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Sicherheit beim Skifahren: Tunnelblick im Temporausch
DPA

Seit Michael Schumachers Ski-Unfall ist die Debatte über die Risiken dieses Sports wieder aufgeflammt. Skifahren, so wird behauptet, sei eine hochriskante Freizeitbeschäftigung und durch Carving-Ski und Kunstschneepisten noch gefährlicher geworden. Stimmt das?

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annatheke 01.01.2014, 10:36
1. Herr Tur Tur...

...lässt grüßen. Deutsche Scheindiskussion. Hauptsache, etwas geschrieben. Die nächste Sau im Dorf ist dann die Ökobilanz des Skifahrens, blablabla. Ich habe weiter meine Freude an dieser einzigartigen Sportart! Frohes Neues mit viel Schnee!

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lagmac 01.01.2014, 10:45
2. Artikel mit viel Polemik

Diese drei prominenten Skiunfälle haben nichts vergleichbares und haben schon garnichts mit dem Thema Carving Ski als schnelleres Sportgerät zu tun gegenüber den früheren "langsameren" Pommes-Latten. Zwei Unfälle waren abseits der Piste und bei dem anderen ist in den Gegenverkehr gefahren worden entgegen Pistenregeln.

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Kiste 01.01.2014, 10:48
3. Jeder verunfallt

In meinem Bekanntenkreis ist jeder Skiurlauber, den ich kenne, bereits einmal verunglückt. Das wenigste war Knochenbruch, aber auch monatelanger Ausfall mit Rehamaßnahmen und endlosen Schadensersatzprozessen kam vor.

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saschad 01.01.2014, 10:50
4.

Aha, die von der vorletzten auf die letzte Saison um 25% zurückgegangenen Kopfverletzungen haben also ihre Ursache in der gestiegenen Helmtragequote? Da hätte ich dann aber gerne 'mal erläutert, wie das genau gehen soll, denn auch in der vorletzten Saison (11/12) trugen nach meiner Beobachtung schon fast alle Skifahrer einen Helm.

Überdies sind Analysen von Absolutfallzahlen ohne eine Relationsgröße m.E. eher Kaffeesatzleserei. Der OESV hat in folgender Untersuchung
http://www.oesv.at/media/media_breit...en-2008_09.pdf interessanterweise festgestellt, dass sich von 97/98 bis 08/09 der Anteil der Kopfverletzungen an den Ski/Snowboardverletzungen eher nicht verändert hat, obwohl vor 15 Jahren nur eine verschwindende Minderheit mit Helm fuhr.

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outwiper 01.01.2014, 10:52
5. Kluscheissealarm

Auch wenn es ein alter Hut ist: man sagt SKI und nicht SKIER im Plural ;-) brrrrrr

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Leser49 01.01.2014, 10:57
6. Fürchterliche Recherche

Warum gibt es keine Kritik dazu, dass die Skifahrer sich selbst kontrollieren? Die ASU ist doch verlängerter Arm der Skiverbände und so sind auch die Daten. Es ist doch reiner Lobbyismus, wenn die ASU (und SPON) sinkende Verletzungsraten bejubeln - aber den geringsten Vergleich mit anderen Sportarten scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Alpines Skifahren ist massenhaftes Rasen ohne Anschnallpflicht und Rechtsfahrgebot. Für die Folgen haben die Beitragszahler des Krankenversicherungssystems aufzukommen. Es wird Zeit, dass jene die Regeln für diese Pistenraserei machen, die auch die Haftung zu tragen haben. Oder Skiunfälle sind aus der Krankenversicherung auszunehmen.

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demophon 01.01.2014, 10:57
7. Lebensgefährlich

Erst gestern ist wieder ein Skifahrer aus Frankreich im Gran Paradiso Skigebiet mit dem Kopf auf einen Felsen geschlagen und verstorben. Ein anderer ist auf einer Eisfläche ausgerutscht und in eine 200 m tiefe Schlucht gestürzt. Damit stieg die Anzahl der Unfalltoten in den Alpen in der vergangenen Woche auf 10.

http://www.telegraph.co.uk/news/worl...-one-week.html

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sitiwati 01.01.2014, 11:05
8. alle,

Zitat von sysop
Seit Michael Schumachers Ski-Unfall ist die Debatte über die Risiken dieses Sports wieder aufgeflammt. Skifahren, so wird behauptet, sei eine hochriskante Freizeitbeschäftigung und durch Carving-Ski und Kunstschneepisten noch gefährlicher geworden. Stimmt das?
die noch nie gestoplert sind, die nie von einer Leiter gefallen sind, dürfen über Schumi herfallen-ansonsten war das Interview mit dem Rennskifahrer ermudigend, der selber in ähnlicher Lage gewesen ist und das doch überstanden hat, ich wünsche der Spiegel online-print Mannschaft alles Gute in 2014 und den SkifahrernInen SKI Heil, den Ärzten , die sich um Schumi kümmern und auch den anderen Krankenhauspersonal, die Weltweit über das Jahresende um Ihre Patienten kümmern, um diejenigen, die sich beim Feuerwerk verletzt haben oder diejenigen, die sich beim Skifahren verletzt haben-sei unser aller Dank !

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impetrare 01.01.2014, 11:15
9. Och Leute

Beim Sport kann man sich verletzen, was für eine Erkenntnis. Ich kenne einen Schachspieler der hat sich zwei Finger gebrochen als er vor Wut auf den Tisch gehauen hat (war aber auch ein dämlicher Fehler), kommt jetzt die Forderung nach Protektoren beim Schach?

Da passieren also 42000 (zwischen 41000 und 43000 laut Artikel) Unfälle in der Saison. Nehmen wir mal an das nur 1% davon wirklich schwere Unfälle sind und die Saison 5 Monate dauert. Macht dann also 420 Unfälle in 150 Tagen, also knapp 3 pro Tag.
Das interessiert kein Schwein, es sei denn natürlich ein Steuerflüchtling dessen einzige große Leistung es ist schneller als die meisten Anderen im Kreis zu fahren haut sich die Rübe ein.

Ok, man schreibt für sein Publikum, ist schon klar. Es ist bedrückend. Die meisten Leute können selbst mit dem Kürzel MSC (im entsprechenden Kontext) etwas anfangen. Aber wer Marie Curie war wissen dann schon weniger (und nein, das war nicht die Französin mit der Atombombe). Wenn man dann nach Bardeen, Sanger oder Pauling fragt hört es sowieso auf. Vom dem was diese Personen verbindet reden wir dann lieber nicht mehr.

http://www.youtube.com/watch?v=wd4YgudTcnM

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