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Urlaubsziele im Vergleich: Finden Sie Ihr Reiseland für 2016!
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Wo soll es 2016 im Urlaub hingehen? Wir haben zehn Reiseziele herausgesucht, die Sie vielleicht noch nicht auf Ihrer Liste haben - finden Sie heraus, welches davon Ihr Favorit ist!

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elkemeis 28.12.2015, 09:57
1. Jordanien

Leider fehlt in der Auswahl Jordanien. Das Land ist sehr sicher, vom Krieg in Syrien und von Daesh (ISIS) geht hier keine Gefahr aus. Nur in den äußersten Norden (Golan, Grenze zu Syrien) sollte man nicht fahren. Das restliche Land ist mehr als nur eine Reise wert: das weltberühmte PETRA muss man mit eigenen Augen sehen (mindesten 3 Tage einplanen!); es ist weltweit ebenso einmalig wie die ägyptischen Pyramiden. Auch MADABA, GERASA, KERAK und SHAWBAK sind absolut sehenswert. Wer sich jedoch nur auf Kultur und Geschichte beschränkt, verpasst mindestens die Hälfte der jordanischen Sehenswürigkeiten. Jordanien bietet mehrere Natur- und Biosphärenreservate (AJLOUN, DANA, WADI MUJIB, WADI RUM), weitere sind in Planung und im Aufbau. Natur und Landschaft sind grandios und überwältigend. Das WADI NUMAIRA ist der jordanische "Antelope Canyon" und noch ein Geheimtipp. Da aufgrund der Unruhen in den Nachbarländern der Tourismus merklich gelitten hat, ist jetzt die richtige Zeit, um sich dieses wundervolle Land in Ruhe anzusehen.

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bluemetal 28.12.2015, 10:46
2. Schwierig

Die Auswahl wird immer schwieriger. In ein Mulsimisches Land fahre ich grundsätzlich nicht mehr. Denn mir fällt spontan keines ein in dem nicht Glaubenskrieg und Terror ist oder konkret droht.

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uzsjgb 28.12.2015, 12:03
3.

Zitat von bluemetal
Die Auswahl wird immer schwieriger. In ein Mulsimisches Land fahre ich grundsätzlich nicht mehr. Denn mir fällt spontan keines ein in dem nicht Glaubenskrieg und Terror ist oder konkret droht.
Deutschland ist doch auch von Terror bedroht. Verreisen Sie auch nicht innerhalb von Deutschland? Gut, den Osten sollten Sie vielleicht meiden, wegen den ganzen Brandanschlägen, aber ansonsten könnten Sie sich relativ sicher bewegen.

Iran stand ja zur Auswahl. Theoretisch droht dem Iran ein Bombardement durch Israel oder westlichen Ländern, aber die Gefahr ist so gering, dass Sie sich durchaus dort hinwagen können.

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karstenkk 28.12.2015, 15:26
4. Mal Westafrika - mal Gambia

Mal was ganz Anderes - Westafrika zB Gambia. Die Gegend ist zwar moslemisch aber sehr tolerant und offen für alles aus Europa. Gerade für Islamophobe eine schöne Therapie.

Sehr nette Menschen (Smiling Coast) lange und breite Strände, Englischsprachig, gute Hotels und Restaurants, tolles Wetter und nur 6 Stunden Flug mit 1 Stunde Zeitverschiebung. In der Gegend gibt es völlig unentdeckte Inselgruppen. Schon mal was vom Bissago Archipel gehört?

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meine_foren 29.12.2015, 20:36
5.

@bluemetal: Ich war in den letzten Jahren 8x in klassischen, islamischen Tourismusländern und fühlte mich dort nicht unsicherer als hier. Klassiker wie die Balearen, Kanaren und Kreta, Rhodos und Korfu sind zwar auch schön, aber irgendwann hat man dort alles abgegrast. :-)

Zum Fotoklickspiel: Bei mir ist es passenderweise Marokko geworden. Im Januar geht es nach Agadir. :-)

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Hamberliner 30.12.2015, 10:49
6. on the road again...

Für Motorradfahrer, Wohnmobilisten und andere, die gern auf Achse sind und ihr Töff auf dem Schiff mitnehmen:

Küsten und Landschaften: Norwegische Fjordenküste, Caledonian Canal in Schottland, Cabo die Finisterre, westliche Algarve zw. Lagos und Sagres, Cabo de Sao Vicente, Costa Brava zw. Tossa und Sant Feliu de Guixols, westliche Pyrenäen, östliche Adriaküste, westliche türkische Schwarzmeerküste zw. Sinop und Sile (für Unersättliche!), Trodos-Gebirge auf Zypern, türkische Südküste östlich von Alanya bis Tasucu.

Inseln: Korsika im Frühling, Korfu, Kreta, Madeira, Westküste von Gran Canaria.

Orte und Städte: Amsterdam, Paris, Barcelona, Porto, Ronda, Granada, Toulon, Biarritz, Istanbul, Odessa.

Langstrecken-Fährreisen: Portimao-Madeira-Kanaren mit Naviera Armas, Genua-Barcelona-Tanger mit Grandi Navi Veloci, Venedig-Patras mit ANEK, Ukraine-Georgien mit Ukrainian Ferries (spartanisch, Bier selber mitbringen).

Herausforderungen: Piste von Batumi nach Akhaltsikhe in Georgien, Fahrzeugtransport nach Zypern mit Salamis Lines selber organisieren und hinterherfliegen, ukrainische Grenzabfertigung, El Aaiun.

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k70-ingo 31.12.2015, 15:41
7.

Tolle Vorschläge, nur: auf dem Caledonian Canal kann man sein Fahrzeug nicht auf dem Schiff mitnehmen.

Zudem gibt es in den Highlands weitaus spektakulärere Landschaftserlebnisse als ausgerechnet die von Nessie-Massentouristen stark frequentierte A82 entlang Loch Ness, Loch Lochy und Loch Oich entlangzufahren, wo kaum etwas zu sehen ist und wenn doch, es keine Parkmöglichkeit gibt. Da seien die Hebriden sowie Argyll and Bute empfohlen.

Alerdngs ist es nicht jedermanns Sache, wie meine Frau und ich es getan -und genossen- haben, 2 1/2 Wochen im Spätherbst auf den Äußeren Hebriden zu verbringen. Wer mit Einsamkeit nicht zurechtkommt, kriegt da einen Rappel.

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Hamberliner 01.01.2016, 22:34
8. Re: on the road again...

Zitat von k70-ingo
Tolle Vorschläge, nur: auf dem Caledonian Canal kann man sein Fahrzeug nicht auf dem Schiff mitnehmen. Zudem gibt es in den Highlands weitaus spektakulärere Landschaftserlebnisse als ausgerechnet die von Nessie-Massentouristen stark frequentierte A82 entlang Loch Ness, Loch Lochy und Loch Oich entlangzufahren, wo kaum etwas zu sehen ist und wenn doch, es keine Parkmöglichkeit gibt. Da seien die Hebriden sowie Argyll and Bute empfohlen. Alerdngs ist es nicht jedermanns Sache, wie meine Frau und ich es getan -und genossen- haben, 2 1/2 Wochen im Spätherbst auf den Äußeren Hebriden zu verbringen. Wer mit Einsamkeit nicht zurechtkommt, kriegt da einen Rappel.
Die kürzeste, einfachste Route von Deutschland nach Schottland beinhaltet sehr wohl eine Fährüberfahrt: Von Ijmuiden nach Newcastle mit DFDS. Das Schiff war technisch besser in Schuss als alle anderen Fähren, die ich je benutzt habe.
Am Loch Ness entlang bin ich am gegenüberliegenden Ufer entlang gefahren, nicht über Drumnadrochet, und kann nicht meckern. Ausreichend Kurven um die Motorradfahrt zu genießen, kaum Verkehr, grün, malerisch, und wenn man mal neugierig eine Querstraße ins Nirwana ausprobiert kommen nicht sofort Anwohner aus ihren Häusern um böse zu gucken.
Die Touristenmassen in Port Augustus muss man halt aus der Distanz genießen, so wie man Affen im Zoo besichtigt. Ich hab mich über die vielen Chinesen amüsiert, die sich in Business-Kleidung (mit Krawatte) Europa angucken, und über drei sehr gut gelaunte Weibsen mit gemietetem Motorboot und witzigen Mützen in Nessie-Form (grün, mit Schwänzchen). Fast hätte ich mir die Bedienhebel der kleinen historischen Schleuse unter den Nagel gerissen um mit den Schleusentoren zu wackeln und eine schwappende Badewanne zu erzeugen, damit die drei zu kreischen anfangen.
Oban - wenn man von Inverness kommt quasi das andere Ende des Caledonian Canal - ist doch ein hübsches Städtchen. Hat mir gefallen. Es gehen da viele Fähr-Linien ab, auch zu den Äußeren Hebriden, und wenn ich mehr Zeit gehabt hätte wär das etwas für mich gewesen. In Stornoway zwei Nächte Station machen und an einem Tag die Inselgruppe erkunden stell ich mir als runde Sache vor.
Ich wollte eher "Fahrfreunde" ansprechen. Sage und schreibe 2 1/2 Wochen am selben Fleck verbringt man doch sowieso nicht wenn man das Fahren genießen will (z.B. Motorrad), und auch ein Wohnmobil wär dann nur totes Kapital.

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k70-ingo 02.01.2016, 00:25
9.

Zitat von Hamberliner
Die kürzeste, einfachste Route von Deutschland nach Schottland beinhaltet sehr wohl eine Fährüberfahrt: Von Ijmuiden nach Newcastle mit DFDS. Das Schiff war technisch besser in Schuss als alle anderen Fähren, die ich je benutzt habe. Am Loch Ness entlang bin ich am gegenüberliegenden Ufer entlang gefahren, nicht über Drumnadrochet, und kann nicht meckern. Ausreichend Kurven um die Motorradfahrt zu genießen, kaum Verkehr, grün, malerisch, und wenn man mal neugierig eine Querstraße ins Nirwana ausprobiert kommen nicht sofort Anwohner aus ihren Häusern um böse zu gucken. Die Touristenmassen in Port Augustus muss man halt aus der Distanz genießen, so wie man Affen im Zoo besichtigt. Ich hab mich über die vielen Chinesen amüsiert, die sich in Business-Kleidung (mit Krawatte) Europa angucken, und über drei sehr gut gelaunte Weibsen mit gemietetem Motorboot und witzigen Mützen in Nessie-Form (grün, mit Schwänzchen). Fast hätte ich mir die Bedienhebel der kleinen historischen Schleuse unter den Nagel gerissen um mit den Schleusentoren zu wackeln und eine schwappende Badewanne zu erzeugen, damit die drei zu kreischen anfangen. Oban - wenn man von Inverness kommt quasi das andere Ende des Caledonian Canal - ist doch ein hübsches Städtchen. Hat mir gefallen. Es gehen da viele Fähr-Linien ab, auch zu den Äußeren Hebriden, und wenn ich mehr Zeit gehabt hätte wär das etwas für mich gewesen. In Stornoway zwei Nächte Station machen und an einem Tag die Inselgruppe erkunden stell ich mir als runde Sache vor. Ich wollte eher "Fahrfreunde" ansprechen. Sage und schreibe 2 1/2 Wochen am selben Fleck verbringt man doch sowieso nicht wenn man das Fahren genießen will (z.B. Motorrad), und auch ein Wohnmobil wär dann nur totes Kapital.
Als bekennender Schottland-Fan sind mir diese Tipps alle bekannt ;) Wir nehmen auch immer die Fähre ab Ijmuiden. Es soll eine Verbindung von Zebrugge nach Edinburgh geben, aber dazu kann ich nichts sagen. Wenn ich mal danach geschaut hatte, war sie außer Betrieb. Ab Newcastle läßt es sich aber gut fahren, man hat sogar mehrere parallele Strecken zur Auswahl. Die A68 ist schön und bietet in Jedburgh gleich die ersten Schottland-Eindrücke, ist aber recht stark befahren.

Drei Tage mit nur einem Fahrtag sind für die Äußeren Hebriden etwas knapp. Es müssen nicht gleich 2 1/2 Wochen wie bei uns sein, aber es zieht sich doch ein bißchen. Allerdings ist das Angebot an Sehenswürdigkeiten übersichtlicher als auf dem Festland. In den Highlands und auf Skye ist die Natur doch spektakulärer als auf den so gut wie baumlosen Äußeren Hebriden. Keine Frage, die Inseln sind eine Reise wert - aber halt nicht jedermanns Sache.

Oban gefällt uns auch sehr. Wenn meine Frau und ich auswandern sollten, dann in diese Gegend.

Fahrfreude bietet Schottland ohne Ende, 2000 bis 2500 km kommen bei unseren Touren immer zusammen - allerdings gibt es Leute -meistens Engländer-, die von Kradreisen dorthin abraten. Wetterbedingt kann es durchaus geschehen, daß man als Biker, Radler oder Wandersmann tagelang keine Chance hat, dem Regen zu entfliehen und man inkl.Sack und Pack irgendwann vollumfänglich durchnäßt ist.

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