pilze aus dem boden schiessen zbs an der mosel wurden in fast jeder noch so kleinen ortschaft extrapätze gebaut während gleichzeitig die normalen camper auf den campingplätzen immer weniger werden!

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bullimoped 03.05.2015, 10:51
3. Größe ist nicht alles

Während in der USA dieser Artikel zutreffend ist, bezweifle ich, dass sich dieser Trend in Europa durchsetzt wird. Mehr Luxus ist schon richtig, aber möglichst auf Fahrzeugen mit max. 7-8 Metern Länge. Auf größere Fahrzeuge ist die Infrastruktur gar nicht ausgerichtet. Ganz abgesehen von den Fahrern, die schon mit ihren SUV überfordert sind. Da wird die Fahrt in den Süden schnell zur Horrorfahrt und die Anzahl der erreichbaren Ziele ist deutlich eingeschränkt. Viele Eigner solchet Dickschiffe sind wieder auf kleinere WoMos umgestiegen. Und eine Woche ohne Versorgungsstation ist problemlos möglich. Wir sind übrigens gerade fur mehrere Jahre unterwegs, mit nur 7, 5 Meter.....

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hemtech 03.05.2015, 10:54
4. Es gibt kaum etwas

was überflüssiger ist als diese Busse in Lastwagenformat. Angefangen beim Handling dieser Riesen bis hin zur Parkplatzsuche bei Zwischenstopps, es ergeben sich nur noch Probleme. Manche haben ja im Kofferraum so ein kleines Vehikel, mit dem man zumindest etwas mobil ist, wenn man schon auf einem Campingplatz steht. Das wilde Campen ist ja vielfach nicht erlaubt und womöglich auch nicht ratsam. So bekommt man einen ähnlich ausgestatteten Wohnwagen für einen Bruchteil des Preises, kann aber mit dem Auto die Gegend erkunden und hat selbst in Innenstädten wie Rom oder Florenz keine Probleme mit dem Parken. Aus meiner Sicht ergibt so ein riesiges Fahrzeug überhaupt keinen Sinn, es sei denn für ständig Reisende wie Zirkusleute oder Schausteller.

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smartphone 03.05.2015, 11:09
5. Massive Problemverkennung

Wir wissens ja , die Kauflaune befindet sich schon in der Stratosphäre ;-)......... jetzt mal im Ernst . Das "Wohnen" am See können sie sich in der Regel abschminken- weil eben net erlaubt. Somtdürfen Sie sich mit Ihrem Pentmobile neben "Hnz und Kunz" aufreihen -und um den Sozialneid zu glätten , glcih mal Kistenweise Freibier etc rausstellen ........ Das nächste ist dies: Solch einen Panzerwagen kann nur einer mit entspr. Führerschein fahren -also eine aussterbende Klientel....Der Hersteller ,er das alles unter 3,5 T hinbekommt ,dem spende ich ein Gummibärchen;-))

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Stäffelesrutscher 03.05.2015, 11:20
6.

»Und macht dort Halt, wo es dem Fahrer gefällt.«

Und im Artikel lesen wir dann: Der Stellplatz auf einem entsprechenden Gelände (»Campground«) muss mit Größenangabe des Dickschiffs bis zu 12 Monate im Voraus reserviert werden.
Diese Dinger schaffen es doch nicht mal, vom Highway runterzukommen, ohne in der Mitte oder hinten aufzusetzen.
Da lob' ich mir California, Nugget, James Cook & Co. Oder die hochgebauten Allradmobile.
Wobei sich überall noch die klitzekleine Frage stellt, ob es auch dem Grundstückseigentümer gefällt, wenn der Fahrer Halt macht, wo es ihm gefällt. In den USA ist diese Frage vermutlich etwas gefährlicher als, sagen wir, in Norwegen oder Schweden.

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Augustusrex 03.05.2015, 11:33
7. Da bin ich aber froh

Bild 8: "Wohnmobile auf der Messe "Caravan Salon" in Düsseldorf: Nicht Nachfrage nach besonders großen Modellen ist beträchtlich."
Da bin ich aber froh, dass es keine Nachfrage nach den Kisten gibt. Schon die "Normalen" sind hier in Europa elende Verkehrshindernisse.

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polykratius 03.05.2015, 11:48
8. Gute Sache - aber..

...für wen genau sind diese Geräte? Richtig. Für Leute mit Geld die nicht arbeiten gehen müssen.

Für 90% der Bevölkerung (inkl. der 25% verarmter Sozialschmarotzer) trifft das sicher nicht zu.

Somit fragt man sich nicht nur was, sondern auch für wen, der Artikel eigentlich soll.

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catcargerry 03.05.2015, 11:58
9. Nicht einfach damit losfahren ...

Bis 3,5 t reicht der PKW-Führerschein, mit den alten Führerscheinen darf man Stücke bis 7,5 t bewegen. Die vorgestellten bringen aber auf alle Fälle mehr als 3,5 t auf die Waage, im Text wird von 11 t geschrieben. Es ist auch gut, dass man sich intensiv mit solchen Gerätschaften auseinandersetzen muss, bevor man sich damit unter die Leute begibt. Da ist es beim echten "Yachting", also Boot fahren oder segeln einfacher: da braucht man gar keine richtige Qualifikation, nur einen "Familienversenkschein" (SportbootFS See) - und seit einiger Zeit zum Krawall machen und Leute im Wasser gefährden nicht einmal den und die damit verbundenen Kenntnisse.

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