Forum: Reise
Schnellzug-Vision: In 2,5 Stunden von Berlin nach München
DPA

Gäbe es in Deutschland schnelle Bahntrassen wie in Frankreich, wären Inlandsflüge überflüssig. Doch ein solches Netz wird es wohl nie geben - das Verkehrsministerium und die Bahn haben andere Prioritäten.

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Europa-Realist 16.04.2019, 14:17
180. Gleich auf 500km/h auslegen!

Ein schöner Beitrag! Genau das hätte ich mir mit dem Transrapid für Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Leipzig gewünscht. Eigene Trassen für echte Intercity-Verbindungen. Auf diese Weise würden die Flughäfen deutlich entlastet mit all ihren negativen Begleiterscheinungen für Anwohner und Umwelt.

Aber mit der Deutschen Bahn? Das wird doch nichts! Außerdem wäre dieses Projekt erst in 30 Jahren realisiert. Bis dahin fährt der TGV schon 500 km/h. Deshalb muss eine Planung immer den Stand zum Zeitpunkt der Fertigstellung und nicht des Projektbeginns berücksichtigen.

Wenn man die Tunnelprojekte in München zum kreuzungsfreien Ausbau des Mittleren Rings sieht, kommt nur noch die Hoffnung auf, dass die Flugdrohnen schnellen Erfolg haben werden. Ein kompletter Verkehrsrückschritt!

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GyrosPita 16.04.2019, 14:20
181.

Zitat von bartsuisse
Deutschland hat keine schwierige Topografie, keine wirklichen Berge ausser dem Alpenrand, keine Alpendurchstiche, keine langen Tunnels und wenig Brücken. Köln-Berlin ist so flach wie der ganze Norden. Es gibt keinen Grund Norddeutschland nicht mit Schnellstrecken auszustatten. Auch der Süden hat keine schwierige Topografie. Dasvwas ihr Mittelgebirge nennt kann man problemlos überwinden oder unterqueren.
Bitte was? Sie nerven nicht nur, Sie machen sich auch noch lächerlich. Lernen Sie eine topographische Landkarte zu lesen, und dann unterhalten Sie sich mal mit einem Bauingenieur.

Die Schweizer Eigenarten in allen Ehren, aber Ihre schlauen Vorträge k.tzen einen nur noch an. Freuen Sie sich an Ihrem Alpenparadies, fahren Sie SBB bis Sie schwarz werden, aber halten Sie sich in Gottes Namen aus Deutschland raus, den meisten Deutschen geht es schließlich auch am A.... vorbei was die Schweizer in ihrem Land veranstalten.

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g_bec 16.04.2019, 15:42
182. Können

Zitat von bartsuisse
habe ich jeh gesagt, dass die SBB schnell fährt? Richtig nirgends. Die SBB muss auch nicht schnell sein sondern hochfrequentiert und pünktlich und genau das ist sie. Das wollt ihr doch gerade in Deutschland. Viele Züge die pünktlich sind. Was ist ihr Punkt? Abgesehn davon gibts noch Lötschberg Simplon, alle alpenquerenden Privatbahnen....nein Bahnlektiinen aus Deutschland lassen wir besser. Baut euer absurdes Sttgt21, zu mehr reichts ja nicht. Übrigens finde ich duese Diskussionskultur peinlichst provinziell....Kritik von aussen nervt ja so....vorallem wenn man vor Unzulänglichkeiten trieft....und dann muss man beleidigen....das macht ihre Landsleute überall so beliebt
Können wir mal bitte die SBB aus der Diskussion heraus halten? Hier geht es um echte Eisenbahnnetze, nicht um etwas größere S-Bahn-Netze.

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mullertomas989 16.04.2019, 20:10
183. Alle Theorie muss sich in der Praxis beweisen

Zitat von heineken1
Physikverweigerunge ist hartnäckig, ich weiß. Rechnen Sie doch einmal selbst! Es sind selbst »mit Schwung« die Steigung hinauf deutlich mehr als 5 hm/h weniger!
Das gilt für jegliche Wissenschaft, für jegliche Taktik im Sport, für Lebensmodelle und eben auch für die Physik im Eisenbahnverkehr. Wenn Sie von Köln nach Frankfurt fahren und haben vorher die Steigungen und Geschwindigkeiten durchgerechnet und stellen dann aber in der Praxis fest, dass der ICE eben NICHT bei jedem Berg 100kmh verliert, dann muss irgendetwas mit der theoretischen Berechnung nicht stimmen. Aber keine Sorge: Auch die größten Genies merken irgendwann: Errare humanum est. :) So und jetzt ist es auch mal gut.

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mullertomas989 16.04.2019, 20:16
184. Das ist alles klar

Zitat von heineken1
Noch etwas zu Ihrem anderen »Argument«, den »staatlichen Fördermitteln«: Das was Sie als »Fördermittel« beschreiben, ist die ureigene bundesstaatliche Aufgabe, die notwendige Verkehrsinfrastruktur im Rahmen der Daseinsvorsorge her- und bereitzustellen! Im Unterschied zum Straßenverkehr gibt es bei Bahnens sowohl bei Bau (Stichwort »Eigenanteil« DB Netz sowie oft genug angezapfte Länder- und Kommunalfinanzen) auch auch Instandhaltung (»LuFV« und die Unart der DB Netz, lieber Ersatzinvestitionen zu provozieren als gute Instandhaltung zu betreiben) allerdings ein schwer durchschaubares Durcheinander. Von »Fördermitteln« zu schreiben, ist bestenfalls eine Nebelkerze. Wie »gut« die Bundesmittel fließen, kann man alle paar Jahre am Abgleich von Bundesverkehrswegeplan und real getätigten (Neu)baumaßnahmen feststellen. Dazu kommt dann noch das schwarze Loch Stuttgart21, welches erhebliche Mittel verschlingt und dessen volkswirtschaftlicher Nutzen alleine schon durch die real viel höheren als bislang politisch immer beworbenen Kosten (»bestgeplantes Projekt aller Zeiten«) unter Wasser gedrückt sein dürfte.
Natürlich muss der Bund Milliarden in das Netz stecken, das ist völlig klar. Aber Trassen durchs Mittelgebirge werden eben besonders gerne gefördert - wenn Sie die großen Zeitungsartikel der letzten 10 Jahre lesen, wissen Sie das längst. Das ist genau so ein Unding wie der Umstand, dass die Bahn Reperaturen bei Brücken selbst bezahlen soll, aber Neubauten dsas BMVI. Sie ahnen, wohin das führt ....

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Bernd.Brincken 16.04.2019, 21:44
185. Energie

Zitat von StefanKomarek
Hat schon jemand mal durchgerechnet, was diese höhere Geschwindigkeit an zusätzlicher Energie kostet? Freitags demonstrieren die Schüler für mehr Umweltschutz und (fast) alle finden gut, aber montags die Fantasien rauslassen, mit der Energie zu aasen, um ein paar Minuten früher irgendwo anzukommen.
Anders herum wird ein Schuh draus:
Durch die höhere Geschwindigkeit würde auch die Kapazität des Netzes steigen. Was machen die Leute denn, wenn sie keinen (Schnell-) Zug mehr bekommen? Zuhause bleiben?

Aber um die Frage zu beantworten - der Energiebedarf steigt mit dem Quadrat der Geschwindigkeit, bei 300 vs 200 also um den Faktor 2,25.
Aber wie hoch ist denn der Energiebedarf absolut? Wesentliche Größe ist der Luftwiderstand und dort die Stirnfläche. Bei eibem ICE3 sind es ~11,5 m2. Zum Vergleich, bei einem Mätzedes GLE ("Ausdruck innerer Stärke") sind es 3,4 m2.
Wieviele Menschen hinter dieser Stirnfläche typischerweise transportiert werden, können Sie ja selbst mal hochrechnen.
:-))

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jhoffmann79 17.04.2019, 06:14
186. Nerviges pupulistisches Bahn-Bashing

Vielleicht hätte man erst mal grundlegende Fakten (siehe u.a. Kommentar von flytex unten) checken sollen bevor man sich die Mühe macht, so einen sinnlosen Artikel zu schreiben. Als Start vielleicht mal erst mal die Karten des deutschen bzw. französischen Streckennetzes googlen und vergleichen, nur so ne Idee.

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mullertomas989 17.04.2019, 08:34
187. Das ist kein Populismus, das sind berechtigte Ambitionen

Zitat von jhoffmann79
Vielleicht hätte man erst mal grundlegende Fakten (siehe u.a. Kommentar von flytex unten) checken sollen bevor man sich die Mühe macht, so einen sinnlosen Artikel zu schreiben. Als Start vielleicht mal erst mal die Karten des deutschen bzw. französischen Streckennetzes googlen und vergleichen, nur so ne Idee.
Wer sich lange mit Bahninfrastruktur beschäftigt, weiß, dass im europäischen Fernverkehr Hochgeschwindigkeit die attraktive Marke ist. Höchstens 3 Stunden zwischen Metropolen, dann besiegt die Bahn das Flugzeug (Ausnahme: Zubringer). Spanien, Frankreich, Italien halten sich daran. Und auf kurzen Strecken sogar Deutschland. Seitdem Köln - Frankfurt auf 300kmh ist, hat die LH ihren Verkehr eingestellt. Auch Hamburg - Berlin oder Hannover - Köln wird nicht geflogen wegen der schnellen ICE-Verbindung. Auf langen Strecken jedoch war Deutschland hier über Jahrzehnte schlicht unambitioniert, weil man Sorge hatte, dass die Autoindustrie Schaden nehmen könnte. An dieses ambitionslose Denken haben sich große Bevölkerungsteile gewöhnt, was man auch hier im Forum gut sehen kann. Ich empfehle allen nur mal eine Langstrecke High Speed zu fahren (Saarbrücken - Paris, Barcelona - Madrid o.ä.). Es ist ein Hochgenuss und man fragt sich sofort, wieso das nicht auch in Deutschland, dem eigentlich höchstzivilisierten Land Europas, längst umgesetzt wurde! "Argumente" wie Topografie, Bevölkerungsdichte, Föderalismus gehen ins Leere, wie ich mehrfach erläutert habe. Der Artikel kommt also sehr spät, aber besser spät als nie.

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kpschulz 17.04.2019, 11:32
188. geht nicht und bei uns ist alles anders

Eine Antwort auf die "geht nicht" und "bei uns ist alles anders" Fraktion wäre, doch mal eine Gruppe Verkehrsplaner aus Frankreich und Japan einzuladen, damit diese Planungsvorschläge für den Schienennetzausbau in Deutschland und die Vernetzung von Verkehrsträgern machen. Wahrscheinlich braucht das Verkehrsministerium anschließend noch Nachhilfe in Sachen Umsetzung - aber die könnten ja dann die Österreicher geben - siehe Brennerzulauf und Inntalentwicklung.

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kpschulz 17.04.2019, 11:33
189. geht nicht und bei uns ist alles anders

Eine Antwort auf die "geht nicht" und "bei uns ist alles anders" Fraktion wäre, doch mal eine Gruppe Verkehrsplaner aus Frankreich und Japan einzuladen, damit diese Planungsvorschläge für den Schienennetzausbau in Deutschland und die Vernetzung von Verkehrsträgern machen. Wahrscheinlich braucht das Verkehrsministerium anschließend noch Nachhilfe in Sachen Umsetzung - aber die könnten ja dann die Österreicher geben - siehe Brennerzulauf und Inntalentwicklung.

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