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Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen

Klopapier? Unnötig. Zweitschuhe? Braucht kein Mensch. Zahnbürste? In der Mitte durchsägen. Ultraleicht-Backpacker kämpfen mit irrwitzigem Eifer um jedes Gramm, das sie beim Gepäck sparen können. Auch Normalreisende können einiges von den Meistern der Reduktion lernen.

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Bezahler 10.10.2011, 07:53
1. Zweifelhafte Touristen

Zitat von sysop
Klopapier? Unnötig. Zweitschuhe? Braucht kein Mensch. Zahnbürste? In der Mitte durchsägen. Ultraleicht-Backpacker kämpfen mit irrwitzigem Eifer um jedes Gramm, das sie beim Gepäck sparen können. Auch Normalreisende können einiges von den Meistern der Reduktion lernen.
Wer kein Geld hat sollte zuhause bleiben und nicht auf der Billigschiene den Leuten vor Ort deren Auskommen streitig machen.
Mehr als Geiz wird vor Ort selten angenommen.
Stellen Sie sich vor ,im Schwarzwald kommen nur noch Billigtouristen ,mit High-Tech Ausstattung wird maschiert,aber möglichst wenig Geld vor Ort gelassen.Dafür gibts aber im Regelfall jede Menge kluge Sprüche.
Kann diese blamablen Geizkragen als nimmer sehn.
Wird da mit mit Ausrüstung,welche oftmals mehreren Monatseinkommen im Gastland entspricht,an den Einfachen Leuten vorbeigetreckt anstatt sich ordentlich einzumieten und Geld da zu lassen.Einfach widerlich.

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ethelwen 10.10.2011, 08:20
2. Blub

Ähm, es soll vorkommen, dass Menschen tatsächlich Spaß daran haben, sich nicht irgendwo einzumieten und im Restaurant um die Ecke das gute von zuhause bekannte Wiener Schnitzel zu essen, sondern stattdessen durch Berge und Wildnis kraxeln...und seien sie beruhigt, dort gibt es dann in den seltesten Fällen Souvenirläden oder Imbiss-Stuben, die auf das Geld der Touristen angewiesen wären...

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neubremer 10.10.2011, 08:23
3. Nerdige Ideegeber

Vorab: Ultraleicht ist nichts für mich. Aber die Mädchen und Jungs sind ein gute Impulsgeber, um einige Kilos ohne große Komforteinbußen einzusparen. Dabei geht es vor allem um das Weglassen von vermeidlich wichtigen Gegenständen durch Mehrfachverwendbarkeit oder schlicht der Erfahrung, dass man die eigentlich nicht braucht.

Bekleidung:
- Früher: Baumwoll-Unterwäsche für mehrere Tage. Heute: Merino- und Mikrofaser eins an und das am trocknen (die "stinken" Variante ist nicht so mein Ding).
- Früher: Separate "dicke" Sachen, die selten genutzt wurden. Heute: Zwiebeltaktik und gute Materialien (Merino)
- Früher: Feste Wanderschuhe und zweites Schuhwerk für die Zivilisation. Heute: In warmen Regionen Trekking-Sandalen und Flip-Flops. In kalten:
Trailrunning-Schuhe, die auch alterstauglich sind, und "Hüttenpuschen.

Bei Schlafen, Kochen und Hygiene folge ich zwar auch nicht den Ultralight-Idealen: Tarp, Zip-Beutel-Futter und vernachlässigen, aber auch hier kann man gewaltig abspecken, wenn man genau guckt, was für die gewünschte Funktion ausreicht.
- Mein 2-Personen-Zelt wiegt heute 2,3 statt 4,5 Kilo und bietet weiterhin Regen- UND Insektenschutz brauche, aber mein
- Die Isomatte ist trotz weiterhin voller Länge heute 600 Gramm leichter als ihr Vorgänger und faltbar.
- Ich koche weiterhin Gerichte (statt einfach nur heißes Wasser in Zipbeutel), aber nehme nur die wirklich sinnvollen Teile mit. Kocher, zwei Töpfe, Windschutz, Deckel (spart Brennstoff). Töpfe sind später Teller. Kein Besteck, Göffel und Taschenmeser reicht.
- Hygiene ist mir weiterhin wichtig. Aber mit biologisch abbaubaren Duschseifen spart man sich einen ganzen Fuhrpark aus Schampos und Duschgels, man auch nicht an Wasserläufen nutzen sollte.

Kurzum: Früher schleppte ich je nach Region zwischen 18 bis 20 Kilo auf dem Rücken. Heute sind es zwischen 10 bis 12 Kilo ohne großartigen Komfortverlust. Abgespeckt wandert es sich heute deutlich angenehmer.

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Altesocke 10.10.2011, 08:30
4. Ah ja!

Tricks der Leichtgepäck-Gurus: Wie Reiseprofis ihren Rucksack packen
Zitat von sysop
...der Stoff außen wird zwar nass, ...
Wer einen nassen Rucksack zu akzeptieren bereit ist, braucht sich um Gewichtsersparnisse im 100g Bereich nun wirklich keine Sorgen machen!

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ogs 10.10.2011, 08:30
5. Titel:

Zitat von Bezahler
Wer kein Geld hat sollte zuhause bleiben und nicht auf der Billigschiene den Leuten vor Ort deren Auskommen streitig machen. Mehr als .....
Sie gestikulieren da wild am Thema vorbei.
Es geht schlicht um den sportlichen Ehrgeiz, Gewicht zu sparen. Sie dürfen davon ausgehen, dass so manche superleicht Spezialanfertigung sich ganz heftig im Geldbeutel niederschlägt.

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old_spice 10.10.2011, 08:35
6. erst belächelt ...

gerade die Tips mit Duschgel und Zahnpasta sollte man auch bei normalen Reisen beachten.
Warum für eine Kurzreise neue Pflegemittel kaufen ?
Zahnpasta 150g, Duschgel 300ml, Shampoo 250ml, Sonnenöl 300ml, Pflegespülung 250ml, Bodylotion, Pflegecremes usw.
schnell sind da 3kg zusammen.
Ich habe mir vor Jahren mal die Mühe gemacht, verschiedene Dinge zu wiegen und in eine xls Tabelle einzutragen.
Auch Koffer und Reiserucksack bzw. Tasche.
Meine Frau hat sich gekringelt vor Lachen.
Jetzt lache ich:
Auf der Liste gebe ich ein, wieviel ich mitnehme und unten steht das Gewicht. Das erspart auch das bangen bei der Gepäckaufgabe.

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oannes 10.10.2011, 08:40
7. Kritische Hartz4-Denke

[QUOTE=Bezahler;8885346]"Wer kein Geld hat sollte zuhause bleiben ..."

Das könnte Ihnen so passen und entspricht ganz den Gewohnheiten einer Gesellschaft, die Hartz4 hervorgebracht hat:
Wer kein Geld hat soll gefälligst das Maul halten und sich ins hinterste Loch zurückziehen, damit er unsichtbar wird.
In diesem Artikel geht es doch nur darum, wie man, unter Ausnutzung des minimalsten Gewichts, am komfortabelsten unterwegs sein kann.

Was soll uns da so ein dämlicher Kommentar?

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tomex030 10.10.2011, 08:43
8. Billigschiene

Zitat von Bezahler
Wird da mit mit Ausrüstung,welche oftmals mehreren Monatseinkommen im Gastland entspricht,an den Einfachen Leuten vorbeigetreckt anstatt sich ordentlich einzumieten und Geld da zu lassen.Einfach widerlich.
Ihre Aussage setzt voraus, dass man in dem zu bereisenden Gebiet eine dementsprechende Infrastruktur vorfindet.
Ich selbst war im Sommer 2003 mal hier unterwegs - >
http://maps.google.de/maps?q=kemerov...h&z=12&vpsrc=6

und dort gab es nicht einmal Einheimische, bei denen man Geld hätte lassen konnte. Außer vielleicht für Lebensmittel in einem kleindörflichen "Magazin".
Und bei teilweise über 35°C habe ich mir mehr als einmal gewünscht, dass eine oder andere Gramm nicht dabei zu haben.
Immerhin hatten die natürlich vorkommenden Wasserquellen Trinkqualität, so dann man auf das schwerste überhaupt, nämlich Getränke verzichten konnte.

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UlliK 10.10.2011, 08:45
9. Was ...

Zitat von Bezahler
Wer kein Geld hat sollte zuhause bleiben und nicht auf der Billigschiene den Leuten vor Ort deren Auskommen streitig machen....
... haben Sie denn für ein Problem??
Hier geht es doch nicht um Geiz, sondern darum, mit möglichst wenig Gepäck / Gewicht durch die Gegend zu laufen!
Was ich hier einspare, kann ich doch dann im Gastland umso mehr ausgeben.

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