Forum: Reise
Touristenabzocke in Italien: Der große Nepp
Getty Images

Weltweit machte der Fall Schlagzeilen: In Rom bekamen zwei Touristen eine Restaurantrechnung über 430 Euro - für Pasta und ein bisschen Fisch. Gegen solchen Nepp sollen und wollen Italiens Behörden vorgehen. Einfach ist es nicht.

Seite 4 von 36
Steve111 06.10.2019, 11:39
30. Es ist doch ganz einfach

Ich fahre nicht in Länder, wo derartiger Betrug ganz offensichtlich
von den Behörden gedeckt wird , wie es nicht nur in Italien, sondern
auch in Griechenland (Mykonos) der Fall ist.
Ansonsten : Immer die Speisekarte mit Preisen verlangen (sonst keine Bestellung),
sich nicht scheuen, Trinkgelder ab 5 - 10€ durchzustreichen , und am besten vorher
deutlich machen, dass man nur eine bestimmte Geldsumme (in bar, bloß keine Kreditkarte
zeigen !) dabei hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Marvin__ 06.10.2019, 11:40
31. Wenn das tatsächlich ein großes Problem ist ...

... warum schreitet dann nicht die EU ein?

Wenn man den Krümmungsgrad von Gurken regeln kann und die Mengenangaben auf Verpackungen, dann müßte es doch auch möglich sein, halbwegs standardisierte Preise für Restaurants vor zu schreiben.

Notfalls hat zusätzlich - wie die Kilopreise auf Supermarktetiketten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Phil2302 06.10.2019, 11:40
32. Ich war mit 18 in der Toskana

Und da hat mir Florenz gereicht, um niemals Urlaub in Italien, zumindest nicht in den großen Städten zu machen. Mir gefallen diese Touristenfallen sowieso nicht, was man da zahlen muss um eine Kirche zu betreten, das sehe ich nicht ein. Außerdem an jeder Ecke "Händler", die einem etwas andrehen wollen, und die Begrüßung des Fremdenführers war: Achten sie auf ihre Wertsachen. Nein danke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
elvezia 06.10.2019, 11:40
33. Nepp in Italien gehört unter Schutz gestellt

Unter UNESCO Weltkulturerbe. Touristennepp (Nepp im Allgemeinen) ist in der italienischen DNA tief verwurzelt und sollte als Kultur, als Tradition, respektiert werden. Italienischer Nepp ist
im Gegensatz zu Asperger, keine Krankheit, kein Defekt, sondern eine Schnurre, eine Marotte, allenfalls eine Untugend. Dazu gehört auch z.B. das "Coperto" . Ein volatiles, vom Gesetz her verbotenes Extra. Nicht auszurotten. Obwohl sogar der Golem EU sich eingeschaltet hat. Als ob man den Deutschen das meckern verbieten wollte, den Franzosen das 'picoler', den Schweizern den Gang zur Urne....
Europa wäre ein seelenloser Einheitsbrei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Augustusrex 06.10.2019, 11:43
34. Na ja,

ich war öfters in Italien, und werde sicher wieder dort Urlaub machen. Ich bin bisher nirgends abgezockt worden. Auch nicht in Rom. Wir haben es dort sogar erlebt, dass die Bedienung in einem Restaurant uns nach zwei Jahren freundlich begrüßte mit "Sie waren schon hier" und einen Begrüßungsschnaps spendierte. In Florenz habe ich erlebt, dass an einem eindeutig als Parkverbotszone ausgewiesenen Platz ein junger Mann versuchte, natürlich gefälschte, Parkscheine zu verkaufen. Muss man ja nicht mitmachen. Und wer in Venedig unbedingt im Cafe Florian seinen Espresso trinken will, der muss halt wissen, dass er sich dort dumm und dämlich bezahlt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ja.......Aber 06.10.2019, 11:43
35. Man wird Italien nicht gerecht .......

...... wenn man es auf Rom, Venedig, Verona und Mailand reduziert. Wer schlechten Service, schlechtes Essen und überhöhte Preise liebt, kann dort weiterhin böse Überraschungen erleben. In der Regel reicht eine 30 minütige Fahrt von diesen Nepp-Hochburgen, um fantastisch und günstig zu Essen, auch ohne Sparchkenntnisse und immer den Italienern folgen! Und wenn es gut werden soll, lassen Sie einfach den Wirt etwas auswählen, die einfachste Möglichkeit positive Überraschungen zu erleben! Ich will seit Jahren nicht mehr italienisch Essen gehen in Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spaceagency 06.10.2019, 11:43
36. Bella Italia

Herr Schlamp nach all diesen Jahren sollten Sie eigentlich wissen, fass man in Italien nie Bella Italua sagt. Das ist so eine deutsche Erfindung wie Spaghetti Bolognese dies auch nicht gibt. Aber das ist egal. 15 Euro für einen Aperol Spritz in Mailand kann absolut normal sein. Kommt drauf an wo es ist. Zum teuren Kaffee....das gibts in vielen Touristenorten, gehen Sie mal an fie Place de la Republique in ein Strassen Café in erstervReihe mit Sicht, Sie werden staunen. Zu den beiden Japaner....heute sieht die Geschichte etwas anders aus als vor ein paar Tagen.....jetzt gibts auch frischen Fisch dazu...teuer aber pro 100 gr. Das ist auch so vermerkt in Speisekarten. Das Trinkgeld wurde beim Zahlen mit der Karte von den Japaner selbst eingegeben. Selbst die neisten Deutschen wissen nach gefühlten 100 Jahren Rimini immer noch nicht, dass in Italien Trinkgeld weder üblich ist noch gefordert wird. Im Gegenteil. In nicht touristischen Orten ist es verpönt dieses zu geben. Zu den Preisen in Italien. Es gibt keinen Grund warum diese tief sein sollten oder tiefer als im Ausland. Erstens istbes ein reiches Industrieland und hat halt touristisch so viel zu bieten wie kein anderes Land. Vergleiche mit Deutschland sind absurd, denn es gibt schlicht NICHTS Vergleichbares dort. Wer an der Bar steht zahlt 1 Euro für einen Espresso, wer sitzt zahlt halt mehr. Ein Hörnchen und ein Cappucino kosten an der Bar nicht mehr als 3 Euro. Das ist alles andere als Abzocke. Man kann das auch mal lernen....und wenn man Lidl Ferien machen will dann trinkt man eben seinen Kaffee an der Bar und nicht draussen mit Bedienung....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eldoloroso 06.10.2019, 11:44
37. Ist auch heute noch problemlos möglich

Zitat von Betrug
vor ca.15 Jahren war es kein Problem in Italien excellent zubereitete Küche an jeder Ecke zu finden. Die Zeiten sind lange vorbei.Wir sind oft in Italien, und nur Austausch mit Einheimischen, vertrauenswüdigen Hoteliers etc. findet man vereinzelt noch Lokale, in denen es eine Freude ist zu essen & zu trinken. Bewertungsportale helfen überhaupt nicht. Häufig stellen sich Top bewerte Restaurants nur als durchnittlich heraus.
Tach,

Ausserhalb von Grosstädten und touristischen Zentren ist das auch heute noch der Fall. Und auch in Rom/Venedig/Florenz ist es eigentlich kein Problem: In eine städtische Buslinie oder eine U-Bahn einstiegen, ausserhalb des Zentrums oder im Vorort aussteigen, etwas schlendern und prüfen, wer so vor den Restaurants parkt. Kurzer Blick auf die aufliegende Speisekarte und die Chancen auf exzellente und preiswerte Küche stehen gut. Zugegeben, das Ganze wird vereinfacht mit ein paar Grundkenntnissen der italienischen Sprache.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
soundsowas 06.10.2019, 11:46
38. das war schon vor 20 Jahren so

Reisewarnungen in Japan und anderen Ländern wären richtig da sich in Italien nichts ändern wird, ist halt so die Mentalität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
superstrom 06.10.2019, 11:46
39.

Dass es Japaner überdurchschnittlich oft trifft, hat meiner Meinung nach zwei Gründe.
Erstens: In Japan ist diese Abzock-Mentalität weitgehend unbekannt, wenn man von ein paar Izakayas absieht, die sich, sagen wir mal, in der Nähe der Yakuza befinden, wo man auch ungefragt ein Schüsselchen Nüsschen auf den Tisch gestellt bekommt, dass dann auch bis zu 50 Euro kosten kann. (Servicepauschale)
Zweitens haben die Japaner so ein romantisch verklärtes Bild von Europa, dass sie sich es kaum vorstellen können, dass sie von Europäern abgezockt werden. Viele Japaner lassen hier das Visier komplett runter, ganz im Gegensatz zu Japanern in Thailand beispielsweise, die ich immer als sehr achtsam empfunden habe, da es sich in Japan herumgesprochen hat, dass Thais sie oft als Melkkühe betrachten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 36