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Skifahren im Altherrenstil: Zurück auf den Idiotenhügel
Frederik Jötten

Skifahren bis ins hohe Alter? Wie soll das gelingen, wenn schon Mitte Dreißig die Beine zittern und die Knie protestieren? Frederik Jötten, ein langjähriger Wintersportler, versucht, sich den perfekten Altherrenstil beibringen zu lassen.

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guericke 26.02.2015, 08:23
1. Video?

Schöne Idee, der Beitrag. Das geht bestimmt vielen langjährigen Sechs-Tage-pro-Jahr-Skifahrern so. In diesem Fall wäre es aber sinnvoll gewesen, ein Video einzubetten. Denn mit Beschreibungen wie "Leichte Bewegung aus den Knien gen Tal mit Stockeinsatz" kann der Leser/Hobbyskifahrer nun wirklich nicht viel anfangen.

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henryb_de 26.02.2015, 09:02
2. Altherrenstil ?

Wieso ist hier die Rede von Altherrenstil ? Welche Technik ist den der Autor vorher gefahren ?

Abgesehen vom Carven auf breiten, gut präparierten, buckelarmen und nicht zu steilen Pisten wird hier eine ganz klassische alpine Skitechnik beschrieben ... Schwungeinleitung durch Hochentlastung, Rotationskontrolle durch Gewichtsverlagerung längs der Ski. Wer diese Technik verstanden hat und beherrscht, kann Sie immer so "dosieren" wie nötig und so auch im Alter entsprechend fahren.

Richtig ist natürlich, dass die Entlastung auch eine Komponente talwärts haben sollte ... und das erfordert je nach steile des Hangs etwas mehr oder weniger Mut/Überwindung. Aber anders ist es wirklich kraftraubend.

Das Gegenteil wäre die Tiefentlastung ... kann sich noch jemand an Alberto Tomba im Slalom erinnern. Ich glaube aber nicht, dass der Autor bislang so gefahren ist.

So ging es hier wohl hauptsächlich darum, die talwärtige Orientierung des Oberkörpers bei Fahrt und Schwungauslösung/Entlastung aufzufrischen.

Viel Erfolg! Ich würde mich freuen wenn alle Skifahrer wenigstens etwas von diesem "Altherrenstil" erlerenen würden. Dann würde man sich auch auf engen, steilen oder sonstwie schwierigeren Passagen, auf Ziehwegen etc. wieder sicher fühlen. Wird nur das Carven "beherrscht" sind manche (Not)Situationen für viele nicht sicher zu meistern.

Und auf Buckelpisten, im Tiefschnee, auf unpräparierten steilen Hängen wird der "Altherrenstil" schnell zum einzigen flüssigen Stil.

Viele Grüße

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larry_lustig 26.02.2015, 09:52
3. ein halbwegs passabler Skifahrer

aha..., alle, die das bisher von sich behauptet haben, waren in meiner Sicht relative Anfänger, zumindest aus technischer Sicht.
(Eigenwarnehmung Fremdwarnehmung)
Wer mir sagt, dass er stolz ist, den Sahnehang in Winterberg runter fahren zu können und sich dann als guter Skiläufer bezeichnet, wird in den Alpen halt mal schnell auf den Boden der Tatsachen geholt.


Wer eine gute Technik hat fährt deutlich kraftsparender.

Eine gute Technik lernt man nunmal in der Skischule und hier sparen viele.
(Das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung, und damit eine kleine Auswahl aus der Gesamtheit)

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shooop 26.02.2015, 10:26
4. Guter Beitrag

Ich bin auch eine von diesen Flachlandtirolern, die eine Woche im Jahr Skiurlaub machen und das war es dann. Ich habe Skifahren ohne Skikurs gelernt, damals sogar noch auf ganz kurzen Carvern, so 1,10 lang. Weil ich Sportlerin bin und Koordination, Kraft und Kondition für mich keine Fremdworte sind, hatte ich den Dreh recht fix raus. Über die Jahre habe ich allerdings festgestellt, dass ich technisch Probleme habe und mein Ski (inzwischen ein "richtiger" Carver) teilweise mehr mit mir gefahren ist als ich mit ihm. Da habe ich die Chance am Schopfe gegriffen und mir einen Vormittag Einzelunterricht mit einer Skilehrerin gegönnt. Das hat mich wesentlich vorangebracht! Wenn ich heute meine Lieblingstalabfahrt im Defereggental runterdüse und dabei spüre, wie gut ich inzwischen meinen Ski kontrolliere dann könnte ich innerlich vor Freude auf und ab hüpfen weil es so viel Spaß macht. Und ich möchte auch einer von diesen "alten Böcken" werden, die mit 90 noch auf dem Ski stehen (so Gott will). Einen Skikurs würde ich jeder Zeit wieder machen und werde das sicher auch wieder tun. Es macht einfach Sinn, immer wieder mal einen Profi rüberschauen zu lassen und weiter an der Technik zu feilen. In der Jugend reichen zum Skifahren Kraft und Mut, aber ab 30/35 macht es Sinn, technisch aufzurüsten. Schont die Knochen, vermindert die Unfallgefahr und macht einfach Spaß!

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henryb_de 26.02.2015, 10:30
5. Sie haben recht ...

Zitat von larry_lustig
aha..., alle, die das bisher von sich behauptet haben, waren in meiner Sicht relative Anfänger, zumindest aus technischer Sicht. (Eigenwarnehmung Fremdwarnehmung) Wer mir sagt, dass er stolz ist, den Sahnehang in Winterberg runter fahren zu können und sich dann als guter Skiläufer bezeichnet, wird in den Alpen halt mal schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Wer eine gute Technik hat fährt deutlich kraftsparender. Eine gute Technik lernt man nunmal in der Skischule und hier sparen viele. (Das ist natürlich nur meine persönliche Erfahrung, und damit eine kleine Auswahl aus der Gesamtheit)
Da haben Sie recht.

Und die Medien stützen.
Ich erinnere mich da ungern an die Berichterstattung nach dem Schumacher-Unfall. Dort wurde Schumacher immer als "geübter Skifahrer", "sicherer Skifahrer" oder manchmal sogar als "sehr guter Skifahrer" betitelt. Wenn man dann die Video-Einspielungen sah, war erkennbar, dass er eine mäßige Carvingtechnik versuchte umzusetzen ... sprich er konnte wenig steile Alpenautobahnen sturzfrei bewältigen ... nicht mehr und nicht weniger. (Das hier geht nicht gegen MS, er und seine Familie hat mein volles Mitgefühl, er hatte einfach Pech)

Allerdings habe ich Zweifel ob die Skischulen in der Breite Fähigkeiten für umfassende Techniken vermitteln können oder wollen (vielleicht auch mangels Nachfrage da vielen das angedeutete Carven auf Autobahnen reicht, ist ja gutes Skilaufen). Ist ja schon erstaunlich, dass ein Skilehrer, der eigentlich nur solide Grundlagen von Skitechniken vermittelt im Spiegel erwänht wird.

Aus Sicht der der Wintersportindustrie ist es natürlich verständlich der Einstieg möglichst leicht zu machen und möglichst früh das Gefühl zu vermitteln "man sei gut" um die Kunden bei der Stange zu halten.

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colinchapman 26.02.2015, 10:34
6. kurios

wer 25 Jahre Ski fährt und dem danach bei der dritten Abfahrt die Beine weh tun, muss Bewegungslegastheniker sein. Dem reicht ein Feld- , Wald- , und Wiesenskilehrer, nehme ich an.

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sanook 26.02.2015, 10:44
7. Skifahren

Ich habe das ganz gut von einem Freund der Familie gelernt, der war Skilehrer wir sind immer mit dem in den Urlaub gefahren.
Dann Jahre nur noch gelegentlich. Als ich dann vor 10 Jahren erleben musste wie die I**** ohne wirkliche Technik auf ihren Carwingski die Hänge runtergebrettert sind bin ich zu der Überzeugung gekommen: Das wird mir hier zu gefährlich.

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jamguy 26.02.2015, 10:46
8. Anfänger

Also Carvin sagt mir nix aber Wer sparen will sollte zuerst verstehen wie man eine Skibindung so einstellt das die Teile auch wegfliegen wenn man fliegt,
Also man nehme zb. einen Tisch und da stellt Ihr Euch in die Bindung und vorne sollte der Schuh rausspringen wenn man seitlich etwas fester dagegen schlägt und hinten wenn man kurz die Ferse hochreist dafür justiert man einfach die Schrauben so das es funzt und das is dann schon Geld gespart.

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saschad 26.02.2015, 11:02
9.

Zitat von jamguy
Wer sparen will sollte zuerst verstehen wie man eine Skibindung so einstellt das die Teile auch wegfliegen wenn man fliegt, Also man nehme zb. einen Tisch und da stellt Ihr Euch in die Bindung und vorne sollte der Schuh rausspringen wenn man seitlich etwas fester dagegen schlägt und hinten wenn man kurz die Ferse hochreist dafür justiert man einfach die Schrauben so das es funzt und das is dann schon Geld gespart.
Hoffentlich liest das niemand und macht das gutgläubig einfach so nach, ansonsten hat derjenige gute Chancen, sich bei durch Fehlauslösungen verursachten Stürzen ernstlich zu verletzen.

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