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Rekordstreik der Bahn : Das müssen Sie jetzt wissen
DPA

Ab morgen gibt es den Mega-Streik der Lokführergewerkschaft GDL. Ganze vier Tage müssen sich Reisende der Deutschen Bahn auf ein Chaos einstellen. Ab Donnerstag sind auch Personenzüge betroffen. Wie Sie trotzdem zum Ziel kommen.

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Pandora 04.11.2014, 19:11
20. Richtig!

Zitat von nn280
Streiken! Bis sie die Forderungen erfüllen, so lange stehen die Räder still!
... und bis der Letzte gemerkt hat, dass er solche Räder überhaupt nicht mehr braucht.

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falo 04.11.2014, 19:14
21. @fdpwaehler heute, 17:25 Uhr

Schon erstaunlich welche Frechheit Sie sich wegen eines gefundenen Rechtschreibfehlers erlauben. Man haette bei dem von Ihnen kritisierten Beitrag sicher einiges zum Inhalt schreiben koennen, aber darum ging es Ihnen ja wohl nicht.

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tomrau 04.11.2014, 19:15
22. nur der kleine mann......

wieder wie immer werden nur die Leute mit kleinem geldbeutel bestraft, diejenigen die sich kein taxi oder sonst was leisten koennnen. mir ist es egal wer gewinnt verlieren werden sowieso wieder die gleichen. die tun mir leid.

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interstitial 04.11.2014, 19:19
23. Unannehmlichkeiten

...für Reisende und Produktion. Schlimm, schlimm.
Und was ist mit den Pendlern? S- Bahnen und Regionalzüge streiken auch, dabei gleicht Pendeln per ÖPNV in der Region Stuttgart sowieso eher einem Lotteriespiel, und die S- und U-Bahnen sind auf den langen Strecken im Regelfall auch voll, zu Stoßzeiten sehr voll. Auto kann man total vergessen, selbst wenn man eines, und einen Parkplatz hat. Es ist also davon auszugehen, dass tausende Arbeitnehmer nicht oder verspätet zur Arbeit/zum Dienst, bzw. wieder nach Hause kommen. Ich zum Beispiel. (1h40min reguläre Pendelstrecke). Zum Glück muss ich keine schweren Maschinen bedienen und dafür vorgeschriebene Ruhepausen einhalten, sonst wirds nämlich eng. Wenn ich mir überlege, was ich an Monatsfahrkarten für ein Geld ausgebe für eine Dienstleistung, die quasi nur noch nach Gutdünken, und wenn, dann nachlässig erbracht wird....
ICh bin ja grundsätzlich allzugern bereit, mich mit Streikenden jeder Couleur zu solidarisieren, aber was da gerade aus reinem Daffke und Kompetenzgerangel angezogen wird, ist nicht nur kontraproduktiv für diejenigen, die eigentlich vertreten werden sollen, das verschlägt einem einfach die Sprache.

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Malshandir 04.11.2014, 19:29
24. Alternativen keine Alternative

Dieser uebertriebene Streik sollte mal anders geloest werden. Die Zugfuehrer muessen am Bahnhof stehen und sich mit der Wut der Buerger auseinandersetzen.Die polizei darf nicht eingreifen.
ich denke Herr Weselsky sollte persoenlich fuer alle Schaeden haften.
Wer zahlt fuer Fluege etc?

Streikrecht ja, aber hier ist es Missbrauch.

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interstitial 04.11.2014, 19:30
25.

Zitat von timwev
dass es noch Leute gibt, die sich wehren. Dieses Gejammer "Mhhmm, da komme ich zu spät auf Arbeit!", "Mhhm, ich verpasse mein wichiges Meeting!", "Mhhm, ich verdiene viel weniger als diese Lokfahrer!" - diese zur Schau gestellte hündische Unterwürfigkeit unter die empfundene Obrigkeit ist nur zum Kotzen. Die Leute merken garnicht, wie sie sich gegenseitig ausspielen lassen.
Darum gehts nicht. Es geht darum dass dieser Streik in dieser Form unvernünftig und schädlich, vor allem für die zu Vertretenden ist, und das macht ihn für die betroffenen (Bahnkunden, vor allem unfreiwillige Bahnkunden wie Pendler) nur umso ärgerlicher. Und es geht auch nicht darum, dass ich ein wichtiges Meeting verpasse, sondern dass ich meinen öffentlichen Dienst kaum noch wahrnehmen kann, in einer Zeit, in der mehrere termingebundene Projekte dringend zu erledigen sind, ich also schlicht und einfach viel Arbeit habe, die ich mir eben nicht frei einteilen kann, und von der auch andere abhängen. Sonst würd ich Gleitzeit ausgleichen, und alles wäre schön, davon hätte ich noch genug.
Und was mich langsam ankotzt ist diese hündische Unterwürfigkeit unter diesen empfundenen Weselsky. Der hindert mich nämlich massiv daran, mir meine Arbeit und Tätigkeit souverän und eigenverantwortlich zu planen. Es handelt sich um das Vergehen der Einschränkung meiner Wahlfreiheit im verschärften Grade. Natürlich sind Lokführer nicht toll bezahlt und arbeiten zu mittelmäßigen Bedingungen, und nur, weil das auch für andere Arbeitnehmer gilt, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht deswegen streiken dürfen sollen. Nur: Darum geht es hier ja garnicht, es geht um das Gerangel zwischen GDL und EVG zum Schaden aller Beteiligten. Das ist das Ärgerliche.

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interstitial 04.11.2014, 19:33
26.

Zitat von Pandora
... und bis der Letzte gemerkt hat, dass er solche Räder überhaupt nicht mehr braucht.
Dazu ein Zitat von HG Butzko:

"Wenn mein starker Arm es will, stehen alle Räder still" - " Hör ma, wo et keine Räder mer gibt, ist mir dein starker Arm doch piepegal!"

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oljako 04.11.2014, 19:56
27.

Zitat von heinerkrug
Der Herr Weselsky nimmt eine ganze Nation in Geißelhaft. Er führt sich auf wie ein Ost-ukrainischer prorussischer Separatisten-Anführer. Was ihm noch fehlt, ist die schwarze Terroristen-Maske, die umgehängte schussbereite Kalaschnikow und der Handgranaten-Gürtel. So muß er gegen Deutschland weitermachen!
Streik als Vaterlandsverrat? Gehts noch pathetischer?
Und was haben Separatisten damit zutun? Wie reagieren Sie denn auf wirkliche Notlagen?

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keery 04.11.2014, 20:03
28. Lokführer als Info-Teams auf den Bahnhöfen

Ich habe es schon gesehen, aber es sollten viel mehr sein. Da können Sie dann den Mitmenschen erklären warum und wofür sie streiken und mit Ihnen gemeinsam das kuschelige Wetter auf den Bahnhöfen genießen. Vielleicht könnten Sie auch Tee und Glühwein an die Fahrgäste ausgeben, die auf einen der Züge warten, die noch fahren sollen. Bei plausiblen und gerechtfertigten Gründen sollte es nicht schwer sein, Solidarität zu erzeugen. So wie es gerade läuft, geht ihnen die Solidarität und das Verständnis der Mitbürger zuhauf verloren.

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DarkEnginseer 04.11.2014, 20:04
29.

Zitat von Huquan
Sie merken garnicht, wie Sie nur an sich denken, und arrogant über diejenigen hinweglächeln, die offensichtlich am Wochenende ein Problem haben.
Die streikenden Lokführer nehmen nur ihre Rechte wahr.

Schuld sind diejenigen, die die Bahn privatisiert haben, denn wie im Artikel erwähnt dürfen verbeamtete Lokführer nicht streiken.

Den Mist haben wir der bundesdeutschen Politik zu verdanken und nicht streikenden Lokführern. Nur schade, daß solche Streiks mehrheitlich die falschen Menschen treffen und diese oftmals nicht besonders weit denken (können).

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