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Urlaub im eigenen Land: Das sind Deutschlands beliebteste Radrouten
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Mehrtägige Radreisen liegen im Trend: 2018 machten mehr als fünf Millionen Deutsche diese Art von Urlaub - ein Wachstum von 27 Prozent. Der beliebteste Fernradweg lag, anders als im Vorjahr, nicht an der Elbe.

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Europa! 08.03.2019, 12:42
1. Tipp

Aus eigener Er-fahrung würde ich noch den Neiße-Oder-Radweg empfehlen. Da hat man nicht nur die schöne Landschaft und interessante Städte (Zittau, Görlitz, Bad Muskau, Eisenhüttenstadt), sondern auch noch die Chance, abends zum Essen und Trinken nach Polen rüberzufahren.

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Sibylle1969 08.03.2019, 12:46
2.

Ich wurde 1996 auf dem Donau-Radweg für das Reiseradeln angefixt. Seitdem habe ich jeden Sommerurlaub ohne Ausnahme mit Reiseradeln verbracht. Es ist einfach eine tolle Form des Reisens: man ist aktiv und erlebt die Landschaft sowie die Sehenswürdigkeiten, die am Weg liegen. In Deutschland verbringe ich aber eher keinen 2-wöchigen Sommerurlaub auf dem Rad, sondern nur Kurztrips, zB an langen Feiertagswochenenden (da diese in den Mai/Juni fallen, daher wohl die Häufung in diesen beiden Monaten). Meinen Haupturlaub verbringe ich wegen der höheren Schönwetterwahrscheinlichkeit lieber im Mittelmeerraum. Denn seien wir ehrlich: bei schlechtem Wetter macht es keinen Spaß. Spanien und Frankreich kann ich als Reiseradeln-Ziel wärmstens empfehlen.

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baladin 08.03.2019, 14:32
3. Der liegt der richtige Radweg vorn

Ich kenne 7 der 10 genannten Radwege. Und an der Weser lang ist top. Meine Nummer 2 wäre die Ostsee.

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jufo 08.03.2019, 14:51
4. Thüringer Städtekette

Eisenach - Gotha - Erfurt - Weimar bis hin nach Altenburg. Wunderschön, die thüringer Städtekette.

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Dave111 08.03.2019, 14:59
5. Lese-Tip zur schönsten Art zu reisen

http://elbradler.blogspot.com/

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Stäffelesrutscher 08.03.2019, 15:39
6.

Die Beliebtheit hängt natürlich auch von der Frage ab, ob die DB noch Züge einsetzt, die die Fahrradmitnahme gestatten, um wieder zum Heimatort zurückzukommen. Die Umwandlung von Interregio über IC zu ICE und die Abschaffung der DB-Nachtzüge hat diese Möglichkeiten krass beschnitten.

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Radler23 08.03.2019, 16:39
7. Weser-Radweg?

Den Weser-Radweg auf die Spitzenposition zu setzen, ist schwer nachvollziehbar. Wir sind den Weg vorletztes Jahr von Hannoversch Münden bis Cuxhaven geradelt und er hat uns nur in wenigen Abschnitten wirklich gefallen. In weiten Streckenabschnitten ist die Weser kaum zu sehen und es werden eher langweilige Abschnitte und Umwege über Land als Weser-Radweg ausgewiesen statt einer flussnahen Routenführung. Außerdem sind viele Einkehrmöglichkeiten selbst im Sommer geschlossen und alternative Rastmöglichkeiten gibt es selten bis gar nicht. Radwege mit deutlich besserer Infrastuktur sind da z.B. der Hase-Ems Weg oder die Donau, zumindest kann ich das für die Strecke von Donaueschingen bis Wien so feststellen.

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Radler23 08.03.2019, 16:40
8. Weser-Radweg?

Den Weser-Radweg auf die Spitzenposition zu setzen, ist schwer nachvollziehbar. Wir sind den Weg vorletztes Jahr von Hannoversch Münden bis Cuxhaven geradelt und er hat uns nur in wenigen Abschnitten wirklich gefallen. In weiten Streckenabschnitten ist die Weser kaum zu sehen und es werden eher langweilige Abschnitte und Umwege über Land als Weser-Radweg ausgewiesen statt einer flussnahen Routenführung. Außerdem sind viele Einkehrmöglichkeiten selbst im Sommer geschlossen und alternative Rastmöglichkeiten gibt es selten bis gar nicht. Radwege mit deutlich besserer Infrastuktur sind da z.B. der Hase-Ems Weg oder die Donau, zumindest kann ich das für die Strecke von Donaueschingen bis Wien so feststellen.

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Sibylle1969 08.03.2019, 16:43
9. @6 stäffelesrutscher

Richtig, die Möglichkeit Fahrräder im Zug mitzunehmen, ist in der Tat unzureichend. An den Spitzentagen, vor allem die Wochenenden zwischen Mai und August, sind Fahrradabteile in Regionalzügen entlang der genannten beliebten Flussradwege meist hoffnungslos überfüllt. Ich fuhr mal an einem Samstag im Juli von Frankfurt nach Würzburg, um eine Tour auf dem Mainradweg zu machen. Schon in Frankfurt war das Fahrradabteil gut gefüllt, und in Aschaffenburg ging gar nichts mehr, als eine 12-köpfige Radlergruppe noch zusteigen wollte, was die Zugbegleiterin nicht mehr zugelassen hat. In Fernzügen ist es auch schwierig: wenig Angebot und Reservierungspflicht machen spontane Unternehmungen schwierig bis unmöglich. Und die wenigen international verkehrenden EC mit Fahrradmitnahme sind auch immer schon sehr früh ausgebucht.

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