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Tief Elon über Deutschland: Gesperrte Bahnstrecken teilweise wieder frei
DPA

Mehrere Bahnstrecken mussten Freitagnachmittag wegen Blitzeinschlägen oder beschädigter Oberleitungen gesperrt werden. Die Hauptrouten sind mittlerweile wieder befahrbar.

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Nemetz 10.01.2015, 09:47
1. viel Lärm um nichts

komisch, in Estland und im Nordwesten Russlands tobten gerade noch stärkere Stürme - Zugausfälle 0 laut www.transsibirischeeisenbahn.me - sind etwa die Sicherheitsanforderungen der Deutschen Bahn zu hoch?

In anderen Ländern werden Bäume ruckzuck entfernt, und weiter geht es. In Dland tagt erst einmal eine Sicherheitskonferenz...

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francoilgatto1! 10.01.2015, 13:32
2.

Die Sicherheitsanforderungen zu hoch? Fahren Sie denn lieber mit einem vollbesetzten Zug auf einen Baum und wundern sich dann, wie hart der ist? Die Frage ist wohl eher, ob die Internetseiten stets aktuell sind, wie weit der Bewuchs mit Bäumen dort an den Bahndamm heranreicht (die Deutsche Bahn würde gerne mal 40 m Freiraum schaffen wenn sie dürfte) und wie dicht dort der Zugverkehr ist. In unserem Land ist der nun mal viel dichter. Das heißt, es sind mehr Züge pro Strecke im Umlauf und da die, am Endbahnhof angekommen, nach relativ kurzer Zeit meist wieder als Gegenzug auf die Strecke kommen, kommt es bei solchen Unwetterlagen dann zu Ausfällen. Die Frage, ob die Eisenbahnen mehr Ersatzzüge bereit halten sollten, erübrigt sich dann wohl auch, wenn damit zurechnen ist, dass die unterwegs stecken bleiben.

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GoBenn 10.01.2015, 13:34
3.

Wieviel Bahnstrecken gibt es denn da?

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Robert_Rostock 10.01.2015, 15:24
4.

Zitat von Nemetz
komisch, in Estland und im Nordwesten Russlands tobten gerade noch stärkere Stürme - Zugausfälle 0 laut www.transsibirischeeisenbahn.me - sind etwa die Sicherheitsanforderungen der Deutschen Bahn zu hoch? In anderen Ländern werden Bäume ruckzuck entfernt, und weiter geht es. In Dland tagt erst einmal eine Sicherheitskonferenz...
In Estland sind nur wenige Strecken elektrifiziert. Wenn da ein Baum rauffällt, reicht es meist aus, diesen zu entfernen.
In Deutschland waren hauptsächlich Strecken mit Oberleitung betroffen. Wenn da ein Baum (unglücklich) rauffällt, ist die Oberleitung kaputt und muss repariert werden.

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bernd.stromberg 10.01.2015, 16:04
5.

Zitat von Robert_Rostock
In Estland sind nur wenige Strecken elektrifiziert. Wenn da ein Baum rauffällt, reicht es meist aus, diesen zu entfernen. In Deutschland waren hauptsächlich Strecken mit Oberleitung betroffen. Wenn da ein Baum (unglücklich) rauffällt, ist die Oberleitung kaputt und muss repariert werden.
Richtig, ist Exakt so gestern auf mehreren Strecken im Norden passiert. Die Reparatur der Oberleitungen ist das eigentliche Problem.

Ob die Stürme ist Estland oder Russland ein Ähnliches Niveau haben/hatten vermag ich nicht zu beurteilen.

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theo_k 10.01.2015, 16:43
6. @ 1, Nemetz

Die Arroganz, die aus Beiträgen wie dem Ihren spricht, ist atemberaubend.

Keine Ahnung von den eisenbahn- und sicherheitstechnischen Voraussetzungen, aber erstmal kräftig lästern.

Glauben Sie, die Leute, die sich berufsmäßig mit diesen Sachverhalten befassen, sind alle dumm? Und Sie, der höchstwahrscheinlich in einem anderen Beruf unterwegs ist, ist schlauer als die Fachleute?

Das einzige, was man ankreiden kann, ist, dass die Bahn früher entlang der Strecken regelmäßig alles was im Weg war oder sein könnte, entfernt hat. Leider ist durch die Privatisierung dann beim Personal gespart worden.

Irgendwo müssen ja die Millionen, die der Finanzminister in seinem Haushalt einplant, ja herkommen.

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kuglerstephan 10.01.2015, 18:38
7. Die Information fehlt

Leider informiert die Bahn auf ihrer Website nicht aktuell. Heute gegen 15:00 wurde in Hamburg der gesamte Zugverkehr in den Süden eingestellt, im Hanburger HBF bildete sich eine riesige, nicht enden wollende Schlange vor den beiden Schaltern des Sevicepunktes, in der Verkaufshalle wurde ein weitere Schalter geöffnet an dem sich ein Bahnmitarbeiter redlich abmühte den nicht enden wollenden Kundenstrom zu bediehnen. Die Mitarbeiter vom Kartenverkauf verwiesen bei anfragen auf diese drei total überlasteten Schalter. Kann die Bahn in solchen "besonderen Fällen" wie ein totalausfall des Reiseverkehrs nicht flexibel reagieren und wesentlich mehr Schalter zur Abfertigung der gestrandeten Menschenmassen öffnen ? Die Website ist eine Katastrophe da sind absolut keine Informationen über den Aktuellen Verkehrsstand zu finden, ausschliesslich veraltete Informationen garniert mit Entschuldigungsfloskeln. Auch die eine Telefonische Servicehotline ist total überlastet, nach einer Stunde In der Warteschleife wurde ich mit dem automatisch generieten Text, es seien im Moment zu viele Telefonische Anfragen einfach aus der Leitung geworfen. In solchen Ausnahmefällen scheint die Bahn nicht in der Lage zu sein zusätzliche Mitarbeiter zu aktivieren.

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dickebank 10.01.2015, 18:47
8. und woher?

Zitat von kuglerstephan
Leider informiert die Bahn auf ihrer Website nicht aktuell. Heute gegen 15:00 wurde in Hamburg der gesamte Zugverkehr in den Süden eingestellt, im Hanburger HBF bildete sich eine riesige, nicht enden wollende Schlange vor den beiden Schaltern des Sevicepunktes, in der Verkaufshalle wurde ein weitere Schalter geöffnet an dem sich ein Bahnmitarbeiter redlich abmühte den nicht enden wollenden Kundenstrom zu bediehnen. Die Mitarbeiter vom Kartenverkauf verwiesen bei anfragen auf diese drei total überlasteten Schalter. Kann die Bahn in solchen "besonderen Fällen" wie ein totalausfall des Reiseverkehrs nicht flexibel reagieren und wesentlich mehr Schalter zur Abfertigung der gestrandeten Menschenmassen öffnen ? Die Website ist eine Katastrophe da sind absolut keine Informationen über den Aktuellen Verkehrsstand zu finden, ausschliesslich veraltete Informationen garniert mit Entschuldigungsfloskeln. Auch die eine Telefonische Servicehotline ist total überlastet, nach einer Stunde In der Warteschleife wurde ich mit dem automatisch generieten Text, es seien im Moment zu viele Telefonische Anfragen einfach aus der Leitung geworfen. In solchen Ausnahmefällen scheint die Bahn nicht in der Lage zu sein zusätzliche Mitarbeiter zu aktivieren.
Woher sollen denn diese Mitarbeiter kommen?
Etwa von den Fremdfirmen, die ja jetzt nicht für das Schneeschieben gebraucht werden? Oder doch lieber die Triebwagenfahrer und Schaffner, da die ja bei Stillstand nichts zu tun haben?

Gut wäre natürlich die Bahn würde Mitarbeiter aus nicht vom Sturm betroffenen Regionen nach Hamburg einfliegen, da sie ja mit der Bahn nicht ankommen würden und weil es mit dem Auto zu lange dauert.

Es gab einmal Zeiten, da konnte die Bahn ihre Mitarbeiter, die beamte waren, für solche Aufgaben und für's Schneeschieben dienstverpflichten. Aber privat ist immer bessser als Staat:)

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sappelkopp 10.01.2015, 19:49
9. Nee, wohl kaum...

Zitat von Nemetz
komisch, in Estland und im Nordwesten Russlands tobten gerade noch stärkere Stürme - Zugausfälle 0 laut www.transsibirischeeisenbahn.me - sind etwa die Sicherheitsanforderungen der Deutschen Bahn zu hoch? In anderen Ländern werden Bäume ruckzuck entfernt, und weiter geht es. In Dland tagt erst einmal eine Sicherheitskonferenz...
...aber da fährt nur ein Zug am Tag!

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