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Streik in Frankfurt: Lufthansa streicht am Freitag rund 250 Flüge
DPA

Der Streik der Vorfeld-Kontrolleure am Frankfurter Flughafen geht auch am Freitag weiter. Die Lufthansa muss voraussichtlich 250 Flüge stornieren. Am Donnerstag fallen an Deutschlands größten Drehkreuz rund 150 Verbindungen aus.

cosmo72 16.02.2012, 18:35
1. zu gierig und dämlich

Zitat von sysop
Der Streik der Vorfeld-Kontrolleure am Frankfurter Flughafen geht auch am Freitag weiter. Die Lufthansa muss voraussichtlich 250 Flüge stornieren. Am Donnerstag fallen an Deutschlands größten Drehkreuz rund 150 Verbindungen aus.
Tja und dann kommen im Frühjahr und Sommer vielleicht noch Streiks gegen Fluglärm in Form von Autocorso auf den Straßen um den Flughafen und Leute die Parkhäuser und Aufzüge blockieren.

Scheint, dass sich die Gier der CEO nicht mehr länger gegen die Menschen durchsetzen lässt ... ich bin gespannt - die Lufthansa sieht mit den Streiks gegen ihr räudiges "Schlecker"Modell schon interessanten Einnahmeausfällen entgegen, die Fraport ... wird noch schön an dem Flughafen dieses Jahr!

Am Ende werden die Lärmgegner wohl zusammen mit den Lotsen und den LH Mitarbeitern 7 Tage die Woche ab morgens um drei hupend durch die Wohngebiete fahren, in denen die Manager wohnen einfach mal teilen - austeilen! Ich denke dann wissen die wieder, dass verantwortungsvolle Solidargemeinschaft keine schlechte Sache ist.

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vogelsteller 16.02.2012, 18:50
2.

wenn mein starker arm es will,
dann stehen alle räder still.

danach muss gehandelt werden.

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janne2109 16.02.2012, 19:00
3.

Zitat von sysop
Der Streik der Vorfeld-Kontrolleure am Frankfurter Flughafen geht auch am Freitag weiter. Die Lufthansa muss voraussichtlich 250 Flüge stornieren. Am Donnerstag fallen an Deutschlands größten Drehkreuz rund 150 Verbindungen aus.

wunderbar, das entschleunigt sehr, nehmt einen Urlaubstag und lest mal wieder ein gutes Buch und geht eine Runde in die Natur.

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Sommerschnee 16.02.2012, 20:21
4.

Zitat von Götternot
Wer eine Gehaltssteigerung von 70% fordert ist nicht ganz bei Trost. Diese kleine Erpressergemeinschaft sollte als terroristische Vereinigung verboten werden. Wenn diesen Typ schon eben im Fernsehen gesehen habe, kann ich nur sagen: Volksschädling dieser Markus S.
Gerade in der Tagesschau wurde genannt, dass die Vorfeld-Lotsen bereits jetzt über 50.000 Euro verdienen - also keineswegs unterbezahlt sind. Und dann noch 50-70% obendrauf...
Mir fehlen die Worte.

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veremont 16.02.2012, 21:57
5. Theater

Zitat von cosmo72
Tja und dann kommen im Frühjahr und Sommer vielleicht noch Streiks gegen Fluglärm in Form von Autocorso auf den Straßen um den Flughafen und Leute die Parkhäuser und Aufzüge blockieren.
"Juhuu, billige Grundstücke neben dem Flughafen. Schnell kaufen!!!
Ganz schön laut hier, dieser verdammte Flughafen macht mein tolles Schnäppchen kaputt!! Demonstrieren!!!"
Dat sind mir sowieso die Liebsten...;)

Die Vordingskontrolleure nagen sicherlich am Hungertuch. Natürlich, jeder der sich keinen Drittwagen leisten kann sollte auf die Straße zum demonstrieren gehen!

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Malshandir 16.02.2012, 22:36
6. Dreist

Wenn man überlegt, das sind Hilfsarbeiterjobs und dafür 50.000 Euro im jahr. Das ist mehr als genug.
Viele Uniabsolventen und Fachkräfte verdienen weniger.
In anderen Ländern bekommen solche Leute 2000 Euro im Monat, was mehr als angemessen ist.
Als Fraport würde ich ganz klar regaieren, neue Kräfte einstellen und die Streikenden schon danach loswerden. Denn das geht einfach, wenn man will.
Ich habe für solche Leute kein Verständnis. Lufthansa, Fraport und alle betroffenen müssen einfach den Teilnehmern des Streiks die rechnungen zustellen, allein die Rechtsstreite erziehen solche Leute.

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Soordhin 16.02.2012, 23:06
7.

Wenn es so einfach ginge hätte man es sicher getan. Der Tarifstreit dauert ja schon einige Zeit.

Tatsächlich ist es so dass sogar schon eine Schlichtung stattgefunden hat, dabei hat der Arbeitgeber, also Fraport allein den Schlichter (Ole von Beust) ausgewählt. Die Lotsen bzw. ihre Gewerkschaft (GdF) haben sich dem Schlichterspruch unterworfen, Fraport wollte vom Schlichterspruch ihres Schlichters aber nichts mehr wissen und hat abgelehnt. Die Gewerkschaft hat dann trotz abgelaufener Friedenspflicht einseitig der Fraport noch weitere zwei Wochen zur Zustimmung gewährt, auch diese liess die Fraport verstreichen.

Letztendlich bleibt dann keiner Gewerkschaft mehr ein anderer Weg als in den Arbeitskampf um weitere Verhandlungen zu erzwingen. Günstiger als der Schlichterspruch wird's für die Fraport sicher nicht mehr werden, eher teurer.

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kardamom 17.02.2012, 09:17
8.

Zitat von Malshandir
Wenn man überlegt, das sind Hilfsarbeiterjobs und dafür 50.000 Euro im jahr. Das ist mehr als genug. Viele Uniabsolventen und Fachkräfte verdienen weniger. In anderen Ländern bekommen solche Leute 2000 Euro im Monat, was mehr als angemessen ist. Als Fraport würde ich ganz klar regaieren, neue Kräfte einstellen und die Streikenden schon danach loswerden. Denn das geht einfach, wenn man will. Ich habe für solche Leute kein Verständnis. Lufthansa, Fraport und alle betroffenen müssen einfach den Teilnehmern des Streiks die rechnungen zustellen, allein die Rechtsstreite erziehen solche Leute.
Kann dem nur zustimmen! Trotz MaschBau-Studium nach mehrjähriger Berufspraxis bin ich von solchen Jahresgehältern ein gutes Stück entfernt. Die gleiche Situation findet man in unendlich vielen Bereichen der deutschen Wirtschaft wieder.
Und dass diese Personen ganz offensichtlich nicht unersetzbar sind, sondern stattdessen relativ zügig kompensiert werden können, hat der gestrige Tag für mich ausreichend gezeigt. Ein gutes Maß an Realismus kann man den Verantwortlichen auf Gewerkschaftsseite nur wünschen!

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