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"Spaniens schönste Dörfer": Wo Touristen willkommen sind
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Fischerorte, Bergnester und verschlafene Winkel stehen auf der Liste der schönsten Dörfer Spaniens: Gäste erfahren so, wo Ursprünglichkeit zu erleben ist - und die Orte erhalten bitter nötiges Marketing.

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remedias.cortes 28.02.2019, 17:15
20.

Zitat von schredder66
Ich habe das Glück, die Landessprache zu beherrschen. Ich mag zwar aussehen wie ein Tourist, aber ich benehme mich nicht wie ein solcher (ausser, dass ich wie sie Geld da lasse). Und ich spreche die Sprache der Einheimischen. Das öffnet nicht nur Türen, sondern auch Herzen. So kann man als Tourist wunderbar zurecht kommen. Man erlebt ungekünstelte Gastfreundschaft - gebührenfrei. Dass Touristen abgezockt werden, ist nicht nett. Aber oftmals von diesen selbstverschuldet.
Wie benimmt sich denn bitte ein Tourist?
Ich kann auch Spanisch und bin sozusagen gerne Touristin, denn was gibt es schöneres als eine urlaubsreise?
Die Abzocke ist in Italien und Frankreich wesentlich schlimmer als in Spanien.
Und die Gastfreundschaft - das ist ein Geben und Nehmen. ich habe die auch erlebt - als wir den Hund der Zimmerwirtin nachts um halb eins zum Tierarzt gefahren haben . Nur Nehmen ist irgendwie nicht richtig.

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112211 28.02.2019, 23:13
21. Die echten

Die echten Tipps schreibt man nicht auf, veröffentlicht sie nicht. Dann bleiben die Massen diesen wahren Kleinoden fern. Besser so.

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RaKader 28.02.2019, 23:39
22.

Zitat von schredder66
Ich habe das Glück, die Landessprache zu beherrschen. Ich mag zwar aussehen wie ein Tourist, aber ich benehme mich nicht wie ein solcher (ausser, dass ich wie sie Geld da lasse). Und ich spreche die Sprache der Einheimischen. Das öffnet nicht nur Türen, sondern auch Herzen. So kann man als Tourist wunderbar zurecht kommen. Man erlebt ungekünstelte Gastfreundschaft - gebührenfrei. Dass Touristen abgezockt werden, ist nicht nett. Aber oftmals von diesen selbstverschuldet.
…da sind schon einige unentdeckte Perlen darunter, andere sind in der Tat touristisch hoch frequentiert. Des Rätsels Lösung heißt Recherche, also selber tun.

Sie müssen allerdings bei Frequentierung stark unterscheiden: Busladungen lassen kein Geld da, Tagestouristen auch nicht. Beide Gruppen sind dafür verantwortlich, dass Tourismus oft aus dem Ruder läuft. Ich wohnte an einem touristischen Hotspot - und ich hasste nichts mehr als Busladungen und Schilderhalter vor meiner Türe, die, wenn ich nicht aufpasste, ins Haus fluteten, mir aber mindestens meine Haustür versperrten.

Wollen Sie ins Land eintauchen und die Menschen kennenlernen, dürfen Sie ihren Urlaub nicht allein über die Brieftasche definieren. Abgesehen davon, dass dies eine arrogantes und fast schon kolonialistisches Gebaren ist – welcher Mensch mag es gerne, wenn auf ihn herabgesehen wird. Touristen tut Demut (und Vereinzelung) ganz gut - sie lernen dann das Land besser kennen.

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