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Sparprogramme bei Airlines: Die Luxus-Probleme der Premiumkunden
DPA

Fluggesellschaften müssen sparen, doch die Premiumkunden erwarten weiterhin Luxus: Kein Wunder, dass einige Hoffnungen der Fluggast-Elite enttäuscht werden. Schon verspotten Vielflieger manch eine Lounge als "Kartoffelsalatparadies".

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a-mole 30.10.2013, 12:22
60.

Zitat von tulius-rex
Für die Lounges und teuren CEOs, samt Unterchefs, soll der einfache Kunde, der mal fliegt, mitbezahlen? Oder die Verspätung akzeptieren, wenn es der First-Class-Kunde mal wieder nicht geschafft hat, pünktlich am Flugsteig zu erscheinen? Pustekuchen. Zum Glück gibt es günstige, saubere, freundliche, pünktliche Airlines ohne Schnickschnack, die ähnlich wie Bus und Bahn für einwandfreie Punkt-zu-Punkt-Beförderung sorgen. Z. B. Ryanair und obendrein für günstige Hotel- und Mietwagenpreise sorgen. LH hat den Schuss nicht gehört.
Ich fliege zwar auch nur ECO, geschäftlich wie privat, aber dieser unerträgliche Beißreflex meiner Eco kumpanen ist ja erschütternd.

Schauen sie sich mal die Profitstruktur der Airlines an.
Der Gewinn wird mit den teuren Tickets gemacht - der Eco gast zahlt gerade mal die Instandhaltung der Maschine + Personal, aber sicher keine lounge... dafür sind die Tickets viel zu billig. Schauen sie doch beim nächsten mal was davon Steurn + Gebühren sind (die die Fluggesellschaft ja nicht behält).
Also nicht so aufplustern.

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happlebee 30.10.2013, 12:25
61. Die Cattle-Class

Zitat von tulius-rex
Für die Lounges und teuren CEOs, samt Unterchefs, soll der einfache Kunde, der mal fliegt, mitbezahlen? Oder die Verspätung akzeptieren, wenn es der First-Class-Kunde mal wieder nicht geschafft hat, pünktlich am Flugsteig zu erscheinen? Pustekuchen. Zum Glück gibt es günstige, saubere, freundliche, pünktliche Airlines ohne Schnickschnack, die ähnlich wie Bus und Bahn für einwandfreie Punkt-zu-Punkt-Beförderung sorgen. Z. B. Ryanair und obendrein für günstige Hotel- und Mietwagenpreise sorgen. LH hat den Schuss nicht gehört.
ist dazu da das Flugbenzin zu zahlen, Business und First sorgen für den Gewinn. Es ist eher lästig wenn Sie dann noch auf den letzten Economy Passagier warten müssen der den Aufruf nicht gehört hat und (zumindest auf innereuropäischen Flügen in der Business) mit strafendem Blick an ihnen vorbeiläuft.

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tulius-rex 30.10.2013, 12:52
62. Sie machen Witze

Zitat von a-mole
Ich fliege zwar auch nur ECO, geschäftlich wie privat, aber dieser unerträgliche Beißreflex meiner Eco kumpanen ist ja erschütternd. Schauen sie sich mal die Profitstruktur der Airlines an. Der Gewinn wird mit den teuren Tickets gemacht - der Eco gast zahlt gerade mal die Instandhaltung der Maschine + Personal, aber sicher keine lounge... dafür sind die Tickets viel zu billig. Schauen sie doch beim nächsten mal was davon Steurn + Gebühren sind (die die Fluggesellschaft ja nicht behält). Also nicht so aufplustern.
Der normale Business- und First-Class-Flieger fliegt in der Regel auf Firmenkosten oder ist selbständig. Beide setzen die Flugkosten als Betriebsausgaben von der Steuer ab. Damit zahlt, bzw. subventioniert der Steuerzahler die Lounges.

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kritiker111 30.10.2013, 13:09
63. Oooops....

...schaut man sich mal dei Preisunterschiede zwischen Eco- , Business- und First Class an, dann kann man doch schon als "Teuerflieger" einiges erwarten. Denn an den paar Zentimetern mehr Sitzplatz und "etwas mehr Essen" alleine kann es nicht liegen, dass man ein Vielfaches des Niedrigpreises zahlen muss!

Und dieser "immense" Aufwand fuer "Lounges", die ich eigentlich nie nutze, kann auch einen Preisunterschied zwischen niedrigem dreistelligen und sehr hohem vierstelligen Flugpreis nicht wirklich rechtgertigen!

Ueberwiegende Flugstrecke SFO - HAM. ueberwiegend First Class.

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Hans58 30.10.2013, 13:15
64.

Zitat von tulius-rex
Der normale Business- und First-Class-Flieger fliegt in der Regel auf Firmenkosten oder ist selbständig. Beide setzen die Flugkosten als Betriebsausgaben von der Steuer ab. Damit zahlt, bzw. subventioniert der Steuerzahler die Lounges.
Es gibt inzwischen sehr viele Urlauber, die auch Business fliegen (und nicht auf den zuvor erflogenen Upgrade-Meilen).

Der "Flieger" (Ihr Ausdruck), der auf Firmenkosten fliegt, kann nichts absetzen, da die Firma ja zahlt.

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markenware 30.10.2013, 13:23
65.

Zitat von lhr
... was ich schon immer mal loswerden wollte. Wer auch immer die Toiletten am Flughafen Nuernberg geplant hat, ist noch nie mit Gepaeck in eine Toliette gegangen, hat keine Ahnung wieviel Tolietten man braucht an einem Flughafen und wieviel Platz Toiletten benoetigen. Jedes Dixi-Klo ist groesser. Einfach hier mal anfangen statt irgendwelche Loungen zu bauen. ....
Das ist ein generelles Problem. Ich habe schon häufig großzügige und durchgeflieste WC-Räumlichkeiten betreten, wo die Kabinen auf das absolute Minimum beschränkt waren. Man kann sich kaum um die eigene Achse drehen, geschweige denn einen Mantel ausziehen, eine Akten-/Handtasche aufhängen oder gar Gepäck abstellen. Und beim Setzen stößt man sich den Kopf an der Türklinke.
Diese Resopal-Trennplatten kosten wohl ein Vermögen, sonst würde man sie nicht so sparsam einsetzen. Im Vorraum ist jeweils genügend Platz; daran scheitert es nicht. Vielleicht mal die entsprechende EU-Richtlinie überarbeiten ...

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beckswalter 30.10.2013, 13:40
66. US-Airlines

Zitat von mabu
Die "United Clubs" stehen nicht First Class oder Gold-Star-Kunden offen, sondern ausschließlich Mitgliedern (von internationalen Flügen abgesehen, da kann man auch mit dem Gold-Status eintreten). Die Mitgliedschaft kostet jährlich einige 100 US-$. Der Service hat sich bei United in den letzten Jahren leicht gebessert: An der Bar gibt es jetzt mindestens 1 Bier- und 1 Weinsorte umsonst, der Rest muss wie früher weiterhin bezahlt werden, vom "freien Besäufnis quer durch alle Alkoholsorten" wie bei der Lufthansa oder Air Canada ist United noch weit entfernt. Cocktails waren also immer kostenpflichtig. Verbessert hat sich bei United auch der Zugang zum Internet: Früher war der auch noch kostenpflichtig wegen T-Mobile Hotspot. Heute ist er kostenlos für die Mitglieder. Auch bei der Verpflegung hat sich United-Standard leicht verbessert, von Luxus wie bei Air Canada etwa oder auch Lufthansa Senator ist er aber weit entfernt. Daher ein Trost für alle Lufthansa-Vielfieger, die noch nie Europa verlassen haben: Es ist nicht alles so schlecht bei der Lufthansa wie der Spiegel Online schreibt.

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hman2 30.10.2013, 13:40
67. Huch

Zitat von Sepp1966
Wer mir erzählt, er könne nach einem acht Stundenflug ausgeruht in einem Meeting sitzen und aufmerksam zuhören, hat entweder eine Bärenkondition oder das Meeting ist so seicht, dass keine Konzentration erforderlich ist. In meinem Beruf geht das leider nicht.
Bei einem Achtstundenflug kann man sich - sofern der Sitz das zulässt, versteht sich, problemlos schlafen und ist dann tatsächlich fit am Zielort. Das geht definitiv.

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bhomburg 30.10.2013, 14:11
68.

Zitat von kritiker111
...schaut man sich mal dei Preisunterschiede zwischen Eco- , Business- und First Class an, dann kann man doch schon als "Teuerflieger" einiges erwarten. Denn an den paar Zentimetern mehr Sitzplatz und "etwas mehr Essen" alleine kann es nicht liegen, dass man ein Vielfaches des Niedrigpreises zahlen muss!
Exakt daran liegt es aber. Eine First Class suite (von 'Sitz' kann man da schon nicht mehr sprechen) beansprucht etwa so viel Platz wie sechs bis acht Economy Sitze, auf der Fläche eines modernen 'lieflat' Business Class Sitzes kriegt man drei bis vier Eco-Sitze unter. Nebenbei kostet so ein Sitz sechsstellige Summen.

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fly_singapore 30.10.2013, 14:27
69. Klassenkampf im Flieger

Ich kann ehrlicherweise die klassenkampf-hysterie mancher Foristen hier nicht verstehen. Innerhalb der letzten 20-25 Jahre bin ich etwa nur zwei-drei mal beruflich innerdeutsch geflogen, natürlich nur Eco. Sonst bin ich einen Grossteil meiner Langstreckenflüge in Business und ab und an auch mal First auf meinen eigenen (Urlaubs)-Kosten geflogen. Dafür habe ich sehr oft mit einigen Aufwand nach BusinessClas-Sondertarifen gesucht. Und was muss ich Euch/Ihnen sagen. Es hat mir Spass gemacht. Ja, es war dann ein Reisen, bei dem man kein zusätzlichen Urlaub nach dem Urlaub haben muss, weil man nicht 12-14 Stunden in der Sardinenbüchsen-Eco verbringen musste.. Einige Freunde von mir, die zuvor hartnäckig die Eco verteitigten, haben nach ihren ersten BC-Flug beigepflichtet. Übrigens habe ich den Lounges dieser Welt wenige arrogante Schlipsträger gesehen. Diese Leute wollen nämlich die wenigen Stunden dazu nutzen etwas abzuschalten.. und Laptops sehe ich sehr wenige auf den vorderen Sitzen.. eher in der Holzklasse.
Übrigens bin ich gerne einer der letzen, die den Flieger besteigen und das innerhalb der regulären Boardingzeit. Und ich kann einen Mitforisten beipflichten, der meinte, es seien öfters die Ecoflieger, die zu spät in den Flieger kommen würden. Auch ich habe das nicht nur einmal erlebt.. Ich denke, dass ist nicht nur für die Passagiere ärgerlich, sondern auch für die Piloten, dem Kabinenpersonal und für die Airline ärgerlich..

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