Forum: Reise
Reisetrend Luxus-Wohnmobile: Yachten auf Rädern
TMN/ Dertour

Ein Campingurlaub mit Wohnbereich in Eiche und Ledersitzen: In Wohnmobilen der Edelklasse erleben Reisende einen Luxus wie im Hotel. Die Mietpreise sind auch für Nicht-Millionäre erschwinglich - die Nachfrage ist groß.

Seite 2 von 7
josefinebutzenmacher 03.05.2015, 12:02
10. Alternative:

Mit dem A7 und Kreditkarte ins 5-Sterne Hotel. Günstiger und stressfrei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
emporda 03.05.2015, 12:10
11. Schön und nutzlos

Um unseren 4000 Einwohner Ort herum an der nördlichen Costa Brava haben wir in bis zu 30 km Enfernung etwa 50 Campingplätze, manche nahe am Meer haben 2500 und mehr Stellplätze

Diese Stellplätze sind mit Bäumen bepflanzt, die flach ausladende Kornen auf etwa 350 cm Höhe haben. Die Wiese daruter verträgt eine Achslast bis 1500 kg ohne knietiefe Furchen.

So ein Luxusschiff kann man erlaubt nirgends abstellen noch ver- und entsorgen mit Wasser, Strom, Abwasser und Fäkalien.
Wer also sein 200.000 € Camper gerne auf Lkw Parkplätzen oder leeren Fabrikanlagen unbewacht ausfstellt, nur zu - dafür gibt es Möglichkeiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hans.beimler 03.05.2015, 12:18
12. Spritverbrauch spielt Nebenrolle?

Meinen Erfahrungen entsprechend spielt der Spritverbrauch durchaus eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn man sich solche Schiffe mietet. Wir waren mal vor einigen Jahren mit zwei RVs von El Monte unterwegs, ganz ähnlich dem im Titelfoto abgebildeten Fahrzeug. Der Verbrauch lag bei beiden über 30 Liter auf 100 km, mit deutlicher Tendenz zur 40. Die interessanten Gegenden der Westküste sind eben alle ziemlich bergig, wenn man da nicht zum Verkehrshindernis werden will, muss man die Teile ganz schön treten. Damals war der Benzinpreis recht hoch und lag auf den Liter umgerechnet bei einem Dollar, stellenweise sogar darüber. Momentan ist Benzin dort aber auch nicht gerade viel billiger. Und was sind schon 1000 km in den USA? Im Endeffekt haben wir viele hundert Dollar durch den Auspuff gejagt, ein beachtlicher Posten in den Urlaubskosten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
catcargerry 03.05.2015, 12:21
13. Jedem das Seine

Zitat von hemtech
was überflüssiger ist als diese Busse in Lastwagenformat.
Aber Ihre Gegenargumente kann ich nach mehreren Jahren auf 8,30 m bestätigen. Die Mobilität kann man sich teilweise mit Fahrrädern erhalten, drei Huckepack, eins im Gepäckabteil. Wohnwagen, mit denen man 100 km/h fahren darf, sind aber schon eine interessante Alternative - vor allem wegen der Kosten. Einen Vorteil hat das Wohnmobil jedenfalls für mich gehabt: Ich bin spontaner einfach einmal zum Wochenende losgezockelt, als ich das mit Wohnwagen getan hätte oder das mit dem Boot tue (mit dem man sowieso nicht so schnell so weit kommt) - zu umständlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hans.beimler 03.05.2015, 12:28
14.

Zitat von hemtech
was überflüssiger ist als diese Busse in Lastwagenformat. Angefangen beim Handling dieser Riesen bis hin zur Parkplatzsuche bei Zwischenstopps, es ergeben sich nur noch Probleme.
Gerade in den USA sind Parkplätze deutlich großzügiger ausgelegt. Man hat keine Probleme, vor einer Mall oder einem Supermarkt eine passende Lücke für so ein Teil zu finden. Da der RV-Tourismus dort üblich ist, findet man auch viele extra dafür vorgesehene Anlagen, z.B. gibt es an den Highways Stationen, wo man seine Abwassertanks entleeren kann. Auch die Campingplätze sind häufig, die Stellplatzgebühren meistens moderat. Die Handhabung ist auch für einen durchschnittlich fähigen PKW-Führer kein Hexenwerk, da der Radstand meistens recht kurz ist. Man darf aber das Ausschwenken nicht unterschätzen. Die von ihnen geschilderten Probleme hatten wir nirgends, Zwischenstopps waren überall möglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuschl 03.05.2015, 12:46
15. Unhandliche Monster

Wenn ich mein Haus mitnehmen möchte, habe ich halt Aufwand. Mit diesen Dingern kann ich eben nicht mal eben überall halten, sondern eben nur an wenigen dafür vorgesehenen Plätzen. Selbst für die Staaten sind sie nur bedingt geeignet. Da kann ich mich nicht mal eben so an dem Canyon stellen und wenn ich bedenke, daß ich in San Francisco die Lombard Street damit befahren möchte! Dazu kommen Stellplatzmieten in der Höhe eines Luxushotelzimmerpreises, nur damit ich meinen Schlafanzug im Bett liegen lassen kann. Die Art zum Reisen muss man halt mögen. Da lass ich lieber meine Koffer in Las Vegas vom Boy aufs Zimmer bringen und da sind die Hotels noch viel preiswerter. Aber wer es mag, kann gerne mit so einem Monster los, ich finde sie zu unhandlich, selbst für die USA.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Minette 03.05.2015, 13:12
16. Das für mich

größte Problem ist die unsägliche Spießigkeit aller europäischen Hersteller. Mein Mann träumt seit 42 Jahren
von einem mobile home, nach 2 Reisen mit Kindern nach Grenzöffnung nach Ostdeutschland habe ich die Nase voll.
Es sei denn, es gäbe auch hier so schicke Wagen wie in
USA und Canada, die geschmackvoll - und da muß es kein Leder sein - eingerichtet sind. Aber das können wir nicht. Hier vermittelt auch die sog. Edelausführung nur den deutschen Spieß und Mief. Da ich Inneneinrichterin bin, kann ich sagen, den Geschmack haben weder die Deutschen noch die Franzosen gepachtet....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
claus-hoeppner 03.05.2015, 13:18
17. Deutsch aus Hinter-Hammer-Guck

Wer hat nur den bescheuerten Satz zu Bild 8 formuliert? "Nicht Nachfrage nach besonders großen Modellen ist beträchtlich." Wenn Sie den Satz jedoch in der Formelsprache der formalen Logik richtig formulieren, dann nehme ich mein «bescheuert» zurück.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cybion 03.05.2015, 13:40
18. Einfach nur schön - natürlich politisch unkorrekt

Folgende Begebenheit im Big Bend National Park, da wo der Rio Grande seine große Kurve macht und die nächste Tankstelle 90 km entfernt ist: ein informeller Club von Bluebird Wanderlodge Besitzern, den damaligen "Straßenyachten" schlechthin (billigstes Modell 380.000$) versammelt sich auf dem Campground. Alle Fahrzeuge haben angehängt einen Pickup und dahinter einen Midsize-Personenwagen für zwischendurch, Einheitslackierung von Wohnmobil, Pickup und Pkw selbstredend.

Nach mehreren Wat- und Schwimmdurchquerungen meinerseits des Rio Grande nach Mexico und zurück sowie dem Besteigen der Mule Ear Peaks folgendes Szenario am Abend vor meinem Mini-Wohnmobil:

Das im Proviantbus mitgereiste Küchenpersonal ruft per stilechter Triangel zum Barbecue wie Hop Sing in Bonanza, das zeitig endet, wie in der Wildnis üblich.

Morgens spielt jedes Wohnmobil beim Verlassen des Campgrounds seine eigene Drucklufthorn-Melodie "Yellow Rose of Texas", "Clementine" usw.

Einfach nur schön. An alle Weltverbesserer des Forums: Neid will erworben sein, Mitleid gibt's gratis.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hans.beimler 03.05.2015, 13:46
19.

Die Lombard Street darf man gar nicht mit so einer Kiste runterfahren, daher brauchen sie sich darüber keine Gedanken zu machen ;-) Allerdings muss man das doch auch nicht, denn der öffentliche Nahverkehr in San Francisco ist sehr gut entwickelt und weltberühmt. Auch bieten Campingplätze oftmals einen kostenlosen Shuttle-Service an (z.B. Candlestick Park). Die Preise für einen Stellplatz sind generell eher niedrig, wir haben in SF mit etwa 60 Dollar pro Nacht die höchste Gebühr unserer Tour bezahlt (4 Erwachsene).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7