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Skipasspreise 2019/20: So teuer wird der nächste Winterurlaub
Michael Portmann/ ZBAG/ SRT

Die Skiregionen der Alpen heben ihre Preise an: Skipässe kosten im Schnitt vier Prozent mehr als im Vorjahr, in St. Moritz sind es sogar bis zu 14 Prozent. Einen Spartipp gibt es dennoch.

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neutron76 22.10.2019, 00:00
20. Bin auch im Winter und im Sommer in den Bergen

Das ist, gemessen am Beitrag zur Erderwärmung, noch immer das deutlich geringere Übel, verglichen mit Fernreisen. Der Aufwand ist zwar teilweise befremdlich, aber wer ein paar tausend Kilometer fliegt, braucht sich nicht hinter Liftanlagen, Schneekanonen und Hotels zu verstecken.

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intercooler61 22.10.2019, 01:39
21. Schon längst geschehen ...

Zitat von heinerkarin
Wer Ski fährt müsste verpflichtet werden im Sommer am gleichen Ort Urlaub zu machen um zu sehen was er mit seinem weisen Sport anrichtet.
... weshalb ich aus eigener Anschauung weiß, dass "mein" Skigebiet auch im Sommer ein wunderschöner Flecken Natur ist und bleibt. Im Sommer sind die Pisten dort grüne Wiesen, der Zirbenwald spendet Schatten, glasklare Bergseen und Hochmoor sind ein Genuss für sich.

Die Skiabfahrten sind im Sommer flächendeckend bewachsen, nur zwei kleine "Übungshänge" (wenige Hektar) durch intensive Nutzung sichtlich ramponiert - deren Regeneration aber eher eine Frage von 2-3 Jahren als von Jahrzehnten. Der ganze Rest ist grün ohne Ende - trotz oder gerade wegen menschengemachter Grundierung für den reichlich fallenden Naturschnee.

Wer mir's nicht glaubt, kann das auch vom Sofa aus überprüfen: die Live-Webcams laufen den Sommer durch (www.turracherhoehe.at).

Aber intellektuell ist es wohl weniger kräftezehrend, die aufgeschnappten Vorurteile selbsternannter Naturschützer nachzuplappern: Skifahren macht Spaß, also muss es Sünde sein. Jedem sein Weltbild nach seinem geistigen Horizont.

Allerdings ist die Örtlichkeit im Sommer weniger spektakulär als im Winter und (was das Tourismusgeschäft dann doch saisonlastig macht) auch weniger spektakulär als andere Sommerziele in den Alpen. Trotz ihrer beachtlichen Höhe wirken die rundlichen Gipfel der Nockberge eher lieblich. Vorteil: man kommt mit durchschnittlicher Kondition und normaler Wanderausrüstung hoch, wenn man die die Seilbahn verschmäht. Und das Panorama von den Hohen Tauern bis zu den Karawanken hat es in sich.

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berndasbrot 22.10.2019, 06:44
22. Die falschen!

Zitat von ich2010
warum? weil sich immer mehr Menschen einen Ski-Urlaub leisten und damit der Hauch der Exklusivität verschwunden ist?
Nein, das Problem ist nicht, dass es sich immer MEHR Menschen leisten können, sondern dass es sich de facto zunehmend auch die FALSCHEN leisten.
Früher konnte man in den hervorragenden Skigebieten von Sölden, Ischgl oder St. Anton oder sogar im Zillertal tolle Skiurlaube verleben.
Mittlerweile ist das Niveau dort deutlich unterhalb vom Ballermann angekommen.
Merke: Stil und Niveau kann man mit Geld eben leider nicht kaufen.
Der erfahrene Wintersportler, dem es um Sport und Natur geht, meidet solche Gebiete.

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neutron76 22.10.2019, 13:17
23. Immer die anderen

@bernddasbrot: Prima, wieder einer weniger.
So hart muss man es leider sagen. Im Sommer beschweren sich auch manche, dass die Gipfel von einigen Bergen immer mehr überrannt werden, implizit meinen sie aber damit auch, dass sie selbst eine Art Vorrecht auf die Einsamkeit in der Natur haben. Diese Exklusivität bleibt uns im dicht besiedelten Mitteleuropa leider versagt.

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