Forum: Reise
Sechs Wochen im Outback: Allein unter Krokodilen
Michael Atkinson

Der Australier Mike Atkinson hat sechs Wochen lang alleine in Kimberley überlebt - einer der am dünnsten besiedelten Regionen der Erde. Angst habe der Survival-Trainer nur selten gehabt, sagt er. Dafür Hunger.

olli0816 01.08.2019, 09:00
1. Das Buch habe ich gelesen

Es ist von Hans Bertram "Flug in die Hölle". Für die beiden war das nicht so romantisch. Im Grunde hatten sie Glück, dass sie mit dem Leben davon gekommen sind. Wahrscheinlich gibts noch die vielen Fliegen, in dem Buch sind eindrucksvole Bilder davon. Im Grunde haben beide Piloten stark gelitten und der eine mußte sich lange erholen, weil er mental mit der Situation nicht zurecht gekommen ist. Die Reise fand 1932 statt. Herr Bertram war zur NS-Zeit in der SA und Anhänger dieses Regimes. Er schuf mehrere Filme, manches aus der NS-Zeit wurde als Propaganda eingestuft. Nach dem Krieg gründete er einen Flugdienst und wurde Verleger. Trotz der Sympathie zum Dritten Reich ein sehr interessanter Mann. Das Buch ist lesenswert, es beschreibt nicht nur den Teil im australischen Outback, sondern den gesamten Hinflug von Deutschland, seine Zeit nachdem sie gefunden wurden in Australien inklusive dem Rückflug. Es ist leicht über ebay oder eine Bücherei zu beschaffen. Eine Reise in einer komplett anderen Zeit. 1932 war der beschriebene Küstenabschnitt noch nicht einmal katographiert.

Die Bilder finde ich sehr schön und es ist sicher ein großes Abenteuer gewesen, sechs Wochen Zeit dort verbringen zu dürfen. Danke für den Bericht.

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hank99 01.08.2019, 15:26
2. @olli0816

Danke für den Hinweis, klingt wirklich interessant.

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sardor99 01.08.2019, 17:36
3.

Zitat von olli0816
Es ist von Hans Bertram "Flug in die Hölle". Für die beiden war das nicht so romantisch. Im Grunde hatten sie Glück, dass sie mit dem Leben davon gekommen sind. Wahrscheinlich gibts noch die vielen Fliegen, in dem Buch sind eindrucksvole Bilder davon. Im Grunde haben beide Piloten stark gelitten und der eine mußte sich lange erholen, weil er mental mit der Situation nicht zurecht gekommen ist. Die Reise fand 1932 statt. Herr Bertram war zur NS-Zeit in der SA und Anhänger dieses Regimes. Er schuf mehrere Filme, manches aus der NS-Zeit wurde als Propaganda eingestuft. Nach dem Krieg gründete er einen Flugdienst und wurde Verleger. Trotz der Sympathie zum Dritten Reich ein sehr interessanter Mann. Das Buch ist lesenswert, es beschreibt nicht nur den Teil im australischen Outback, sondern den gesamten Hinflug von Deutschland, seine Zeit nachdem sie gefunden wurden in Australien inklusive dem Rückflug. Es ist leicht über ebay oder eine Bücherei zu beschaffen. Eine Reise in einer komplett anderen Zeit. 1932 war der beschriebene Küstenabschnitt noch nicht einmal katographiert. Die Bilder finde ich sehr schön und es ist sicher ein großes Abenteuer gewesen, sechs Wochen Zeit dort verbringen zu dürfen. Danke für den Bericht.
Wurde auch als Mehrteiler fürs Fernsehen verfilmt - mit Nachbau der Junkers W 33:
https://ssl.ofdb.de/film/104893,Flug-in-die-Hölle

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Jetzt_mal_ernsthaft 01.08.2019, 20:09
4. Gaaaaanz toller Typ

Wir waren auch da, hatten ein Funkgerät mit dem wir Kontakt zu den Flying Doctors aufnehmen konnten.
Allerdings haben wir, als wir wieder zu hause waren, über die unglaubliche Schönheit und Einsamkeit gesprochen und davon Bilder gezeigt und nicht so sehr was wir doch für tolle Typen sind und wie wir es geschafft haben zu überleben. Na ja, wir sahen auch nicht so super kernig aus wie dieser Möchte-Gern Pionier. Peinlich auch wie er sein Exclusivwissen (GPS Daten) verteidigen will.

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joenzon 02.08.2019, 18:16
5. @Jetzt_mal_ernsthaft

Sie wollen doch wohl ihre tolle pauschal Wohlfühlreise ins Outback nicht mit der Reise des Herrn Atkinson vergleichen. Der Herr zeigt ganz gut wie man mit Erfahrung und Willen einige Woche ohne Hilfe im Outback überleben kann, quasi als Selbsterfahrung und weil er es genau so wollte. Und wenn dann für die Allgemeinheit Bild und Film herausspringt, umso besser.

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