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Sicherheit beim Skifahren: Tunnelblick im Temporausch
DPA

Seit Michael Schumachers Ski-Unfall ist die Debatte über die Risiken dieses Sports wieder aufgeflammt. Skifahren, so wird behauptet, sei eine hochriskante Freizeitbeschäftigung und durch Carving-Ski und Kunstschneepisten noch gefährlicher geworden. Stimmt das?

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spmc-132515344428544 02.01.2014, 23:59
60. Paul Merlin

Sie haben völlig Recht: Eine Versicherungspflicht wäre absolut angemessen. Für uns Sporttaucher gibt es die zwar nicht, der Abschluss einer Versicherung wird aber von jedem Verband nahegelegt.

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saschad 02.01.2014, 01:14
61.

Zitat von Paul-Merlin
Gleichwohl ist die Schadenshäufigkeit nun doch unübersehbar, ebenso wie die enormen Kosten die dadurch der Allgemeinheit aufgedrückt werden. Diese Volumina gibt es bei keiner anderen Massensportart.
Vielleicht schlagen Sie die Zahlen erstmal nach?

http://www.baua.de/de/Publikationen/...ationFile&v=12

Fußball, Handball und Tennis produzieren viel größere Volumina. Die müssen wir sofort verbieten!

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blattschuss 02.01.2014, 04:46
62. ja, ich mache gern...

Zitat von lagmac
was soll das denn... was hat den Alpin Ski mit Protzen zu tun. Das strengt richtig an und man geniesst die Natur genauso. Schon mal probiert. Ich mache Beides, Alpin und Langlauf. Als Langläufer kann man auch schon mit 20-40 km/h Geschwindigkeit den Waldweg vermessen und da stehen sogar mehr Bäume als auf einer Abfahrtspiste. Wenn sie Langlauf mit Skiwandern meinen na dann können sie gleich Schneeschuhwandern gehen. Vielleicht verirren sie sich und erfrieren. Solche Diskussionen sind einfältig und gehören in die Bild.
Skiwandern.
Und wenn Sie suggerieren möchten, dass Langlauf so gefährlich ist wie Abfahrt, weil ja im Wald ein paar Bäume rumstehen, ist das nur lächerlich.

Wie Sie sehen, habe ich mich noch nicht verirrt und bin auch nicht erfroren, sonst hätte ich wohl diese Zeilen nicht schreiben können.
Ansonsten verbitte ich mir den Vergleich mit Bild, der würde eher zu Ihnen passen, so ulkig, wie Sie hier argumentieren.
Noch ein kleiner Hinweis: wenn man jemanden schriftlich mit "Sie" anspricht, sollte man ein großes S verwenden, erstens, um die Verwechslung mit dem Plural zu vermeiden und zweitens aus Gründen der Höflichkeit.

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Berg 02.01.2014, 09:21
63.

Zitat von borussenharry
denn es ist erwiesen, dass es IMMER tödlich endet. Die Damen und Herren, die sich hier echauffieren, dass Sportler die Krankenkassen (PKV, GKV) belasten, sollten mal bedenken, was passieren würde, wenn sich der Mensch nicht mehr sportlich.....
Sport betreiben als Pflicht? Wenn Sie die Zahl der Skifahrer an Ihrem Hang ins Verhältnis setzen mit all denen, die NIHT Ski fahren, werden Sie merken, dass Sie zu eine kleinen Minderheit gehören, die meint, NUR Sporttreiben erhält gesund. Unzählbare Berufe enthalten aber täglich 8 Stunden lang körperliche Leistungen, angefangen von der Putzfrau bis zum Schornsteinfeger. Die benötigen kein zusätzliches Kiesertraining oder Buckelpistenrennen, um gesund zu bleiben.

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jujo 02.01.2014, 09:23
64. ...

Zitat von ernstmoritzarndt
Diese Beschreibung ist absolut zutreffend. Fahre seit 1966 Schi, habe selbst allenfallskleinere Blessuren erlitten, beoachte die Verhältnise jedoch wie in dem genannen Artikel. Schumacher ist kein Kamikazfahrer, sondern hat seine Fähigkeiten ausgenutzt und istdabei im freien Gelände Opfer der Vehältnisse geworden. Für den "Normlfahrer" bedeutet dieses Geschehen folgendes: 1.) Nie mehr ohne Helm, 2.) Niemals ausserhalb der ausgewiesene sten, 3.) Noch stärkerer Abgleich er eigenen Fähigkeiten und der schifahrerischen Anforderungen!
Wenn ich Ihnen Recht geben soll, dann müssen Sie akzeptieren, das Unfälle unter diesen Umständen zu 100% selbstverschuldet sind und jegliches Mitleid verfehlt ist!

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karlsiegfried 02.01.2014, 09:26
65. Unfälle müssen verboten werden

Es wird Zeit, dass Unfälle jeder Art verboten werden. Beim Skilaufen, beim Autofahren, beim Radfahren, beim Saufen, beim Fensterputzen und so weiter und so weiter. Unfälle schaden der Volkswirtschaft, den Versicherungen, denjenigen die keine Unfälle haben oder verursachen. Sie nutzen aber auch. Den Ärzten, den Krankenhäusern, der Pharmaindustrie und so weiter. Aber auch denjenigen, die Menschen von früh bis spät vorschreiben (wollen), wie sie zu leben haben. Mal drüber nachdenken, das macht Sinn.

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joergeschnyder 02.01.2014, 09:31
66.

"Diese drei prominenten Skiunfälle ... haben schon garnichts mit dem Thema Carving Ski ...zu tun?"
Aber sicher hat der Unfal von Schumacher damit zu tun! Haben Sie schon mal versucht, mit den schmalen Pistencarver von der Piste mit Tempo in den Tieschnee reinzufahren? Insbesondere, wenn es eine Mischung Neu/Kunstschnee ist? Der arme Schumacher hat es versucht, noch mit den geliehenen Carver dazu. Ergebniss ist leider nicht schön :-(.

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hirlix 02.01.2014, 09:52
67. optional

Nun vergessen wieder alle, dass Schumacher abseits der Piste unterwegs war. Wer das macht ist selber schuld. Zum Thema Geschwindigkeit ist nur zu sagen, dass man halt seine Grenzen kennen muss. Ich fahre gern schnell und auch gerade wenn die Piste voll ist geb ich Gas, da man so einfacher an den ganzen Gurken vorbei kann. Fahre ich aber die Weltcup Abfahrt mit 100 Sachen runter? Nein tue ich nicht, da dazu meine Fähigkeiten halt nicht ausreichen...

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hesekiel2517 02.01.2014, 09:55
68. Völlig richtig!

Zitat von Berg
Sie schildern sehr schön einige der Gefahren, in die sich manche Leute einfach so aus Spaß hineinbegeben nach dem Motto: wenn ich gut aufpasse, passiert mir nix! - Keiner verunglückt absichtlich mit Ski, Bungeegummi, Wellenreiten, Klippenspringen, Drachenfliegen, Autorennen - alles nur zur Bespaßung! Und dass sich Heerscharen von Rettern bereithalten und lebensgefährliche Einsätze gehen müssen, um verunglückte Adrenalinhascher, die sich über- oder unterschätzt hatten, doch noch zu retten, ist zwar alle Achtung wert und denen gebührt zu Recht unser Dank. Das Große Stolpern könnte aber weitaus weniger sein, wenn nicht immer rasantere Freizeitbeschäftigungen für alle Möchtegernsportler massenweise angeboten würden.
......und die Betreiber der, von Ihnen genannten Bewegungsarten(mit Sport hat das wenig zu tun)sollten wenigstens mit einer Selbsbeteiligung im Schadensfall rechnen müssen.Vielleicht lässt es denn einen oder anderen erst das Gehirn einschalten,bevor er sich in Gefahr begibt!

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hesekiel2517 02.01.2014, 09:58
69. Lustig..

Zitat von borussenharry
denn es ist erwiesen, dass es IMMER tödlich endet. Die Damen und Herren, die sich hier echauffieren, dass Sportler die Krankenkassen (PKV, GKV) belasten, sollten mal bedenken, was passieren würde, wenn sich der Mensch nicht mehr sportlich betätigt. Fettsucht, psychische Verarmung aufgrund von Erlebnismangel, Herz- und Kreislauferkrankungen en masse, ....
.....Sie merken noch nicht einmal,dass Sie Ihren "Sport"nicht aus angeblich gesundheitlichen Gründen sondern aus Lust am Risiko ausüben.......!

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