Forum: Reise
Verschüttete Bergsteiger in Kanada: Drei der Besten
Manuel Ferrigato/ Red Bull

David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley sind in Kanada von einer Lawine verschüttet worden. Wahrscheinlich sind sie tot. Es hat drei Ausnahmetalente getroffen.

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Hörbört 19.04.2019, 18:28
1. Zwei Seiten einer Medaille

Die Jungs lebten ihren Traum. [Schnitt] Jetzt leben die Angehörigen ihren Albtraum.

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juba39 19.04.2019, 18:32
2. Treffender kann man es nicht sagen.

"Er folgte stets seinem Weg und lebte seinen Traum. Das nun Geschehene werden wir als Teil davon akzeptieren."
Wer selbst einen kletternden Sohn hat, kann nachfühlen. Und gleichzeitig immer wieder nur akzeptieren, die Natur duldet uns Menschen nur. Sie kann uns jederzeit auch abschütteln.
R.I.P

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iffelsine 19.04.2019, 18:41
3. Ich kann auch bei ROT

über die Ampel gehen - wenn ich überlebe, habe ich "Erfolg" gehabt...

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oranier 19.04.2019, 18:48
4.

"Eine Lawine weiß nicht, dass du Profi bist"
Aber ein Profi sollte damit rechnen, dass sie kommt.

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andreasmeinhold 19.04.2019, 18:48
5. Mein Beileid den Angehörigen & Freunden und R.I.P. an die Drei,...

aber eine blöde Frage hab ich dann doch: Hatten die Drei keinen Lawinenrucksack (Airbag) dabei oder nützt der in solchen Fällen nichts?

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kaltmamsell 19.04.2019, 18:49
6. Selbst tief im kalendarischen Frühling

kann es noch zu heftigen, schwerwiegenden Bewegungen kommen. Im Altschnee, im Neuschnee und in der häufig anzutreffenden Schichtung der beiden übereinander liegenden Schneemassen. Können, Talent und Erfahrung hin oder her: Schon das Ende des Märzes kann seine Herausforderungen bringen und zum Verzicht mahnen. Weit in der zweiten Aprilhälfte gilt das noch viel mehr.

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harald441 19.04.2019, 19:10
7. Gerade die Erfahrenen scheitern

früher oder später an ihrer eigenen Einschätzung, man habe ja bisher nichts falsch gemacht und werde daher auch weiterhin nichts falsch machen. Eben das ist der Irrtum, prägnant ausgedrückt durch den Satz "Die Lawine nichts davon, daß Du ein Profi bist". Oder wie der Volksmund sagt: "Wer sich (bewußt) in Gefahr begibt, kommt darin um." Früher oder später.

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Gluehweintrinker 19.04.2019, 19:10
8. Wer unter "extrem" bleibt, der lebt offenbar nicht intensiv genug...

Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, wie "extrem" denn wohl gelebt werden muss, um noch als lebendig gelten zu können. Ob extrem Bergsteigen, extrem im Wingsuit von Klippen oder Flugzeugen stürzen, dagegen erschein Bungee Jumping doch schon wie Grußmutters Häkelstunde. Der Kick kann offenbar gar nicht groß genug sein. Ich denke, dass hierbei auch a-soziale Medien ihren Anteil haben bzw. die Sucht nach Likes, denn was wäre denn das extreme Leben, wenn man es nicht ständig irgendwo posten könnte. Insofern haben extremes Bergsteigen und solcher Blödsinn wie Tide Pod Challenge exakt identische Wurzeln. Geltungsdrang. Adreanalinsucht. Die Bestürzung danach, wenn es denn mal schief lief... Heuchelei.

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hohnspiegel 19.04.2019, 19:48
9. Risiko

ist immer mit dabei, je länger man so etwas betreibt desto niedriger wird die Hemmschwelle Risiken einzugehen.
Dann passiert so etwas, oder man hat einfach nur Pech, gilt auch für Motorradfahrer u.a.

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