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"Spaniens schönste Dörfer": Wo Touristen willkommen sind
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Fischerorte, Bergnester und verschlafene Winkel stehen auf der Liste der schönsten Dörfer Spaniens: Gäste erfahren so, wo Ursprünglichkeit zu erleben ist - und die Orte erhalten bitter nötiges Marketing.

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fatherted98 28.02.2019, 07:45
1. Dazu...

...müssten dort halbwegs nette Unterkünfte und Verpflegung vorhanden sein....ist aber meist nicht. Als Rennradler würde ich gerne durch das spanische Hinterland fahren....ist aber meist durch die schlechte Infrastruktur und die noch schlechteren Unterkünfte keine Freude....die Spanier könnten sich mit Radlern in der Vor- und Nachsaison auch auf dem Festland ein Standbein schaffen.....Malle quillt im Frühjahr und Herbst über....da könnte man mit einigem Geschick die Radler "umlenken"....

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tigrerayado 28.02.2019, 07:58
2. Mogelpackung...

... eben die Seite angeklickt und geschaut was denn die Comunidad Valenciana zu bieten hat. Ganz oben auf der Liste Guadalest, die größte Touristenfalle der Provinz Alicante... ich lach mich tot! Dabei gibt es wirklich sehr schöne Dörfer!

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rainer-rau 28.02.2019, 09:15
3.

Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie es zuhause nicht aushalten. (Blaise Pascal, Mitte 17. Jahrhundert). Laotse hat diese Entwicklung und ihre negativen Folgen schon im 6. Jhdt. v. Chr. erkannt, kann man im Taoteking nachlesen. Sonderbarerweise wird umso mehr sinnlos herumgereist, je mehr die eigenen vier Wände dauernd nach dem neuesten aufgeschwatzten Trend designt werden. Hier schlägt der stumpfe Herdentrieb voll zu, nicht zu verwechseln mit Schwarmintelligenz.

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manskyEsel 28.02.2019, 09:37
4. ...noch stille Dörfer?

Es ist sehr wichtig, daß jedes Fleckchen Erde Tourismus hat! Wo käme man hin, wenn es Orte gäbe, die von dieser Seuche nicht befallen sind. Macht daher bitte, bitte mehr Reklame für die letzten unberührten Gegenden.

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Guck-und-horch 28.02.2019, 09:51
5. Die Sache mit dem touristischen Geheimtipp...

... hat sich genau mit dem Moment erledigt, in dem man ihn weitererzählt hat. Bei Einzelpersonen geht das ja vielleicht noch, aber in großen Medien..... da braucht man schon garnicht mehr hinfahren. Besten Dank an die Redaktion.

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mborevi 28.02.2019, 10:20
6. Ich habe ...

... Spanien zum ersten Mal 1964 mit dem Auto durchquert. Damals war das Land politisch eine Katastrophe, hatte aber wunderschöne alte Örtchen an den Küsten und im Binnenland. Leider hat die Politik später versäumt, diese zu erhalten. Anstatt das Land vorsichtig zu entwickeln hat man den Bauspekulanten das Land geopfert. Heute kann man halbwegs sehenswerte Orte lange suchen. Daher: Lieber Italien.

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karlsiegfried 28.02.2019, 10:29
7. Einspruch

Es gibit keine 'schönsten Städte, Dörfer, Strände, Kreuzfahrten' und so weiter. Schön ist das, was dem Gefühl gefällt und nicht das, was vogeschrieben als 'schön' bezeichnet wird. Gute Reise.

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chiefseattle 28.02.2019, 10:46
8. Bitte nicht!

Bitte keine Marketing-Aktionen für diese Dörfer. Wer sie sehen möchte, sollte schon einen Ausflugstag einplanen und ein Hotelzimmer in den üblichen Touristenghettos mieten. Es bringt überhaupt nichts, weder für das Dorf noch für deren Bewohner, wenn jetzt Scharen von Touristen hier einfallen.

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Sibylle1969 28.02.2019, 10:55
9. @1 fatherted

Ich bin schon mehrmals auf mehrwöchigen Gepäckfahrradtouren durch Spaniens Landesinnere geradelt und war dabei schon in 5 der genannten Dörfer, wobei einige eher schon Kleinstädte zu nennen sind. Die touristische Infrastruktur war dabei überwiegend gut und vor allem sehr preiswert. In der Extremadura im September 2014 zB ein 4-Sterne-Hotel inklusive Frühstück für 60 Euro die Nacht, und das 3-Gänge-Menü inklusive Wasser, 1 Flasche Wein, Kaffee und Brot 15 Euro pro Person. Spanien, vor allem das Landesinnere abseits von Küsten und Großstädten ist auch mit ganz weitem Abstand das beste Land für Radtouren, in dem ich je war: super Straßen mit kaum Verkehr und äußerst rücksichtsvolle Autofahrer, für die der Radfahrer kein lästiges Hindernis ist wie in Deutschland, sondern ein akzeptierter Verkehrsteilnehmer. Das größte Problem für Radfahrer in Spanien ist die Entfernung aus Deutschland, die oft eine Fluganreise nötig macht sowie dass man in nicht so touristischen Gegenden vor 21 Uhr abends nichts zu essen bekommt.

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