Forum: Reise
Verschüttete Bergsteiger in Kanada: Drei der Besten
Manuel Ferrigato/ Red Bull

David Lama, Hansjörg Auer und Jess Roskelley sind in Kanada von einer Lawine verschüttet worden. Wahrscheinlich sind sie tot. Es hat drei Ausnahmetalente getroffen.

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inter-netter 19.04.2019, 19:50
10. Woher weiß die Thermoskanne ob Winter oder Sommer ist...

wäre ein ähnlich unpassender Titel für diese tragische Ereignis gewesen.
Und der Begriff "Profi" ist in diesem Zusammenhang auch gänzlich unangebracht. Es gibt keine Profis im russisch Roulette, sondern immer nur Glück oder Pech. Und wenn man sein Leben auf Rot setzt und Schwarz kommt ist man einfach tot, ob amateurhaft oder professionell.
Tragisch dass immer wieder Menschen so sinnlos ihr Leben wegen ein bisschen Ruhm wegwerfen.

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inter-netter 19.04.2019, 19:51
11. Woher weiß die Thermoskanne ob Winter oder Sommer ist...

wäre ein ähnlich unpassender Titel für diese tragische Ereignis gewesen.
Und der Begriff "Profi" ist in diesem Zusammenhang auch gänzlich unangebracht. Es gibt keine Profis im russisch Roulette, sondern immer nur Glück oder Pech. Und wenn man sein Leben auf Rot setzt und Schwarz kommt ist man einfach tot, ob amateurhaft oder professionell.
Tragisch dass immer wieder Menschen so sinnlos ihr Leben wegen ein bisschen Ruhm wegwerfen.

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pmf2 19.04.2019, 20:03
12. Ins schwarze getroffen

@8: so ist es !
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um !
Was soll dieser ganze Quatsch mit Extrem Bergsteigen, Klettern, Wingsuit usw. ?
Warum müssen sich Leute irgendetwas ‚beweisen‘ ?
Weil wir in einer Welt leben, in der den Menschen zunehmend suggeriert wird, das es keine Gefahren mehr gibt und die Technik alles im Griff hat.
Ich kann 20 Airbags im Auto haben und dennoch nicht die physikalischen Gesetze aushebeln......
Mein Mitleid hält sich in Grenzen !

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mvschickfus 19.04.2019, 20:05
13.

Diese Nachricht macht mich betroffen. Auch die Häme und das Unverständnis in den Kommentaren macht betroffen. Besonders H. Auer schien eine aussergewöhnlich bescheidene und in sich ruhende Person zu sein. Wir sollten diesen Personen dankbar sein, uns aufzuzeigen, wozu ein Mensch fähig sein kann (zumindest diejenigen, die ein Verständnis für die erbrachten Leistungen dieser Personen haben). Die hämischen Kommentare spiegeln vielleicht eher die eigene Unzufriedenheit und Mittelmäßigkeit wider.

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antenberger 19.04.2019, 20:29
14. Als Menschen verachtend ...

... empfinde ich die Kommentare 8 und 12. Wer nicht Bergsteiger ist und keine Ahnung hat, sollte sich doch eher zurück halten. Erschütternd, nicht nur der Unfall, der 3 junge Menschen das Leben kostet, sondern auch die Überheblichkeit und menschenverachtende Ansicht mancher Mitmenschen.
Mein Mitgefühl den Familien der jungen und Bergsteiger hochbegabten Alpinisten.

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leserschwert 19.04.2019, 20:31
15. Couchpotatos!

Bitte schreibt nicht so einen Stuss. Es ist so wie die Eltern es schreiben. Wer dieses Leben wählt, akzeptiert auch die möglichen Folgen. In der Wildnis gibt es keine Regeln und keine absolute Sicherheit. Da ist ein wenig Glück ganz hilfreich und Pech unter Umständen tödlich. Die Jungs hätten noch viel bewegen können. Mein Beileid.

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TS_Alien 19.04.2019, 20:38
16.

Bergsteigen ist immer mit Risiken verbunden. Jeder Extrem-Bergsteiger wird Situationen erlebt haben, die an der Grenze gewesen sind. Daraus sollte man beizeiten seine Schlüsse ziehen. Sonst geht es irgendwann nicht mehr gut aus.

Man hat nur ein Leben. Man sollte es sinnvoll nutzen.

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lord-crumb 19.04.2019, 20:39
17. Peinlich

Eine Reihe von Kommentaren hier sind einfach nur peinlich. Die drei haben ihr Leben gelebt. Wegen Ruhm macht das niemand. Es ist einfach ein Lebensinhalt. Klar ist der mit erhöhten Risiken verbunden. Aber so what. Jeder ist frei selbst zu entscheiden wie weit er geht. Die 3 wollen sicher auch nicht bemitleidet werden. Jemand dessen Herausforderung darin besteht nach einer Tüte Chips und einem Bier bei einem Fussballspiel im Fernsehen nicht auf der Couch einzuschlafen wird sowas aber nie verstehen.

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ge1234 19.04.2019, 21:21
18. Sehr traurig!

Gerade Lama und Auer standen für den angenehmen und sympatischen Typ Extremalpinisten, der die alpine Herausforderung abseits alberner Speed-Rekorde in den Focus seiner herausragenden alpinistischen Erfolge stellt. Und an all die Flachland-Lurchis hier im Forum: Es gibt immer ein Restrisiko in den Bergen, ob das nun Lawinenabgänge im Anfängerskigebiet Spitzingsee und Sudelfeld sind oder Wetterumschwünge auf der Zugspitze, wo vor 10 Jahren zwei Menschen kurz unter dem Gipfel erfroren sind. IM JULI! Profis wie Auer und Lama wußten diese Risken jedoch zu minimieren, gänzlich ausschließen konnten sie sie leider nicht.

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sternenbande19 19.04.2019, 21:22
19. @14 antenberger

Dem kann ich nur zustimmen! Niemand dieser Foristen stand wohl schon mal auf einem selbst erklommenen Gipfel oder beim Ausstiegspunkt einer 30m Sportkletterroute, die er gerade selber hoch geklettert ist. Sie wissen auch nichts von dem phänomenalen Glücksgefühl, dem Erleben unendlicher Freiheit beim Fallschirmspringen oder beim Wingsuit-Jump oder Paragliden, bei der Bergabfahrt, ob mit Skiern, Mountainbike oder sonst was. Das sind die Momente weshalb man solche Sportarten ausübt. Dass es Risikosportarten sind, ist unbestritten! Aber das muss jeder für sich selbst ausmachen. Und ist daher auch kein Grund von der Couch aus über solche Extremsportler zu richten!
Ich konnte David Lama persönlich bei einer seiner Kinovorstellung zum Film am Cerro Torre kennenlernen. Ein absolut liebenswürdiger Mensch ohne jegliche Starallüren und vollkommen auf dem Teppich geblieben. Dass es so enden könnte, damit musste er leben. Für die Hinterbliebenen tut es mir unendlich leid, dass ihnen so früh ihre Liebsten genommen wurden. Schuld hat niemand! Es ist passiert. Mögen sie in Frieden ruhen.

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