Forum: Reise
Roadtrip auf dem Alaska Highway: Die große Einsamkeit
Ole Helmhausen

2400 Kilometer durch die nördlichen Rocky Mountains - eine Tour auf dem Alaska Highway gilt als Mutter aller Roadtrips. Camper aus aller Welt spüren auf der Reise wie es ist, allein zu sein.

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capote 09.08.2017, 13:52
10. Kilometer abreissen

Zitat von larsi79
Wenn Sie schon so eine tolle Rechnung aufstellen, wo bleibt dann ihr Raumparameter? Vielleicht werfen Sie einfach nochmal einen Blick in einen Atlas und vergegenwärtigen sich die Größe der Region.
Genau das habe ich ja geschrieben, die Masse Mensch reisst da nur km ab, um den nördlichen Teil der PANAMERIKANA eben mal abgefahren zu sein. Wie man sich die Besonderheiten zugänglich macht, wissen die Menschen ja hier schon nicht.

An den Erdölsickerstellen, wo das Erdöl im Elsass oder im Hannoverschen Becken natürlich zu Tage tritt, da sind Sie alleine. Oder an dem einzigen, noch verbliebenen, natürlichen brennenden Erdgasaustritt im Appennino in Italien oder den Kohlendioxidquellen in Italien, die mit den Leichen erstickter Tiere umgeben sind, sind Sie alleine. Oder dem brennenden Erdgasaustritt in der Nähe der Chartreuse in Frankreich sind Sie alleine.

Alles mit viel weniger Aufwand zu erreichen, sozusagen direkt vor der eigenen Haustüre, ohne Bären und Wölfe, denen man begegnen könnte und es sieht sich schon niemand an.

Sehen Sie die Meerenge zwischen Skylla und Charybdis, das ist zwar nicht mehr so wüst wie der Mahlstrom in Norwegen, seit bei einem Erdbeben vor knapp 300 Jahren der Meeresgrund 25 Meter abgesackt ist, aber es langt noch um wie besoffen torkelnde Tiefseefische (Bauch nach oben) nach oben zu spülen. Die Leute auf der Fähre wissen es nicht und sehen es nicht, obwohl Sie sozusagen mitten drin sind....

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PowderRiver 09.08.2017, 17:50
11. Einsamkeit

Wer zur Selbstfindung (mit Einsamkeit und dem ganzen anderen romantischen SchnickSchnack) die Strecke runter reissen will, dem empfehle ich im Dezember zu fahren. Von Wyoming nach Alaska in 4 Tagen machbar, weil eben kein Verkehr, nur Sattelschlepper, Arbeiter, und Leute die unbedingt von A nach B muessen. Die Piste ist dann auch schoen eisig und loechrig (wie vom IS fuer IEDs vorpraepariert) und man weiss nicht ob man liegen bleibt und vielleicht erfriert. Freizeitcowboyfaktor 10 ;)

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capote 09.08.2017, 18:15
12. Ausrüstung

Zitat von PowderRiver
Wer zur Selbstfindung (mit Einsamkeit und dem ganzen anderen romantischen SchnickSchnack) die Strecke runter reissen will, dem empfehle ich im Dezember zu fahren. Von Wyoming nach Alaska in 4 Tagen machbar, weil eben kein Verkehr, nur Sattelschlepper, Arbeiter, und Leute die unbedingt von A nach B muessen. Die Piste ist dann auch schoen eisig und loechrig (wie vom IS fuer IEDs vorpraepariert) und man weiss nicht ob man liegen bleibt und vielleicht erfriert. Freizeitcowboyfaktor 10 ;)
Alles eine Frage der Ausrüstung. Es gibt ja so umgebaute, höher gelegte TOYOTA HILUXE mit so einer Art Reifen wie Sie bei uns die Bauern als grosse Räder an Ihren Traktoren haben. Mit Standheizungen für Motoren und Dieseltank. Nur mit normalen Wohnmobilen geht das natürlich nicht.....

Nur was das mit Cowboys zu tun haben soll, erschliesst sich mit nicht.

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Referendumm 09.08.2017, 19:54
13.

Zitat von jessepinkman42
Wenn man die Einsamkeit sucht, braucht man an den meisten Stellen nur ein paar Meter vom Alaska Highway runter, dann ist Ruhe.
Wenn man die Einsamkeit sucht, braucht man an den meisten Bundesautobahnen auch nur ein paar Meter weiter herunterfahren und schon hat man seine Ruhe.

Sorry, aber was ist denn das bitteschön für ein Argument?

Man kann es drehen und wenden wie man will. 300.000 pro Jahr ist ne Menge Holz, egal wie lang und öde die Straße auch sein mag. Da hat "capote" völlig recht mit.

Und dass Amis ein gestörtes Verhältnis zur Natur haben, dürfte ja nicht erst seit heute bekannt sein, oder? Eine Aufzählung von deren Umweltsünden würde den Rahmen hier bei weitem sprengen. Von wegen: Die haben so viel Platz!

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pippipankau 09.08.2017, 20:14
14.

2015 sind wir dort mit unserem bluebird wanderlodge gefahren. die "schlimmste straße der welt" (vom straßenbau gesehn). aber ansonsten ein traum. noch besser allerdings ist der cassier highway. auf 800km 25 bären und nur eine tanke mit menschen.

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larsi79 09.08.2017, 21:56
15. @capote und Referendumm

Was ist eigentlich euer Problem? Menschen werden schon einen Grund haben in diese einzigartige Gegend unserer Erde reisen zu wollen. Ich glaube nicht, dass ihr darüber urteilen müsst, was einem zu gefallen hat und was nicht. Und was ihre Ausführungen, capote, zu den Erdgassenken mit Alaska bzw. der Intention dahin reisen zu wollen, zu tun hat, erschließt sich wahrscheinlich auch bloß Ihnen.

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out_of_chicago 10.08.2017, 19:50
16. Wunderschoene Verallgemeinerung

Zitat von Referendumm
Wenn man die Einsamkeit sucht, braucht man an den meisten Bundesautobahnen auch nur ein paar Meter weiter herunterfahren und schon hat man seine Ruhe. Sorry, aber was ist denn das bitteschön für ein Argument? Man kann es drehen und wenden wie man will. 300.000 pro Jahr ist ne Menge Holz, egal wie lang und öde die Straße auch sein mag. Da hat "capote" völlig recht mit. Und dass Amis ein gestörtes Verhältnis zur Natur haben, dürfte ja nicht erst seit heute bekannt sein, oder? Eine Aufzählung von deren Umweltsünden würde den Rahmen hier bei weitem sprengen. Von wegen: Die haben so viel Platz!
Ich bin immer wieder begeistert von den oberlehrerhaften Verallgemeinerungen hier in SPON Forum. Typisch Deutsch (seh'n Sie, auch ich kann verallgemeinern).
Aaaalso....(1) Der auf den Bildern zu sehende Muell ist entweder Teil einer Privatsammlung (laut Bildunterschrift) oder einfach ein Teil der lokalen Zeitgeschichte und wird bewusst so gelassen. (2) Die Aufnahmen sind aus Kanada (Yukon Territory und BC), sagen also nicht unbedingt etwas ueber das Verhaeltnis von uns US Amerikaner mit der Natur aus. (3) Natuerlich gibt es in hier viele Umweltsuenden, und unter der Regierung unseres Vollpfostenpraesidenten ist die Hoffnung leider gering dass von offizieller Seite viel gemacht werden wird. Dennoch haben viele US Amerikaner ein durchaus sehr positives Verhaeltnis zu ihrer Umwelt. Sie sollten nicht von der Regierung auf die einzelnen Buerger schliessen. (4) Bitte nennen Sie mich nicht 'Ami', es sei denn es ist OK dass ich Sie einen 'Kraut' nenne? Ich denke doch eher nicht, oder?

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