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Touristenabzocke in Italien: Der große Nepp
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Weltweit machte der Fall Schlagzeilen: In Rom bekamen zwei Touristen eine Restaurantrechnung über 430 Euro - für Pasta und ein bisschen Fisch. Gegen solchen Nepp sollen und wollen Italiens Behörden vorgehen. Einfach ist es nicht.

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dont_think 06.10.2019, 11:46
40.

wer in Venedig essen möchte, sollte das in Mestre tun, es sei denn, er kalkuliert das Eintrittsgeld für den Markusplatz und den Sitz (Loge) im Caffe Florian mit ein. Gleiches gilt für Roma aeterna: Essen tut man in Trastevere und nicht auf dem vatikanischen Hügel.

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Pfaffenwinkel 06.10.2019, 11:47
41. Die Italiener

sind liebenswerte Schlawiner, schon immer. Einerseits zocken sie gerne Touristen ab, andererseits sind sie sehr gastfreundlich. Man muss sich eben darauf einstellen und auf der Hut sein.

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Michael-Kreuzberg 06.10.2019, 11:50
42.

Wenn die Menschen Ihre Kraft, Kreativität und Energie in positive Richtungen lenken würden statt in kriminelle würden sicher langfristig sehr erfolgreich sein können.

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georgishukow 06.10.2019, 11:58
43. Ach So?

Zitat von Leser02
Bei uns gilt die Preisangabenverordnung. Die bestimmt, dass im Eingangsbereich ein Preisverzeichnis auszuhängen ist und die Kunden vor Bestellung die Speisekarte (inkl. der Preise) erhalten müssen oder sie muss auf den Tischen ausliegen (§ 7 PAngV). Zudem muss der Endpreis angegeben werden, was sich wiederum aus § 1 Abs. S Satz 1 der Bestimmung ergibt. Bei uns müsste also das Entgelt für den Service und das Besteck inbegriffen sein. Verstöße sind bußgeldbewehrt. Hätte Italien eine vergleichbare Bestimmung müssten die Behörden dort keinen Nebenkriegsschauplatz eröffnen.
Für Deutschland sage ich nur Tank und Rast!
Staatliches geduldetes System und Symbol für Abzocke auf "hohen" Niveau!
Millionen Urlauber zahlen jedes Jahr geduldig und Klaglos die Wucherpreise an den Raststätten der Autobahn.

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globaluser 06.10.2019, 11:58
44. Abgezockt wird man überall, kein

Ureinwohner Barcelonas konsumiert noch was auf den Ramblas und auch auf dem Kurfüstendamm und dem Times Square wird man über den Löffel barbiert. Auch auf einem afrikanischen Wochenmarkt, zahlt man mehr als ein Einheimischer. Es ist aber dennoch ziemlich einfach, gut und preiswert zu speisen, man muss sich halt die Mühe machen und zwei Blöcke weitergehen. In kleinen Lokalen im ländlichen Italien ist es durchaus üblich, das es keine Karte gibt. Wir sind da in der Toskana nie enttäuscht gewesen und selbst in Rom ist alles in Ordnung, wenn man sich ein paar Meter außerhalb der hotspots bewegt.

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suedniedersachse 06.10.2019, 11:58
45. Einfach gehen.

Habe ich in Rom auch gemacht. 1991. Pantheon. 20.000 Lire für einen Cappuccino. Ich habe 4.000 Lire auf den Tisch gelegt und bin gegangen.

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123Valentino 06.10.2019, 11:58
46. Verstehe ...

Das nicht, beruflich war ich für mehr als 35 Jahre auf Hotels und Restaurants angewiesen.
Das in , sagen 60 Ländern rund um den Globus .
Nie habe ich eine solche Provokation erlebt.
Es gab schonmal den Taxifahrer der den rupiabetrag in Dollar verlangte.
Mit ein wenig selbstbewusst kann man auch solche Situationen überstehen.
Vorsichtig war ich immer bei Menschen die in Uniform rumliefen. Imigration will Kohle für den Stempel der die Einreise bestätigt. Ein Hinweis den Vorgesetzten sprechen zu wollen , hilft.
Aber wo fängt Abzicke an, wenn der Taxifahrer etwas mehr verlangt. Ich habe immer 10 % Mextra gegeben, Minimum.
Im übrigen gilt , wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.

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Freifrau von Hase 06.10.2019, 11:59
47. Frankreich

Ging mir in den 90ern in Paris einmal so. Eine große Cola bestellt (in Erwartung, eine 0,5 Liter zu bekommen) und der Wirt kam mit 1 Liter. Kostete dann 60 Francs, damals etwa 20 Mark. Und nein, es war nicht direkt unter dem Eiffelturm.
Well, seit 25 Jahren nicht mehr in Frankreich gewesen.

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karla.hofer 06.10.2019, 12:00
48. Caveat emptor

Das war in Italien schon immer so.
Fotografieren Sie das Menü das draußen hängt, das ist das einzige Richtige.
Das Menü was sie in die Hand gedrückt bekommen, wenn sie schon lauthals ausländisch geredet haben, mit den Lockpreisen ,ist immer verschwunden wenn die Polizei kommt.

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Zentrist 06.10.2019, 12:01
49. Dafür gibt es Bewertungen

Dafür gibt es Bewertungsplattformen im Internet. Die Leute müssten nur diese Bewertungen lesen und dann entsprechende Restaurants meiden. Dann würden diese sehr schnell vom Markt verschwinden, ganze ohne staatliche Eingriffe.

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