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United Airlines: Passagier wird mit Gewalt aus überbuchtem Flugzeug gezerrt
Facebook/Audra Dickerson

United Airlines praktiziert eine eher rabiate Art der Kundenbetreuung: Als bei einem überbuchten Flug kein Freiwilliger zurücktrat, wurde ein Passagier per Zufall ausgewählt - und aus dem Flugzeug geschleift.

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note4shape 10.04.2017, 19:35
1. United Airlines:

Enter at your own risk. Und wenn keiner der bezahlenden Passagiere freiwillig verzichtet, soll die airline die Crew mit Privatjet zu deren Abflugort fliegen.

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Europa! 10.04.2017, 19:42
2. Toller Service

Man kann nur hoffen, dass United Airlines den Betroffenen jetzt ein bisschen mehr als 400$ zahlen muss. Aber die amerikanischen Gerichte sind ja (im Gegensatz zu deutschen) eher verbraucherfreundlich.

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markus.w77 10.04.2017, 19:43
3.

gab es sowas schon immer, oder verroht aktuell der allgemeine Umgang untereinander? Oder bekommt man sowas nur häufiger mit dank des Netzes? Genau weiß ich es nicht, glaube aber, das dumpfe rabiate Wortführer wie DT u.a. garantiert nicht zu allgemeinen besänftigung beitragen. Souveräne ruhige starke Vorbilder, wo seid ihr?

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Zaunsfeld 10.04.2017, 19:46
4.

Verrückt!
Wenn der Mann es geschickt anstellt, ist er nach der Geschichte Multimillionär. United Airlines hat einen Ruf zu verlieren. Wäre ich an Stelle dieses Arztes, der da gewaltsam rausgeschmissen wurde, würde ich die Airline finanziell ordentlich dafür bluten lassen dafür, dass ich die Klappe halte.

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dominiks 10.04.2017, 19:49
5.

Um auf abgesprungene Fluggäste vorbereitet zu sein, überbuchen die Airlines rigoros Flugzeuge. Und wenn jemand, der ein gültiges Ticket hat, natürlich nicht freiwillig rausgeht (würde ich ebenfalls nicht tun), wird er so behandelt. Ich hoffe, dass dies rechtliche Konsequenzen für alle Beteiligten hat. Einfach nur unfassbar.

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Moewi 10.04.2017, 19:56
6.

"After our team looked for volunteers, one customer refused to leave"

Er weigerte sich. Seeeehr verdächtig ;o)

Das erinnert mich an einen Text -ich weiss bloss nicht mehr in welchem Zusammenhang- in welchem ein Rekrut seiner Mutter sinngemäss schreibt:"Liebe Mama, kaum war ich hier musste ich mich auch schon freiwillig melden" ;o)

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eile15 10.04.2017, 19:56
7. Dumm

Unfassbar idiotisch. Warum nicht das doppelte an Geld bieten? Oder dreifach?
Jetzt hat man einen verletzten Passagier, traumatisierte Passagiere und hoffentlich ein ordentliches Schmerzensgeld für diesen Mann.

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herrklugffm 10.04.2017, 20:03
8.

Der "Service" bei UA war schon immer eine Katastrophe. Aber diese Geschichte ist nur noch surreal. Urlaub in den USA wird für mich jeden Tag unattraktiver.

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o.schork 10.04.2017, 20:10
9. massive Dummheit

Eine gewisse Überbuchung ist üblich, da man immer "no shows" hat. Aber man stellt nicht mehr Bordkarten aus als man freie Plätze hat. Für das Personal hätten einfach rechtzeitig vier Bordkarten ausgestellt werden müssen, das hat man verpennt.

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