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Tourismus: Türkei leidet unter stärkstem Besuchereinbruch seit Jahrzehnten
REUTERS

Anschläge, Putschversuch, Ausnahmezustand: Immer weniger Urlauber reisen in die Türkei. Im Juni meldete das Tourismusministerium ein Minus von 40 Prozent bei den Besucherzahlen aus dem Ausland.

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nervertrust 28.07.2016, 15:37
10. Erdowahn kündigt hartes Vorgehen...

gegen ausbleibende Touristen an. Millionen Europäer sollen an einer Verschwörung beteiligt sein, deren Ziel die Nichteinreise in die Türkei sei. Man werde gegen jeden Einzelnen ausbleibenden Touristen unrechtsstaatlich vorgehen - suspendieren, verhaften, demütigen.
Keinesfalls seien ausbleibende Urlaubsbuchungen selbstgemachtes Leid. ...Ironie aus...

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the lucky one 28.07.2016, 15:43
11. So funktiomiert das!

Das ist Marktwirtschaft und Demokratie. Das ist Actio und Reactio.

Leute bleiben weg, weil sie die Türkei unter diesen Umständen nicht mehr bereisen wollen.

Schade ist nur, dass Schwachverdiener aus Geldmangel immer noch auf dieses Urlaubsland zurückgreifen und die fehlgeleitete Politik ignorieren.

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matthias.haeuser 28.07.2016, 15:44
12. Angst...

Guten Tag!

Leider hat sich die Türkei als Urlaubsland für mich auch erledigt. Hauptgrund ist weniger die Terrorgefahr, als viel mehr das Verhalten eines Herrn Erdogans und dem aktuellen Klima von Hass und Unfreiheit in der Türkei.

Ich habe sieben türkische und einen kurdischen Arbeitskollegen. Fünf davon verbringen den diesjährigen Urlaub entgegen der Gewohnheit nicht im Heimatland. Manche haben schlichtweg Angst, mit ihrem liberalen Weltbild in der Türkei zu sehr anzuecken.

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bepekiel 28.07.2016, 15:44
13. noch viel zu viele

hoffentlich sinken die Zahlen noch weiter. Es sind noch viel zu viele die jetzt in eine sich anbahnende Diktatur reisen.
Sich sonnen während irgendwo in der Nähe gefoltert wird. Das geht garnicht

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novalis28 28.07.2016, 15:44
14. Kommentar 9

Stimmt, die Türken in der Türkei sind oft freundlich und auch liberal, im Gegensatz zu den meisten hier. Aber wundert Sie das? Was glauben Sie denn, welche Leute damals hierher gekommen sind?

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makeup 28.07.2016, 15:48
15. ....keine Unterstützung mehr für eine Diktatur

..aber es gibt halt immer noch resistente deutsche Urlauber, die etwas (ich drücke mich vorsichtig aus) politisch nicht so auf dem Laufenden sind. Jetzt sind mehr die ruhigen russischen Poolabende gefragt. Gazprom lässt grüßen.

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kugelsicher 28.07.2016, 15:50
16.

Ich prophezeie demnächst - 70%. Zu Recht.

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elkemeis 28.07.2016, 15:52
17. Die Leidtragenden

sind immer die Menschen, die in der Tourismusbranche arbeiten und damit sich und ihre Familie ernähren. Diese Menschen haben die Not, in der sie sich jetzt befinden nicht verdient - außer sie haben die AKP gewählt! Ich würde gerne in die Türkei reisen: Wandern im Taurusgebirge, Konya, Kappadokien, der Van-See, das alles interessiert mich. ABER: seit Erdogan in seinem Cäsarenwahn das Ergebnis der letzten regulären Wahl zynisch missachtet und Neuwahlen erzwungen hat, seit dem Abschuss eines russischen Jets über syrischem Gebiet, seit der Wiederaufnahme des Krieges gegen die Kurden und erst recht seit dem Schmierentheater "Putschversuch" und der galoppierenden Entdemokratisierung des Landes werde ich ganz sicher keinen einzigen Cent nach Erdowahnistan tragen. Und ich bin absolut dagegen, dass die EU weitere Zahlungen an dieses Unrechts- und Terrorregime leistet. Mir ist bewusst, dass ich in Erdowahnistan jetzt verhaftet würde - ein weiterer Grund, das Land weiträumig zu umgehen.

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eifelhippe 28.07.2016, 15:56
18. früher gerne - heute nicht mehr

Ich bin früher gerne in die Türkei (und auch nach Ägypten) in Urlaub geflogen.
Vor ein paar Jahren hatte ich das unbestimmte Gefühl, dass sich die Stimmung in beiden Ländern verändert.

Seitdem suche ich meine Ferienziele woanders und vermisse beide Länder nicht wirklich auf meiner Urlaubsliste.

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dborrmann 28.07.2016, 15:57
19. Bleibt bloss da weg...

Erdogan wird noch deutsche Geiseln nehmen, um Auslieferungen zu erpressen. Nicht Terrorakte sind die Gefahr in der Türkei. Erdogans Diktatur ist die eigentliche Gefahr. Es wird Zeit, dass das Außenministerium eine Reisewarnung ausspricht.

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