Forum: Reise
Seetang-Sammler in Wales: Da haben wir den Algensalat
wildaboutpembrokeshire.co.uk

Eine Waliserin zeigt Laien bei einem Strandspaziergang, welche Speisen man aus Algen, Seetang und Muscheln kreieren kann. Zum Glück schmeckt das meistens besser, als es aussieht - und die Vergiftungsgefahr ist geringer als beim Pilzesammeln.

hr_schmeiss 04.03.2014, 07:38
1. ...dank Maggie...

Zitat von sysop
...In Großbritannien erfreut sich das Sammeln essbarer Dinge in der Natur einer steigenden Beliebtheit...
...sind die auf der Insel ein bisschen weiter als. Aber auch hierzulande kann man feststellen, dass sich "das Sammeln essbarer Dinge in der Natur" steigender, tja, 'Beliebtheit' erfreut.
Wird übrigens nördlich von Sellafield auch so viel gesammelt...?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ooohhhh! 04.03.2014, 08:23
2. Sellafield

...die Irische See war mal ein Gewässer mit der höchsten Strahlenbelastung....
Ob das immer noch so ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bretone 04.03.2014, 10:07
3. Nicht erst über den Ärmelkanal

muss ich, um Leckeres und Gesundes aus dem Meer zu ernten. Bei uns in der Bretagne (an den Finistère-Küsten) zeigen wir interessierten Reisenden das Gleiche ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Pfaffenwinkel 04.03.2014, 11:06
4. Mich wundert es,

dass man mit der Verwertung von Algen nicht gegen den Hunger der Welt ankämpft.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TaiMing 04.03.2014, 12:58
5.

Zitat von Pfaffenwinkel
Mich wundert es, dass man mit der Verwertung von Algen nicht gegen den Hunger der Welt ankämpft.
Die meisten Menschen auf der Welt hungern, weil sie zu arm sind und nicht, weil es zu wenig Essen gibt. Die sammeln sich schon selbst, was verfügbar und essbar ist. Wenn die Algen ein Lebensmittel wie andere auch werden, woran noch jemand Geld verdienen möchte, ist der Hunger wieder da.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TaiMing 04.03.2014, 13:30
6.

Ich war vor knapp 20 Jahren als Student für ein halbes Jahr in Swansea (Südwales, zweitgrößte Stadt in Wales). In einem Reiseführer hatten wir von Laverbread gelesen (wurde dort beschrieben als gebratener Seetang mit Ei). Es war auch ein Restaurant angegeben, in dem man Laverbread angeblich essen kann. Dieses Restaurant gab es aber nicht mehr. In der Touristen-Info, wo wir nach einem Restaurant mit einheimischen Spezialitäten fragten, zuckte man nur mit den Schultern. Die ganze Gesellschaft schien dort auf Fast Food eingestellt zu sein. Schade. Geschmeckt hat es nirgendwo, weder in der Mensa noch in einem anderen (meist ausländischen) Restaurant, wenn diese Bezeichnung überhaupt gerechtfertigt war. Ich habe mich noch nie so sehr auf eine normale Scheibe Brot mit Butter und Salami gefreut wie nach meiner Rückkehr nach Deutschland.

Man kann nur hoffen, dass sich kulinarisch etwas ändern wird. Würde auch dem Tourismus gut bekommen, wenn sich eine einheimische Küche etablieren könnte (die es vielleicht irgendwann mal gab).

Beitrag melden Antworten / Zitieren