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Unterwasserfotografie: Sinkflug in die Bläue

Der Star der Philippinensee ist scheu, groß wie eine Erdnuss - und sehr selten: Der Mandarinfisch, der in China süßsauer serviert wird, ist ein kreischbuntes Prachtexemplar. Und äußerst schwer zu finden. Marc Bielefeld begleitet eine Taucherin auf der Fotojagd.

the_flying_horse 28.01.2008, 09:55
1. Bild?

Wenn schon einen Artikel über den Mandarinfisch, dann bitte auch mit Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Mandarinfisch

Und wer noch mehr schöne Unterwasser-Bilder von Fischen sehen möchte, hier in der Bildergalerie: http://www.uw-reisfotografie.de wird man fündig.

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the_flying_horse 28.01.2008, 10:22
2. sorry Tippfehler...

Sorry, Tippfehler, muss natürlich heissen: http://www.uw-reisefotografie.de

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Quidir 28.01.2008, 11:33
3. Immer wieder

Den ganzen Artikel in gespannter Erwartung durchgelesen. Kommt das unsägliche Wort, welches anzeigt, ob der Journalist etwas Ahnung vom Tauchen hat ?

Die Hoffnung stieg ,je näher das Ende nahte, aber Ach, im vorletzten Satz, siegte die Taucherbrille wieder mal über die Maske.

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xiaolongbao 28.01.2008, 12:27
4. Verwechslung

Der Mandarinfisch den die Chinesen angeblich süss-sauer lieben, trägt zwar den gleichen Namen, ist aber eine andere Spezies (Siniperca chuatsi). Ein erdnussgrosser Fisch würde wohl auch allenfalls als Appetithäppchen ausreichen...

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Chris70 28.01.2008, 13:23
5. Bild 5...

...zeigt nicht Negros, sondern Apo Island. Übrigens ist diese Stelle hervorragend zum Schnorcheln geeignet (für Nichttaucher, die gerüchterweise auch hin und wieder auf Apo gesichtet werden). Der Strand ist allerdings sehr steinig.

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helgegroßklaus 29.01.2008, 00:14
6. Mandarinfisch

Ein wunderbarer Artikel. Selten so gelacht. Ich kriege richtig Fernweh, zum Beispiel nach Super-Illu, Bild-Zeitung u.s.w.. Ich bitte sie um eines, liebe Spiegel-Onliner: Lesen Sie, was Sie veröffentlichen! Ich erlaube mir, die erste Seite dieses "Artikels" zu kommentieren. Bei der zweiten Seite hatte ich keine Lust mehr. Außerdem ist mir vor lauter Kopfschütteln und Lachkrämpfen der Kreislauf stehen geblieben. Tun sie mir bitte einen Gefallen: Denken sie daran, dass sie für den Spiegel publizieren! Diese Zeitschrift hat eine Ruf zu verlieren! Gehen sie bitte nicht so leichtsinnig mit diesem Ruf um!
Das philippinische Fremdenverkehrsamt wird sicher auch andere Wege finden, Deutsche auf diese wunderbaren Inseln zu locken. Jetzt folgt meine Medienkritik, in diesem Sinne: Mabuhay!

„…groß wie eine Erdnuss…“
jetzt hole ich mal ein Lineal und vermesse eine Erdnuss… aha, neun Millimeter.

„…süßsauer serviert…“
Mensch, was für ein Festessen. Wo isser denn? Ach da, unter dem Stück Ananas. Puh, ich schaffe das nicht. Na ja, den Rest kann ich mir ja morgen warm machen.

„…umhüllt einen wie Seide…“
nicht zufällig wie Wasser?

„…in zehn Meter Tiefe… Korallenriff tut sich auf…“
Ups, so tief? Normalerweise ragen Korallen bei Ebbe aus dem Wasser. Tuten tut der Nachtwächter.

„…wie Stierhörner…“
Warum nicht wie Adlerschwingen? Wie Schwarzenegger-Bizeps? Wie Silikon-Möpse?

„…letztes fehlendes Motiv…“
vielleicht sollte sie mal tiefer als zehn Meter tauchen.

„…kann ein Lied vom Tod singen.“
Singen unter Wasser gestaltet sich aber schwierig. Vor allem für Fische.

„Der Star der Philippinensee…“
hat sich beim Singen verschluckt. Außerdem ist der Star der Philippinensee der Lapu-Lapu.

„…bunt und wild gezeichnet wie ein Bild von Keith Haring…“
Bilder von Keith Haring sind weder gezeichnet noch bunt. Sie sind bestenfalls gemalt und farbig. Mit Fischen haben sie auch nicht besonders viel zu tun.

„Man muss das verstehen.“
Ja. Ich verstehe das gut. Ich bin nämlich Fisch-Psychotherapeut. Ich hab’ da Erfahrung. Ich hatte mal einen Hering, der wollte auch nicht gegessen werden. Ich glaube, der hieß Keith Hering.

„Judy Harlings Chancen, den Mandarinfisch hier zu finden, stehen gut.“
Ach so. In der Einleitung klang das aber anders:
„Der Star der Philippinensee ist scheu, groß wie eine Erdnuss - und sehr selten.“

„..Glück, Demut und Geduld.“
Oh, ehrwürdiger Fisch, ich verneige mich vor dir.

„Gelbsattelbarben, Orangeringel-Anemonefische oder pinkfarbene Nacktschnecken…“
Boah, ey! Ich habe auch mal einen Orangeringel-Anemonefisch gesehen, ehrlich jetzt, der war sechs Meter groß.

„…Tüpfel-Ritterfische…“
Trüffel-Ritterfische passen aber besser zu süßsaurer Chinesen-Kost!

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the_flying_horse 29.01.2008, 10:54
7. da fehlte was...

@helgegroßklaus
Schön geschrieben, ich habe in dem Artikel die Sauerstoff-Flasche vermisst..;) das wär´s doch dann endgültig gewesen...

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warmbeach 31.01.2008, 00:04
8. Der ...

... Großklaus ist schon ein Großer, Hauptsache erst mal rumnölen, wenn sich offensichtlich ein Nichttaucher wie der Herr Bielefeld an das Thema heranwagt.

Bist Du frustriert? Dann probiers mal mit autogenem Training oder mit Tauchen auf den Phillis, das beruhigt, entspannt und lässt die täglichen Erniedrigungen durch Vorgesetzte, Kegelbruder oder Ehefrau vergessen.

Nur mal so als Tip, dannich für ;-)

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