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Trendziele für USA-Reisende: Miami? Maine!
TMN

Auf nach Seattle, Portland oder Austin, ab in die Neuengland-Staaten. Immer mehr deutsche Urlauber entdecken die Vielfalt der USA. Doch der starke Dollar könnte die Reiselust dämpfen.

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k70-ingo 06.06.2015, 19:48
40.

Zitat von steffen.ganzmann
... so fliegt man halt nach Vancouver. Ist billiger und auch nicht schlechter! Aber man sollte die Nordwestküste des nordamerikanischen Kontinents nicht verpassen ...
Nein, es ist genau andersherum. In den USA sind die Lebenshaltungskosten geringer als in Kanada. Das hat sich ab der Wirtschaftkrise 2008 noch verstärkt, als der US-$ in den Keller rauschte, der Canada-$ aber stabil blieb, weil die dortige Wirtschaft nicht allzusehr in Turbulenzen geriet, u.a. weil es keine derartige Immobilienblase gab. Bei unserer Westkanada-Rundreise 2012 hörten wir von Pensionswirtinnen und Hoteliers, daß sie seit 2008 90%(!) weniger Gäste aus den USA hätten. Eine Wirtin drückte es so aus: "Oil money and old money", das seien die US-Touristen, die noch kommen würden, Mittelschichtler überhaupt nicht mehr. Im Gegenzug würden Kanadier zu Tausenden begeistert Shopping-Touren nach Manhattan, Partywochenenden in Las Vegas und Surfurlaub auf Hawaii machen. Weil es für sie so preiswert ist.

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g4820704 06.06.2015, 19:51
41.

Ist ja schlimm hier. Ich habe selber eine zeitlang in den USA gelebt und die Bürger dort als sehr nett und zuvorkommend kennengelernt. Als Ausländer, weiß und deutsch wird man dort zumeist sehr nett empfangen. Viele waren entweder irgendwann mal in D (meist Army) oder haben irgendwelche Vorfahren aus D. Für den Umgang mit der Polizei wenn man zum Beispiel wegen etwas zu schneller Fahrt angehalten wird, gibt es ein paar einfache Regeln: 1. Hände aufs Lenkrad, NICHT aussteigen! 2. Keine hektischen Bewegungen. Abwarten, was der Polizist von einem möchte. 3. Ruhig dem Polizisten sagen, was man tun möchte: "Ich nehme meine Brieftasche m it meinem Ausweis aus meiner Jacke." 4. Auch wenn man sehr gut englisch spricht, etwas gebrochen sprechen. 5. Immer höflich sein und "no, I had no idea the speed limit is xx mph". 6. Irgendwann zwischendurch das Wort "Autobahn" erwähnen. Mit ein wenig Glück kommt man mit einer Ermahnung davon.

Ich muss einem der Vorredner beipflichten, Badlands, South Dakota lohnt sich wirklich. Ist eine sehr interessante Erfahrung und nicht so überlaufen. Ansonsten lohnt auch Milwaukee, Chicago. In Key West ist Amerika sehr unamerikanisch, aber sehr relaxt. In Texas gefiel mir eigentlich nur Austin. Houston/Dallas/Fort Worth finde ich wenig schön und man ist dauernd nur am Fahren. Alles ist Meilen voneinander entfernt.

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k70-ingo 06.06.2015, 20:02
42.

Zitat von Dieter62
... Ich fand die Texaner, (egal woher ihre Vorfahren sind, oft genug sind es Deutsche) immer sehr freundlich und hilfsbereit, selbst wenn sie es an der Grenze zu zu Mexiko wieder einmal supergenau nehmen. Kann man sich übrigens dort auch ansehen! Von El Paso geht man zu Fuss nach Juarez rüber - wenn man sich traut! Man kann es aber wieder machen ohne gleich in eine Schiesserei zu geraten. Es lohnt sich für den Liebhaber mexikanischen Essens allemal, das ein wenig anders aber genauso authentisch ist, wie die bekannteren Sachen aus der Hauptstadt.
Als ich vor über 20 Jahren so "mutig" war (wobei die Situation in Juarez noch nicht so brenzlig wie heute war. Allerdings waren auch damals die Straßen voll mit gestrandeten Flüchtlingen), hatte ich einen Exotenstatus inne. Als ich mit meinem roten Reisepaß wedelte, tuschelten Teeniegruppen, andere Leute reckten die Hälse und staunten ob des Besuchers aus fernen Landen - aber die US-Grenzer kontrollierten weiterhin völlig lustlos. Genaugenommen kontrollierten sie Weiße, egal ob US-Amerikaner oder Europäer, überhaupt nicht. Wir gingen in einem Abstand von 2 bis 3 Metern vorbei, hielten unsere Pässe in die Luft - und wurden durchgewinkt. Stempel in den Paß gab es weder bei der Aus-, noch der Wiedereinreise. Rausgefischt und eingehend gefilzt wurden ausschließlich Latinos.
Mexikanische Grenzer waren mir gar nicht aufgefallen. Befestigt war die Grenze auch damals schon intensiv, mit mehr Stacheldraht und doppelt so hohen Zäunen wie an der DDR-Grenze.

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dinnyc 06.06.2015, 20:12
43.

Zitat von klaus.leim
wg.einem Rechtschreibfehler bezweifeln Sie meine Angaben.?? Sie scheinen einer der Besserwessis zu sein, die leider immer wieder in Foren auftauchen. sorry,wenn sie das bezweifeln,schauen Sie dochmal unter http://www.klausleim.de/spain/tips.htm
Herr Leim,

ich habe mir den Spass gemacht und den von Ihnen verlinkten Text gelesen. Ich hoffe, dass Sie all die dinge, die sie dort beschreiben, nicht selbst erlebt haben - ansonsten war ihr USA-Aufenthalt ein echtes Desaster.

Ich würde zudem dringend davon abraten, diesen Text zu verlinken - der ist voller Unwahrheiten, Halbwahrheiten und totalem Unsinn.

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criticalsitizen 06.06.2015, 20:18
44. Ist das ein Artikel oder Werbung für deutsche Reiseveranstalter. Hat der Autor versteuert?

Das sind die Fragen, die man sich bei der Lektüre stellt. Die Angaben zuu den Anbietern wären für eine gute journalistishce Arbeit nicht nötig gewesen.

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k70-ingo 06.06.2015, 20:42
45.

Zitat von criticalsitizen
Das sind die Fragen, die man sich bei der Lektüre stellt. Die Angaben zuu den Anbietern wären für eine gute journalistishce Arbeit nicht nötig gewesen.
Es handelt sich halt um Infotainment-Häppchen für den Mainstream-Leser. Ernsthafte Individiualreisende sammeln die Kataloge vorher zusammen, sehen sie nach einzelnen guten Tipps durch - und bauen sich dann ihre eigene Reise zusammen. Jeden Tag, jede Übernachtung, jede Fährpassage, jede Museumsführung einzeln. Das ist zwar eine Höllenarbeit, aber nur so ist die optimale Traumreise garantiert. Diese Vorgehensweise kann ich nur empfehlen. Allerdings ist der wochenlange Aufwand zuvor nicht jedermanns Sache.

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*Travelyunkie* 06.06.2015, 21:03
46. 'Vorteil' der zusätzlichen US-amerikanischen Steuererklärung...

Zitat von klaus.leim
http://www.klausleim.de/spain/tips.htm "Der einzige Vorteil ist, das Neugeborene ist US Staatsbuerger und kann mit den Eltern unbegrenzten Aufenthalt beanspruchen.( Green Card fuer die Eltern )"
Dieser 'Vorteil' bedeutet aber auch, dass man -auch wenn man in Deutschland wohnt- jedes Jahr zusätzlich eine US-amerikanische Steuererklärung abgeben muss. Unter Zuhilfenahme eines mit Doppelbesteuerungsabkommen-vertrautem Steuerberater nicht gerade billig. Dies gilt ebenso für die ausländischen Ehepartner der US-Staatsangehörigen bzw. -Greencard-Holder, auch wenn diese keine US-Staatsangerhörigkeit oder -Greencard besitzen. Deshalb beantragen gerade sehr viele in Deutschland (bzw. im Ausland) lebenden US-Amerikaner eine deutsche Staatsangehörigkeit und geben ihre US-Staatsangehörigkeit ab.

"Regardless of where you live now, being a United States citizen requires that you file a yearly tax return with the IRS. Green card holders and all US citizens are required to file a US return, no matter where they live, as long as their income (earned in the US and abroad) is just over $9,000. Many people wrongly assume that because they have never owed money to the IRS, they simply don't have to file. Earning anything over $9,350.00 does require you to file, however. The US has treaties with many foreign countries that will reduce or even eliminate actual owed tax."

https://americansabroad.org/issues/taxation/us-taxes-while-living-abroad-faq/

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juter_mann 06.06.2015, 22:37
47.

Ich kann der überwiegenden Mehrheit der Reisetipps uneingeschränkt zustimmen.
Klar sind die Geschmäcker verschieden, der eine mag Städtereisen mit exzessivem Kulturprogramm, der nächste will nur in Ruhe an einem glasklaren Fluss sitzen und Lachse angeln. Wieder andere können von Adrenalin und 'fun-Sportarten' im Urlaub nicht genug bekommen... Jedem dass Seine.
In den USA kann jeder (mit genug Geld) glücklich werden!

Ich bin erstaunt , aber ehrlich gesagt auch glücklich, dass die OBX (Outer Banks /NC) in Deutschland/Europa relativ unbekannt sind und eher selten von überregionalen Touristen beachtet werden.

Während meiner 3+ Jahre war ich grob geschätzt 50 mal dort. Waren immerhin nur etwas mehr als 3 Stunden fahrt und man fühlte sich trotzdem wie in einer anderen Welt.

Für "US-Verhältnisse" sind die Banks absolut nicht kommerzialisiert. Keine großen Hotelketten, keine riesen Autohäuser, Tankstellen und food stores muss man fast schon suchen. Südlich der whalebone junction heißt es dann kauf oder lass es bleiben und fahre 50 Meilen zurück ...

Hunderte kleine Pensionen zT seit Ewigkeiten in Familienhand, täglich fangfrischer Fisch direkt vom Pier und einfach nur hunderte Kilometer feinster Sandstrand, da findet man immer ein ruhiges Plätzchen (wenn man will).
Echte Wildpferde (Achtung Naturschutzgesetze beachten) für die Frauen und 4WD area für die Kerle ... (oder auch anders herum) .
Und einfach nur saugeile Bedingungen für alle Wassersportarten!
Ich werde nie den Tag vergessen wo ein gutes dutzend kitesurf -Freaks in einem Rutsch vom Atlantik kommend über eine schmale Stelle der Banks fliegend in den Bodden gesprungen sind.
Ich bin zwiegespalten ob ich für die Outer Banks werben möchte .... weil es so gut ist wie sie sind.

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Flying Rain 06.06.2015, 23:11
48. Usa

Das angenehme an den USA ist meiner Meinung nach einfach das man ein so rießiges Land so bequem bereisen kann. Ich kann von Wüsten bis Gletscher alles sehen und brauche dabei nur eine Sprache und Währung zu benutzen und bekomme auch alles überall. Natürlich ist es was anderes als in Asien zu reisen (was ich auch sehr angehm fand) aber die vier Wochen die ich bisher dort war waren super ( quer durch ddn Mittleren Westen von St. Louis bis Vegas und dan rauf bis Denver - Estes Parl) . Mein einziger Kontakt mit der Polizei war als ich in Texas mit einem an der Tankstelle über ein Motorrad das dort stand geredet habe, aber der war schon fast ein wandelndes Klischee. Alter grauhaariger Cherif mit Revolver im Holster, großer Hut, seine Frau auf dem Beifahrersitz und hinter diesem ein Sturmgewehr, ein Jagtgewehr und eine Schrotflinte...sehr skurril hehe...kann man nur empfehlen und die Lebensunterhaltskosten sind im Vergleich zu uns auch ein Witz wenn man nicht jeden Tag teuer Essen gehen will.

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freddohmann 06.06.2015, 23:37
49. South Carolina

Ich habe vor über dreißig Jahren Beaufort, South Carolina besucht und bin dort hängengeblieben. So einen unberührten Strand wie auf Hunting Island findest Du sonst nur noch in der Karibik. http://beaufortfilm.org/beaufort.html

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