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Schnellzug-Vision: In 2,5 Stunden von Berlin nach München
DPA

Gäbe es in Deutschland schnelle Bahntrassen wie in Frankreich, wären Inlandsflüge überflüssig. Doch ein solches Netz wird es wohl nie geben - das Verkehrsministerium und die Bahn haben andere Prioritäten.

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bartsuisse 18.04.2019, 13:56
220. heineken - worauf die Schweiz schwört

ist eigentlich völlig egal und kein Argument für Sie Das Verkehrskonzept ist seit Jahrzehnten klar, definiert und funktioniert bestens so wie das Volk es will. Im Gegensatz zu den Deutschen sind ja Schweizer auch Bahnweltmeister. Ich behauptevauch nocht man solle TGV Achsen in DE bauen oder ähnliches. Ich sage nur, dass die Deutsche Verkehrspolitik nicht ersichtlich ist, wie das Konzept und dass die Performance sowohl beim Passagier und nochmehr beim Güterverkehr lausig ist. Das sind Zahlen nicht Meinungen. Übrigens sind die durchschnittlichen Fahrzeiten auf Hauptstrecken neist SBB Schnitt....Basel Frankfurt mit ICE, Stuttgart Zürich, München Zürich sind allesamt tiefste Performance. Dass Modena, Parma oder Arezzo keine HG Halte sind ist gewollt, und selbst mit Zubringer ist due Fernreise insgesamt schneller als in DE. Was aber erreicht ist, ist die Direktverbindung von 9 grossen Agglomerationen (von 12) und dadurch die Vermeidung von Inlandflügen. Was SIE darüber denken ist irrelevant, denn Italien hat sein Ziel gesetzt, verfolgt, gebaut und erreicht und zwar vollumfänglich. Sie waren wohl schon lanfe nicht mehr da sonst würden Sie nicht solchen Unfug erzählen. Ja es stimmt dass es nicht ankommt ob 1000 m oder 50 über einem Tunnel ist....(obwohl so einfältig ist es dann auch nicht...) aber OB man diese baut oder nicht. Bei dervdeutschen Geiz ist geil Bahn klapptsvhalt nicht und da muss man der Topografie folgen, hoch und runter und dann noch GZ drauf schicken und in jedem Kaff anhalten. Es gibt wohl Gründe, dass wirkliche HG Nationen eben gerade diesen Mist nicht gemacht haben. ALLE ausser das prahlende Deutschland, das ja wieder eine Extrawurst braucht und dann daran erstickt

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murrle01 18.04.2019, 14:29
221. Ich kann es langsam nicht mehr hören...

Zitat von bartsuisse
der deutsche Mischbetrieb als Argument zur Streckenführung ist halt genau DAS Problem und absurd wenn man bedenkt, dass Deutschland proportional gerade 30% der Güter im Vergleich zur Schweiz auf den Schienen hat. Das GZ Argument zählt wenn, dann für die Schweiz, denn deswegen wurden die Flachbahn Achsen Lötschberg/Simplon und Gotthard/Ceneri überhaupt gebaut. In Deutschland findet Gütertransport vorallem auf der Strasse statt (Bahnanteil weniger als 15%) umso unsinniger ist es eine HG darauf auszurichten zumal alte Strecken am Rhein entlang für Güter ausreichen...
die Schweiz ist NICHT der Nabel der Welt! Die alte Strecke von Hannover über Göttingen bis Würzburg ist für Güterzüge gedacht und übrig. Dort sind durch Kurven teilweise Geschwindigkeits -begrenzungen auf 70 KmH nötig. Oder sie müsste durch Dörfer und Städte oder über Berge geführt werden. Eine nervige Fahrerei, die ich tausendmal verflucht habe. Die Fahrt dauert dort bis zu 90 Minuten länger als auf der HG Strecke. Auf der in der Nacht alle 5-6 Minuten Schnellgüter fahren. Wo ist da das Problem? Anders ist es dort nun einmal nicht möglich.

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heineken1 18.04.2019, 14:37
222. Bartsuisse, in Ihrem Glashaus ziehts gewaltig

Zitat von bartsuisse
Dass Modena, Parma oder Arezzo keine HG Halte sind ist gewollt, und selbst mit Zubringer ist due Fernreise insgesamt schneller als in DE. Was aber erreicht ist, ist die Direktverbindung von 9 grossen Agglomerationen (von 12) und dadurch die Vermeidung von Inlandflügen. Was SIE darüber denken ist irrelevant, denn Italien hat sein Ziel gesetzt, verfolgt, gebaut und erreicht und zwar vollumfänglich. Sie waren wohl schon lanfe nicht mehr da sonst würden Sie nicht solchen Unfug erzählen. Ja es stimmt dass es nicht ankommt ob 1000 m oder 50 über einem Tunnel ist....(obwohl so einfältig ist es dann auch nicht...) aber OB man diese baut oder nicht. Bei dervdeutschen Geiz ist geil Bahn klapptsvhalt nicht und da muss man der Topografie folgen, hoch und runter und dann noch GZ drauf schicken und in jedem Kaff anhalten. Es gibt wohl Gründe, dass wirkliche HG Nationen eben gerade diesen Mist nicht gemacht haben. ALLE ausser das prahlende Deutschland, das ja wieder eine Extrawurst braucht und dann daran erstickt
Na, dann vergleichen wir doch mal:

Arezzo - Rom, Luftlinie 182 km, Fahrstrecke (Straße) 219 km
Fahrzeit Bahn: Morgens zwei Züge zu ca. 1:15h, Rest des Tags 2:12h bis 3:15h, häufiger bei >2:30h
Darmstadt - Kassel, Luftlinie 172 km, Fahrstrecke (Straße) 221 km
Den ganzen lieben langen Tag stündliche Verbindungen zu 1:56h.

Und das trotz des Elends Frankfurt - hess. Uganda (Hanau) - Fulda!

Wenn alle Ihre »Argumente« so sind, müssten sie in Ihrem Glashaus ja ziemlich nass sitzen. Es hat vor lauter Steinwürfen nämlich keine einzige Scheibe mehr ...

Befassen Sie sich in Zukunft erst einmal mit der geographischen Situation im grossen Kanton, insbesondere mit der Siedlungsstruktur, bevor Sie lospoltern. Oder halten Sie am besten gleich den Mund.

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murrle01 18.04.2019, 14:46
223. Das hatte ich doch angeführt:

Zitat von mullertomas989
Wenn Sie heute eine Mischstrecke (ICE und Güter) bauen wollen, können Sie das nicht mehr mit einer Röhre duchführen. Die Vorschriften haben sich einfach geändert. Ebensfeld - Erfurt war noch kurz vorher planfestgestellt, Erfurt - Halle erst nach der Vorschriftsänderung. Natürlich müssen Tunnel gebaut werden, das hat man ja besonders bei Ebensfeld - Erfurt gesehen - wo ist das Problem? Die deutsche Topografie ist nur keineswegs ein Argument gegen HG-Verkehr, wie das einige behauptet haben. Es ist am Ende auch einfach eine Frage des Geldes: Wie viel ist den Deutschen eine erstklassige Bahn wert?
Begegnungen zweier HG Züge in einem entsprechendem Tunnel
ist nicht das Problem. Nur wenn Mischverkehr nötig ist, gibt es Probleme bei Zugbegegnungen. Bei den damaligen Versuchsfahrten (Begegnungen im Tunnel, mit allen möglichen Fahrzeugen) war ich aktiv beteiligt, über mehrere Monate. Weil eben die Strecke von GZ mit benutzt werden sollte und musste. Wären die Ergebnisse dieser Versuche vorher bekannt gewesen, gäbe es dort zu 100% zwei Röhren. So enorm wirkten die Drücke auf einige Güterwagen, bzw. deren Ladungen. Zwei HG Züge hatten keine Probleme. Allerdings fuhren dort "nur" ICE's mit 280, bzw 250 KmH.
Aber diese ganze Diskussion geht am Thema vorbei, und solange Autofreaks an der Regierung sind, ändert sich nichts. Unser schweizer Forist kann glücklich sein, dass in der Schweiz keine Autos gebaut werden, und der Wohlstand davon kommt, anderer Leute Geld zu bunkern? Da wird sich kein Politiker für Autoverkehr einsetzen, die Glücklichen!!

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heineken1 18.04.2019, 14:47
224.

Zitat von bartsuisse
Was SIE darüber denken ist irrelevant, denn Italien hat sein Ziel gesetzt, verfolgt, gebaut und erreicht und zwar vollumfänglich.
Nochwas: Italien besteht verkehrsgeographisch aus einem T: Es gibt eine starke Ost-West-Beziehung Turin - Mailand - Venedig. Und es gibt eine Nord-Süd-Achse Mailand - Bologna - Florenz - Rom - Neapel.
Das war es. Links und rechts daneben ist nicht sehr viel, auf der Nord-Süd-Achse gar nur Wasser beidseitig und die Schienenverkehrsanbindung der »paar Käffer« entlang der adriatischen Küste ist alles andere als besonders gut.

Bei solch einer Perlenketten-artigen Aufreihung der Agglomerationen fällt es naturgemäß viel leichter, ein konsistentes HGV-»Netz« aufzubauen. Denn das Netz besteht praktisch nur aus zwei Linien.

Jetzt übertragen Sie das mal auf ein Land von knapp 360.000 qkm und Ausdehnungen von 600 und 800 km in beiden Achsen!
Aber was schreibe ich hier ... Sie wollen es ja nicht verstehen ...

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bartsuisse 18.04.2019, 15:28
225. heineken das ist einfach Unsinn

was Sie da von sich geben. Es gibt an jeder Küste traditionelle Schnellzugstrecken, dann die zentrale alte Schnellzugstrecke und die neue zentrake HG Strecke, bis auf Höhe Rom. Danach die beiden Küstenstrecken bis an die Stiefelspitze. Im Norden gibt es zwei Querachsen. Turin Piacenza Rimini und Turin Triest. Plus alle Querverbindungen und Alpenübergänge plus die beiden Inselnetze. Die Distanzen sind wesentlich länger als in Deutschland. Norditalien ist so breit wie Deutschland und das Land wesentlich länger. Aber das ist auch nicht der Punkt. Wenn das lange Land mit 18.000 km Netz alle Städte erreicht ist das halt so. Aber es hat eine komplett separierte hochleistungs HG gebaut nebst dem Restverkehr. Übrigens werden in Italien jährlich 9.4 Milliarden in die Bahn investiert, davon bisher 60% in die HG. Insgesamt für eben 18.000 km Netz. 4.4 Milliarden Eigenmittel der profitablen FS. Darum wundert es auch nicht dass die 33.000 km Netz in DE marode sind und das Rollmaterial auf 90er Jahre Stand. Von nichts kommt nichts. ICEs mit Endhalt in der Schweiz werden vermehrt angehalten in Basel weil sie nicht schweiztauglich sind, sprich verrottet. Deutschland war in den 70er Jahren ein Vorbild, heute ist es in einigen Bereichen schlechter als Italien, aber dafür gibts die schwarze Null und eine kollabierende Bahn

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bartsuisse 18.04.2019, 15:45
226. Arezzo oder Siena

es ist nicht vorgesehen, dass Städte dieser Grösse direkten HG Anschluss haben. Arezzo ist nicht wesentlich schlechter angebunden als deutsche Städte und Siena.....etwas Dümmeres ist ihnen nicht eingefallen? Das ist eine einspurige Hügelbahn die dort endet. Das kann man Vergleichen mit einer kleinen Strecke irgendwo im Thüringerwald die in einer Kleinstadt endet. Ist mir auch klar wer Sie sind wirhatten die gleiche Diskussion schon mal mit anderem Nick, als Sie nicht fähig waren die geografische Ausdehnung des Landes zu bestimmen. Eins ist glasklar. SIE kennen die italienische HG NICHT, sonst würden Sie nicht diesen Unsinn schreiben und wahrscheinlich waren Sie seit 20 Jahren nicht mehr dort.

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heineken1 18.04.2019, 16:46
227.

Zitat von bartsuisse
es ist nicht vorgesehen, dass Städte dieser Grösse direkten HG Anschluss haben. Arezzo ist nicht wesentlich schlechter angebunden als deutsche Städte und Siena.....etwas Dümmeres ist ihnen nicht eingefallen? Das ist eine einspurige Hügelbahn die dort endet. Das kann man Vergleichen mit einer kleinen Strecke irgendwo im Thüringerwald die in einer Kleinstadt endet. Ist mir auch klar wer Sie sind wirhatten die gleiche Diskussion schon mal mit anderem Nick, als Sie nicht fähig waren die geografische Ausdehnung des Landes zu bestimmen. Eins ist glasklar. SIE kennen die italienische HG NICHT, sonst würden Sie nicht diesen Unsinn schreiben und wahrscheinlich waren Sie seit 20 Jahren nicht mehr dort.
Vom Poltern wirds nicht besser. Sie müssen auf ein Argument auch mal eingehen und nicht nur ihre immer selben Tiraden wie toll dieses und wie sch*** jenes doch sei wiederholen.
Arezzo - Rom und Darmstadt - Kassel zum Beispiel.

Der »Gewinn« einer SFS ist weder für Arezzo noch Siena meßbar. Aus deren Sicht: Eine totale Fehlinvestition.

Außerdem: Was kann der Sieneser denn dafür, daß seine Stadt im Hügelland liegt? Außerdem sind nach ihrer »Argumentation« Hügel ja nun überhaupt kein Grund, keinen schnellen Verkehr anbieten zu wollen.

qed.

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