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Szene-Streifzug: Hip-Hop-Hurra, Berlin!

Ob Sprayer, Rapper, DJs, Breakdancer oder Beatboxer - in Berlin finden alle Platz für ihre Ideen. Bei einem Streifzug durch die Hauptstadt stellen wir zehn Orte und zehn Künstler vor.

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joe_ann 03.10.2016, 09:19
1. schön, um mal hinzufahren, sich was anschauen

Und wieder zu fahren. Nach mehreren Jahren zwangsweise Berlin- nie wieder! Man hat auch vermehrt die Erkenntnis gewonnen, dass meist nur Berliner ihre Stadt mögen.

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travelflo 03.10.2016, 10:31
2. richtig..

Zitat von joe_ann
Und wieder zu fahren. Nach mehreren Jahren zwangsweise Berlin- nie wieder! Man hat auch vermehrt die Erkenntnis gewonnen, dass meist nur Berliner ihre Stadt mögen.
ich bin in Berlin geboren und habe schon in anderen deutschen Städten gewohnt.. nur in Berlin fühle ich mich auf Dauer wohl.. nur hier habe ich das Gefühl wirklich "frei schwimmen" zu können... schwer zu erklären.

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One. 03.10.2016, 10:38
3. Und wieder wird männliche Geschichte geschrieben.

Danke für den Beitrag, super dass das Thema seinen Platz hier findet!

UND sehr sehr traurig, dass wieder eine rein männliche Geschichte des HipHop be- und geschrieben wird. Nichts gegen die Jungs die genannt wurden! Sind alle super!

Dennoch: Wer sich wirklich mit HipHop auseinander setzt weiß, dass es erstens nicht so ist und zweitens ein wichtiger Punkt ist dies auch im medialen Diskurs widerzu"spiegeln".
Diese Chance wurde hier leider verpasst.
Diesen Automatismus hätte ich euch nicht zugetraut, es hätte wirklich ein paar Bomben Ladies gegeben über die es sich gelohnt hätte ebenfalls zu schreiben.
Fail.

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instant feedback 03.10.2016, 11:48
4. Hip-hop

Ich wundere mich immer, dass diese aus den afroamerikanischen Ghettos der USA stammenden Rap-Musik und die in den nord- und südamerikanischen Elendsvierteln verbreitete Graffiti-Kultur hier in dem relativ reichen Deutschland, wo es solche Ghettos gar nicht gibt, so populär werden konnte. Wenn man die Bilder sieht, hat man den Eindruck, die Fans dieser Subkultur wollen unsere Städte auch in US-amerikanische Ghettos verwandeln.

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MatthiasPetersbach 03.10.2016, 13:09
5.

Zitat von instant feedback
Ich wundere mich immer, dass diese aus den afroamerikanischen Ghettos der USA stammenden Rap-Musik und die in den nord- und südamerikanischen Elendsvierteln verbreitete Graffiti-Kultur hier in dem relativ reichen Deutschland, wo es solche Ghettos gar nicht gibt, so populär werden konnte. Wenn man die Bilder sieht, hat man den Eindruck, die Fans dieser Subkultur wollen unsere Städte auch in US-amerikanische Ghettos verwandeln.
Hatten Sie den Eindruck, daß jeder weisse Blues-musiker in Deutschland gebürtiger Baumwollpflücker war oder diesen Zustand in Deutschland herbeisehnte?

Eher nicht.

Graffiti ist sowieso nichts grundsätzlich amerikanisches - das Bemalen von Wänden ist so alt wie der Mensch. In der Dordogne heißt das Höhlenmalerei - in Deutschland "Beschmieren von Wänden".

Fälschlicherweise.

Wobei es DAS natürlich auch gibt - doofe Tags und Verunstaltunen.

Und sorry - wenn ich manche Bilder sehe, dann sehe ich teilweise wirklich Ghetto - und nicht wegen der Graffiti. Das ist -leider- großstadttypisch.

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jodeltoni 03.10.2016, 13:11
6. nun

Meine Eltern und Schwestern wohnen seit 10 Jahren in Berlin und ich war da richtig oft. Persönlich habe ich den Hype um Berlin nie verstanden. Jeder anderen deutschen Millionenstadt gebe ich den Vorzug. Jetzt auch nach 10 Jahren haben meine Eltern und eine Schwester nachdem sie ihr Kind bekommen hat, die Nase voll und gehen zurück in den deutschen Südwesten wo wir herkommen. Die Kleine soll im Schwarzwald aufwachsen und nicht in Neukölln, wo sie wohnte.

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MatthiasPetersbach 03.10.2016, 13:46
7.

Zitat von jodeltoni
Meine Eltern und Schwestern wohnen seit 10 Jahren in Berlin und ich war da richtig oft. Persönlich habe ich den Hype um Berlin nie verstanden…. …. ….
Den Sinn dieses und ähnlicher Beiträge erschließt sich mir nicht. MICH würden da auch keine 10 Pferde hinbringen - aber die Überschrift lautet ja nicht: "Was halten Sie von Berlin als Lebensort".

Sondern es geht um die Hiphopszene dort. Deren Mitgliedern es dort anscheinend nicht so missfällt, daß sie nach St. Blasien ausweichen.

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thomas.meyer 03.10.2016, 13:47
8. Künstlich hochgepuscht

Ich glaube, daß der Hype um Berlin künstlich entfacht wird. Das Motte der Medien lautet: hier leben viele Linke; also muß es toll sein.
Vom Stadtbild aus betrachtet ist Berlin ehe ein unantraktiver Ort verglichen mit anderen Metropolen.

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instant feedback 03.10.2016, 14:07
9.

Zitat von MatthiasPetersbach
Hatten Sie den Eindruck, daß jeder weisse Blues-musiker in Deutschland gebürtiger Baumwollpflücker war oder diesen Zustand in Deutschland herbeisehnte?
Zwischen dem beruhigenden Blues der ehemaligen Baumwollpflücker und dem aggressiven Gagsta-Rap urbaner amerikanischer Kleinkrimineller liegt aber ein himmelweiter Unterschied.

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