Forum: Reise
Tipps für den Städtetrip: Schietwetter? Spitzenbilder!
Susanne Krieg

Graue Wolken als dramatische Requisite, Pfützenfotos für Instagram: Die Hamburgerin Susanne Krieg findet Regentage perfekt, um mit der Kamera loszuziehen. Fünf Tipps für wetterfeste Stadtentdecker.

deka88 02.10.2019, 13:47
1. Naja...

fragt sich, für wen dieses Buch sein soll? Normale Leute mit einem Smartphone werden sowas kaum kaufen, weil uninteressant und Fotografen mit richtiger Kamera lächeln bei diesen Bildern und "Tricks" mit den Spiegelungen nur müde. Ich empfehle der Autorin, sich eine richtige Kamera anzuschaffen, dann kann sie deutlich interessantere Bilder gestalten (z.B. Langzeitbelichtungen etc.) und die Qualität der Bilder wird deutlich besser, auch bei Schietwetter. Viele Grüße, ein Hobbyfotograf

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Grummelchen321 02.10.2019, 16:34
2. Immer nur Städte

wird langsam öde.
Wie wäre es mal mit anderen Gegenden.Ich war eine W vetgangene Woche zu Fuss im Ebro Delta in Catalonien unterwegs.Da gibt es auch gute Fotomotive.Vor allem sorgt man dort nicht für Wohnungsknappheit durch Umwandlung von Mietwohnungen in Ferienwohnungen oder Air B&Bs.

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alt-nassauer 02.10.2019, 18:34
3. Auf was man hier so alles kommt...

Ich frage mich nun was daran schlecht sein sollte ein Fotobuch zu veröffentlichen. Wenn die Fotografien ein Smartphone benutzt (im Bericht schreibt Sie auch die Verwendung von Kompaktkameras) und was das mit Reiseverhalten "Städte" zutun hat. Zum einen weil die Autorin in Hamburg lebt und nicht dorthin gereist ist.

Letztendlich ist ihr Werk, doch nur ein Fotobuch ihrer Stadt Hamburg. Nur eben den Tipps und Tricks wie man bei miesen Schietwetter noch zu schönen Bilder kommt. Bevor man gar keine "Erinnerungen" von seiner Reise, egal wohin ablichtet. Was soll das mit AirBnB oder den Problemen daraus zutun haben? Erschließt sich mir nicht so richtig.... Welcher Rückschluss soll das sein? Fotografieren und AirBnbB geht gar nicht. Was machen Personen die nicht fotografieren und dann AirBnB nutzen?

Auch der Tipp sich "richtige" Kamera anzuschaffen. Mag ja gut gemeint sein. Ist eine gute bis sehr gute Kompaktkamera, nicht richtig genug? Oder wenn jemand gar kein großes Interesse an Fotografie hat. Da reicht eben nur ein Smartphone - da soll es auch schon Gute geben.

Das mit Langzeitbelichtung und sonstigen Schnick-Schnack den es auch bei der analogen Fotografie gab, eben mit Spiegelreflex-Kameras. Dazu es im Gegensatz viele Millionen "Hobby-Fotografen" gab, die Pocket, Minox oder "billige" KB Knipsen und später APS für Erinnerungen und Urlaubsbilder nutzten. Da ist die Qualität heutiger Smartphone Kamera zu 200% besser...

Was damals die Leute meinten aus einem Pocket-Format doch für tolle Urlaubsfotos heraus zu quetschen - Über- unter Unterbelichtetes Material und kaum jemand zu erkennen.

Es ist nur bewundernswert das es noch Verlage gibt, die sich dieser Nische "Fotobuch" annehmen. Da Zweifle ich schon ein wenig, ob es noch Käufer gibt....

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Außendienst_09 02.10.2019, 20:35
4. Ebenfalls naja...

Die sogenannten 'Insidertipps' finden sich wohl in jedem Fotoratgeber, das gehört zum fotografischen Grundwissen eines Hobbyfotografen. Bei Regen und Nebel kann man in der Tat tolle Fotos schießen. Die gezeigten sind teilweise 'ganz nett', aber man hätte mit einer richtigen Kamera deutlich mehr aus den gewählten Motiven machen können, wobei diese großteils gut ausgewählt sind. Gerade bei diesen Bedingungen können jedoch richtige Kameras ihre pysikalischen Vorteile am Besten ausspielen. Für Langzeitbelichtungen braucht es ebenfalls eine vernünftige Kamera mit Stativ, damit es gestochen scharf (und nicht nur irgendwie halbwegs scharf) wird, ebenso für richtige HDR-Aufnahmen.

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senapis 02.10.2019, 20:56
5. Wenn möglich...

...kein Smartphone! Ich sehe oft genug die Photovorschau auf den Smartphone-Displays (Oberdeck Hafenfähre ;-) ) bei den mitfahrenden Touristen, wenn sie die Sonnenuntergänge über der Elbe einfangen wollen. Die Helligkeits- und Farbwerte werden von der Kameralogik sehr rigoros "verbogen" und haben i.d.R. nichts mehr mit den Farbstimmungen im Aufnahmemoment zu tun.

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robert_um_die_40 03.10.2019, 00:07
6.

So wie von "analogen" "Fotografen" die digitale Fotografie belächelt wird (immer weniger, da die Analogen aussterben), so lächelt der Spiegelreflex-Nutzer über die Smartphonegeneration.
Inzwischen sind die Smartphone-Kameras (der Topmodelle) aber erstaunlich gut und letzens wurde bei mir die Möglichkeit für immerhin eine 10-Sek Langzeitbelichtung nachgepatcht. Auch bin ich selbst ein Freund von eher subtilen Farbverbesserungen, aber der Zuschauer hat sich inzwischen schlicht an übertrieben kräftige Farben und auch manch Effekt gewöhnt.
Das Buch ist vielleicht für ältere Menschen interessant, die sich bisher nicht mit Fotografie beschäftigt haben, aber jetzt, nachdem sie ein gutes Smartphone der Kinder geerbt haben damit womöglich auch ein bisschen spielen möchten.
Für Generation Instagram und Hobbyfotografen ist da vermutlich aber nichts dabei, was diese nicht schon selbst probiert hätten.

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alt-nassauer 03.10.2019, 11:17
7. Frage: Was ist eine "richtige" Kamera?

Wenn zu Analog-Zeiten Spiegelreflex Kameras vom billigsten Preissegment - Revue Hersteller Praktika (DDR) für Quelle, über alle Japanischen Hersteller bis hin zur Premium Klasse Leica. Einen immensen Spielraum für Ausgaben einer solchen Ausrüstung dem Fotografen bzw. Hobby-Fotografen zur Verfügung stand.

Nicht jeder wollte und konnte mehrere Tausend DM und heute auch bei Digital Kameras in Euro auch aus geben. Mal abgesehen das es auch im Analogen bereich bei Kompaktkameras auch hohe Preisspannen gab - billigste Kompaktkamera weniger als 300 DM und eine Leica für Tausende DM.

Ist heute auch in der Digitaltechnik nicht anders "billig" Kompakte für sage und schreibe 80 Euro (es gibt noch billigere) zu bis zu 1100 Euro Leica D Lux.

Was ist nun die richtige Kamera?

Wenn sich für einige erst gar nicht die Frage stellt, weder 400 Euro "günstigste" Variante einer Digitalkamera (Set mit "billig" Wechselobjektiv) zu investieren oder eine 80 Euro Digital Kompakt-Kamera "mit sich zutragen". Geschweige jenseits der 500 Euro Grenze sogenannte "Bridge" Kameras oder höherwertige Sets mit 2 oder sogar 3 Wechselobjektive inklusive Zubehör (Stativ/Filter usw.) sich zu zulegen.

Die Mehrzahl an Bilder wird heute über die Smartphones gemacht - Smartphone ist jederzeit greifbar, kein Zusätzlicher Ballast und jeder hat so ein Gerät in der Hosentasche bzw. Handtasche.

Es geht bei der Autorin des Fotobuch, wie auch jeder andere in solchen Büchern, wohl darum man kann mit dem Smartphone auch bei schlechten Verhältnissen noch etwas heraus holen. Nehmt euer Smartphone auch bei Regen aus der Tasche...

Das stimmt heute soweit, mit besserer Qualität. Denn zu Analog Zeit schaffte Pocket und "billige" Analog KB Kameras nur einen Bruchteil der heutigen Smartphone Kameras. Zu dem man ja auch noch Filmen kann! Einige sollten mal Familienalben sehen, wie Pocket Abzüge im Vergleich zu Digital Bilder, selbst eines Smartphones heute wirken....

Man konnte vor 30 Jahren auch keinen Pocket, Minox oder KB Kompaktkamera "Hobby"-Knipser dazu bewegen, einige Hundert DM für etwas "richtiges" aus zugeben. Weil diese sagten, ich fotografiere nur an besonderen Anlässen - Feiern oder Urlaub. Dann lag die Kamera Monate, ja Jahre im Schrank . Aus Erfahrung schon Filme aus Kameras geholt die "überfällig" zum Entwickeln waren.

Mit der Smartphone Fotografie sind es heute Milliarden die mal so aus der Laune schnell ein Bild machen. Ohne sich mit der Fotografie sich beschäftigen zu wollen, die wollen nichts besseres. Denen genügt der Anspruch des Bildes, was sie gemacht haben. War früher auch so und wird in Zukunft auch weiter so sein.

Was spricht aber dagegen so einem Fotografen, mal Tipps und Tricks auf den Weg zugeben. Das doch hier und da ein sehr schönes Bild als Erinnerung bleibt. Die sollen ja keine Fotobücher machen oder Pressefotografen werden bzw. mit teuren Ausrüstungen gegebenenfalls ihren Lebensunterhalt damit verdienen.

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