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Von 29 auf 35 Euro: Lufthansa erhöht Preise für billigste Tickets
REUTERS

Lufthansa gibt die gestiegenen Treibstoffkosten an ihre Kunden weiter: Ab 2019 kosten die Tickets in der niedrigsten Tarifstufe sechs Euro mehr.

Bundestrainer 13.11.2018, 18:46
1. Gähn

Ist ja in Ordnung und der Lufthansa unbenommen ihre Ticketpreise zu erhöhen, aber doch nicht immer mit der ewig gleichen Begründung der gestiegenen Kerosinpreise! Schließlich wurde der in Zeiten des teuren Kraftstoffs eingeführte Kerosinzuschlag weder vermindert noch abgeschafft als der Preis dann wieder fiel.

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frenchie3 13.11.2018, 19:25
2. Da wird es gleich von Verschwörungstheorien

wimmeln. Von wegen jetzt hat sie ein Monopol - oder sonstwas. Und dann folgt die Ausbeutung des armen Passagiers.... Auf Strecken bei denen selbst zu Fuß gehen teurer ist sollte man die 6 Euro gar nicht erwähnen

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ulrics 14.11.2018, 05:53
3. Viel zu billig

Die Preise bilden nicht einmal annähernd den realen Umweltkosten ab. Subventionen auf Kosten von Umwelt müssen endlich beendet werden. Kerosinsteuer braucht es. Derzeit zahlt der Steuerzahler die Dividende der Aktionäre.

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frankfurtbeat 14.11.2018, 07:06
4. angesichts ...

angesichts der immensen Luftverschmutzung, von den Lärmbelästigungen mal abgesehen, ist Fliegen noch immer zu billig. Weshalb werden keine Steuern auf Flugzeugbenzin erhoben obwohl die Abgase beim Start direkt in die Landschaft abgegeben werden und während des Fluges die Atmosphäre versaut wird? Warum ist das alles gut? Wir wohnen ca. 20 km entfernt von einem Flughafen ... alles ist möglich - da kommen Flieger spät in der Nacht rein und starten durch ... business as possible - Umwelt und Anwohner komplett egal!

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quark2@mailinator.com 14.11.2018, 08:26
5.

Klar, ne Steigerung um 20% ist da natürlich voll gerechtfertigt ... Die sollen sich einfach die Beschwichtigungen sparen. Unternehmen erhöhen die Preise entweder, weil sie das Geld brauchen, oder weil sie es mangels Konkurenz verlangen können. Da muß man nix von Treibstoff bringen. Was wir brauchen, ist echte Konkurenz auf jedem Markt, damit wir Marktwirtschaft haben und nicht Monopolkapitalismus.

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Gluehweintrinker 15.11.2018, 00:39
6. Erhöhung von 20% = Empörungslust?

Es kann doch nicht wahr sein! Da wird der Einstiegstarif von "extremst und obszön spottbillig" auf gerade mal "extrem billig" angehoben, was immer noch zu billig ist, wenn man den energetischen, materiellen und personellen Aufwand des Luftverkehrs zu Grunde legt, und einige faseln von Benachteiligung des hilflosen Passagiers bzw. Ausnutzung einer Marktmacht. Ich schäme mich fremd für ein solches Gewinsel.

Frage: wie billig darf es denn sein, das Fliegen, um in den Augen des bundesdeutschen Durchschnittsgeizhalses noch als hinnehmbar zu gelten? Wären 9,99 EUR angenehm, aber bitte natürlich mit Sandwich, Freigetränk und großzügiger Gepäckmenge? Gefahr ist im Verzuge, wenn der coole Großstadthipster nicht mehr 15x sonder vielleicht nur noch 10x pro Jahr seinen Szenevollbart vor Kollosseum, Tower Bridge oder Eiffelturm in die asozialen Medien föhnt, nach dem Motto "Guck mal, wo ich schon wieder bin und du nicht, ätsch." Kürzlich hörte ich so eine Dekadenzbestie schwafeln: "Ach, wissen Sie, ich fliege gern mal ab und zu für ein Wochenende mit meiner Tochter nach Toronto." Wenn solche Ansichten inzwischen als normaler Lebensstil durchgehen, dann möchte ich nicht Teil einer so sehr degenerierten Gesellschaft sein.

PS: es wurde nach der Besteuerung von Flugbenzin gefragt. Selbst ich als Mitarbeiter im Luftverkehr bin dafür, denn jeden Sommer geraten wir aufgrund aberwitziger Wachstumsraten erneut an den Rand der Belastungsgrenzen, das nur nebenbei. Wenn man besteuert, muss man es fair tun und für alle Fluggesellschaften, zumindest EU-weit, denn sonst verlagert sich Verkehr nur in Richtung derjenigen, die einen Wettbewerbsvorteil durch fortgesetzte Nichtbesteuerung genießen. Es muss sich einiges ändern bei unserem Lebensstil, und leider denken heute noch allzu viele, es könne immer so weiter gehen. O-Ton "Am besten alle wieder zurück in die Steinzeit". Das ist die beliebteste Killerphrase. Wer immer sich für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einsetzen will, der sollte dieses am nächsten Wahltag berücksichtigen.

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thomas0815-1 15.11.2018, 09:40
7. Lh

sollte nicht versuchen mit Billigpreisen (selbst die € 35,00 sind viel zu billig!) der LCC Konkurrenz Paroli zu bieten, sondern mit dem, was eine 5* (!?) Airline auszeichnen sollte: Leistung für Ihre Kunden. Aber das was die LH da in den letzten Jahren anbietet, ist vom Niveau (und ich meine hier nicht nur die Leistung im Flieger, sondern auch das Drummherum) oft noch schlimmer, als der "berühmt- berüchtigste" aller Billigheimer. Und noch schlimmer ist es, wie mir in den letzten 1 1/2 Monaten passiert, wenn Leistungen verkauft werden (nein es waren keine Billigtickets) und diese dann durch LH verweigert bzw. nicht erbracht werden. Das grenzt an Betrug.

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karlkadaveraas 07.12.2018, 18:10
8.

Zitat von Gluehweintrinker
Frage: wie billig darf es denn sein, das Fliegen, um in den Augen des bundesdeutschen Durchschnittsgeizhalses noch als hinnehmbar zu gelten? Wären 9,99 EUR angenehm, aber bitte natürlich mit Sandwich, Freigetränk und großzügiger Gepäckmenge? Gefahr ist im Verzuge, wenn der coole Großstadthipster nicht mehr 15x sonder vielleicht nur noch 10x pro Jahr seinen Szenevollbart vor Kollosseum, Tower Bridge oder Eiffelturm in die asozialen Medien föhnt, nach dem Motto "Guck mal, wo ich schon wieder bin und du nicht, ätsch." Kürzlich hörte ich so eine Dekadenzbestie schwafeln: "Ach, wissen Sie, ich fliege gern mal ab und zu für ein Wochenende mit meiner Tochter nach Toronto." Wenn solche Ansichten inzwischen als normaler Lebensstil durchgehen, dann möchte ich nicht Teil einer so sehr degenerierten Gesellschaft sein. PS: es wurde nach der Besteuerung von Flugbenzin gefragt. Selbst ich als Mitarbeiter im Luftverkehr bin dafür, denn jeden Sommer geraten wir aufgrund aberwitziger Wachstumsraten erneut an den Rand der Belastungsgrenzen, das nur nebenbei. Wenn man besteuert, muss man es fair tun und für alle Fluggesellschaften, zumindest EU-weit, denn sonst verlagert sich Verkehr nur in Richtung derjenigen, die einen Wettbewerbsvorteil durch fortgesetzte Nichtbesteuerung genießen. Es muss sich einiges ändern bei unserem Lebensstil, und leider denken heute noch allzu viele, es könne immer so weiter gehen. O-Ton "Am besten alle wieder zurück in die Steinzeit". Das ist die beliebteste Killerphrase. Wer immer sich für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft einsetzen will, der sollte dieses am nächsten Wahltag berücksichtigen.
Korrekte Preisbildung wäre gegeben wenn der Kerosinpreis :
- dem Dieselpreis angeglichen würde
- dieser Preis mit dem RFI-Faktor 2,7 ( das Umweltbundesamt geht sogar von einem RFI von 3-5 aus) multipliziert würde.

Das wird aber nicht kommen - dafür fliegen die Grünen und unsere Volksvertretenr viel zu gern.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/gruenen-waehler-halten-rekord-bei-flugreisen-a-1002376.html

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