Forum: Reise
Van-Nomaden in Australien: Freiheit, die süchtig macht
Anja Tiedge

Nicht nur Urlauber lieben ihr Camperleben in Down Under. Auch Tausende Australier genießen die Freiheit des Nomadentums - rund ums Jahr, immer auf der Jagd nach Sonne und Wellen.

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manni.baum 10.12.2016, 08:18
20. betrifft Freiheit

"freedom is just another word for nothing left to loose"

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Sumerer 10.12.2016, 14:05
21.

Zitat von manni.baum
"freedom is just another word for nothing left to loose"
Ich bin mir nicht sicher, ob man Freiheit überhaupt noch verspüren kann, wenn man dass Allerletzte, also das eigene Leben, verloren hat. Hier müssten Sie mit Ihrer Behauptung schon den Beweis antreten.

Ansonsten kann ich nur empfehlen eine gehörige Auszeit vom täglichen Einerlei ausgiebig zu nutzen. Das ist dann zumindest für einen Zeitraum selbst in Anspruch genommene Freiheit.

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brotherandrew 10.12.2016, 21:17
22. So ...

Zitat von Sumerer
Ich bin mir nicht sicher, ob man Freiheit überhaupt noch verspüren kann, wenn man dass Allerletzte, also das eigene Leben, verloren hat. Hier müssten Sie mit Ihrer Behauptung schon den Beweis antreten. Ansonsten kann ich nur empfehlen eine gehörige Auszeit vom täglichen Einerlei ausgiebig zu nutzen. Das ist dann zumindest für einen Zeitraum selbst in Anspruch genommene Freiheit.
... ist es. Tatsächlich ist es umgekehrt: Freiheit habe ich dort, wo wirklich etwas für mich auf dem Spiel steht, ich aber entscheiden darf, wohin die Reise geht. Und das ist im besten Fall das Selbstopfer für Andere, nicht aus Abhängigkeit, oder aus dem Wunsch nach Größe, sondern aus echter uneigennütziger Liebe.

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Margit Alm 11.12.2016, 02:23
23. das gehoert doch einfach zum Leben

Als Graue Nomaden, im Pensionsalter, Australien zu umreisen und zu durchqueren, ins Outback zu fahren, alles mit dem Karavan oder Wohnmobil, gehoert doch einfach fuer Australier zum taeglichen Leben. Wir sind 50,000 km auf diese Weise - komplett mit Schaeferhund Thor - durch unsere Wahlheimat hin- und hergefahren. Nun wirds weniger, aber einige Roundtouren machen wir immer noch, ohne Hund, der starb vor Jahren.

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Hamberliner 11.12.2016, 19:40
24. Re: das gehoert doch einfach zum Leben

Zitat von Margit Alm
Als Graue Nomaden, im Pensionsalter, Australien zu umreisen und zu durchqueren, ins Outback zu fahren, alles mit dem Karavan oder Wohnmobil, gehoert doch einfach fuer Australier zum taeglichen Leben. Wir sind 50,000 km auf diese Weise - komplett mit Schaeferhund Thor - durch unsere Wahlheimat hin- und hergefahren. Nun wirds weniger, aber einige Roundtouren machen wir immer noch, ohne Hund, der starb vor Jahren.
Kommt man sich nicht langsam gefangen und gefesselt vor, wenn man diese Insel niemals verlässt? Euch steht doch die ganze indonesische Inselwelt offen, um mit Fährverbindungen bis zum asiatischen Festland zu reisen. OK, aus irgendwelchen finsteren Gründen (ausländerfeindliche Politik, menschenverachtende Asylantenabwehr?) scheint es von Australien selbst aus keine Fährverbindungen zu geben, dann verschifft man das Fahrzeug eben als Fracht (Darwin-Jakarta?), das hab ich bei meinem Zypern-Besuch auch so gemacht. In den 1970ern, als ich in Spanien auf dem Campingplatz gejobbt habe, waren da nicht wenige australische Wohnmobile zu Besuch, die müssen doch irgendwie hergekommen sein.

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mazzmazz 12.12.2016, 07:32
25. Spass ohne Verantwortung

Jeder soll leben wie er mag, solange er andere nicht behelligt.
Leben im WoMo oder auf dem Boot geht mit kleinen Kindern nicht vernünftig. Sie können krank werden und sollten nicht unter dem Egotrip der Eltern leiden.
Zudem braucht man Geld. Auch nach 20 Jahren, wenn viell. mal 5.000 Eur für die Zahnsanierung anstehen.
Ja, ich träume auch vom Leben auf 44 Fuss. Aber bezahlen kann ich es noch nicht.
Wer so etwas schon mit 20 beginnt, erleidet irgendwann ein böses Erwachen.
Wenn ich die Leute dann nicht bezahlen müsste, wäre mir das egal. Man sollte die Freiheit haben so zu leben. Aber eben auch die Verantwortung dafür voll übernehmen müssen, Cool und frei leben auf Kosten der niedergelassenen Spießer finde ich nicht so dolle.

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