Forum: Reise
Von Frühstück bis Clubnacht: So erleben Sie den perfekten Tag in Zürich
imago

Wer macht das beste Birchermüsli? Wo tanzen die Zürcher zu Live-Musik? Zwischen Altstadt und Szenevierteln verstecken sich zünftige Wirtshäuser, beheizte Freiluftpools und Bars mit Hunderten Whiskeysorten. Die besten Tipps für einen winterlichen Kurztrip.

Seite 1 von 3
andreaspecora 06.11.2013, 08:23
1. Einige Ergänzungen

Zitat von sysop
Wer macht das beste Birchermüsli? Wo tanzen die Zürcher zu Live-Musik? Zwischen Altstadt und Szenevierteln verstecken sich zünftige Wirtshäuser, beheizte Freiluftpools und Bars mit Hunderten Whiskeysorten. Die besten Tipps für einen winterlichen Kurztrip.
Wenn man zum Sprüngli geht, dann sollte man unbedingt die "Luxemburgerli" (Macarones) probieren, das Café Zähringer würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen. Wenn man gut „Zmorge“ essen will kann man auch ins Tibits oder die Bäckerei/Café Gnädinger gehen. Die Gipfeli da sind super! Das Henrici in der Altstadt ist vor allem für den Kaffee zu empfehlen. Eine schöne Aussicht über Zürich und die Berge hat man zum Beispiel von der Waid, da kann man auch gut (und teuer) essen. Wer Abends in ein etwas anderes Lokal will, kann es mit der „Oepfelchammer“ (Apfelkammer) probieren. Immer wieder lustig im Oeli ein Wein zu trinken und die Leuten bei der Balkenprobe anzufeuern :)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fotografierer 06.11.2013, 08:35
2. Tram

Nutzt die Trambahnen in Zürich. Die ganze Stadt ist perfekt erschlossen. Alle 7 - 9 Minuten ein Tram der jeweiligen Linie. Besonders zu empfehlen eine Fahrt mit der Linie 13 von Endstation zu Endstation. Man sieht alle Aspekte unserer schönen Stadt. Oder auch die Linie 6 zum Zoo hinauf. Ebenfalls zu empfehlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Wolfgang Jung 06.11.2013, 09:19
3. kein Titel

Wer das Programm der Autorin konsequent durchzieht, muss ungefähr das ausgeben, was eine vierköpfige Familie für einen zweiwöchigen Sommerurlaub im Schwarzwald berappt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cochon 06.11.2013, 09:24
4.

Zitat von sysop
Wer macht das beste Birchermüsli? Wo tanzen die Zürcher zu Live-Musik? Zwischen Altstadt und Szenevierteln verstecken sich zünftige Wirtshäuser, beheizte Freiluftpools und Bars mit Hunderten Whiskeysorten. Die besten Tipps für einen winterlichen Kurztrip.
Also erstens heißt es DAS und nicht die Polybähnli. Es heißt ja auch das Mammi und nicht die Mammi. Weiters ist die Aussicht vom Lindenhof schöner als von der ETH-Terrasse.
Als ich damals in Zürich studiert habe war es die fadeste Kapitale Europas ("zuerst ein Lichtermeer und dann gar nichts mehr..."). Das hat sich ja gottseidank geändert. Was sich nicht geändert hat ist der deprimierende Winter in Zürich; (wegen des Sees) wochenlang kein Sonnenstrahl, immer neblig und trüb. Viel besser für einen Besuch ist der Frühling und der frühe Herbst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hasimen 06.11.2013, 09:36
5. Teilweise sehr subjektiv ...

Zitat von sysop
... Die besten Tipps für einen winterlichen Kurztrip.
Netter Kurzbericht, natürlich vorwiegend aus der Brille der Autorin zu verstehen. Tatsächlich ist Zürich vordergründig sehr sauber, seit der EM 2008 ist das allseits gepriesene hohe Niveau jedoch eher rückläufig. Die Gastfreundlichkeit beschränkt sich nur auf das Nötigste, vor dem schwelenden Ausländerhass ist man nicht geschützt - das ist aber nicht nur in Zürich Stadt der Fall.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cybernic 06.11.2013, 09:38
6. Der Zürich-Besuch könnte ein Traum sein

wenn man sich als Deutscher nicht auf Schritt und Tritt abgezockt und ausgegrenzt fühlen würde. Wir sprechen da aus Erfahrung. Jahrzehntelang war ein Besuch dieser kulturell, architektonisch und topografisch spannenden Stadt ein echtes Highlight. Aber in den letzten Jahren spürt man die Deutschfeindlichkeit zunehmend. Ein aus meiner Sicht klarer Grund, diese Stadt zu meiden, so lange sich die Stimmung dort nicht grundlegend geändert hat. In der französischen Schweiz trifft man im übrigen auf ein ganz anderes, sehr weltoffenes Klima.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brut_dargent 06.11.2013, 09:49
7. @fotografierer

"Nutzt die Trambahnen in Zürich." -- Ich habe mich trotz Navi in Zürich auf der Autobahn einmal so übelst auf der Durchfahrt Richtung Luzern verfahren, an der Beschilderung ist wirklich noch Besserungsbedarf ; )

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cobaea 06.11.2013, 09:50
8. optional

Zitat von andreaspecora
Wenn man zum Sprüngli geht, dann sollte man unbedingt die "Luxemburgerli" (Macarones) probieren, das Café Zähringer würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen. Wenn man gut „Zmorge“ essen will kann man auch ins Tibits oder die Bäckerei/Café Gnädinger gehen. Die Gipfeli da sind super! Das Henrici in der Altstadt ist vor allem für den Kaffee zu empfehlen. Eine schöne Aussicht über Zürich und die Berge hat man zum Beispiel von der Waid, da kann man auch gut (und teuer) essen. Wer Abends in ein etwas anderes Lokal will, kann es mit der „Oepfelchammer“ (Apfelkammer) probieren. Immer wieder lustig im Oeli ein Wein zu trinken und die Leuten bei der Balkenprobe anzufeuern :)
Für Literaturbegeisterte: Die "Öpfelkammer" war das Stammlokal von Gottfried Keller, dem Autor, des "Grünen Heinrich". Und wer gut und erst noch für Zürcher Verhältnisse günstig mittags essen will, kann das im "Planet 15" am Sihlquai tun. Das Lokal ist eine Art Beschäftigungsprogramm für arbeitslose Jugendliche, dass Essen ist gut, die Auswahl allerdings klein. Weil das Lokal mittags von den Angestellten der rings herum liegenden Betriebe gut besucht ist, empfiehlt es sich, Plätze zu reservieren. Im Sommer kann man hinter dem Haus direkt am Sihlufer sitzen.
Nicht weit davon entfernt - maximal 400 Meter - ist ausserdem das "Viadukt" - eine Eisenbahnbrücke deren "Unterbau" eine Menge (schicker) Läden beherbergt - vom Klamotten- über den Lebensmittel-, den Blumenladen bis hin zum Bäcker und einem Restaurant.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cobaea 06.11.2013, 09:57
9. St.Gallen als Alternative

Zitat von cybernic
wenn man sich als Deutscher nicht auf Schritt und Tritt abgezockt und ausgegrenzt fühlen würde. Wir sprechen da aus Erfahrung. Jahrzehntelang war ein Besuch dieser kulturell, architektonisch und topografisch spannenden Stadt ein echtes Highlight. Aber in den letzten Jahren spürt man die Deutschfeindlichkeit zunehmend. Ein aus meiner Sicht klarer Grund, diese Stadt zu meiden, so lange sich die Stimmung dort nicht grundlegend geändert hat. In der französischen Schweiz trifft man im übrigen auf ein ganz anderes, sehr weltoffenes Klima.
Das Deutschen-Bashing ist in Zürich (leider) wirklich sehr "beliebt" geworden. Wer aber nicht inb die französische Schweiz will, kann's auch näher haben. In St.Gallen, kurz hinter dem Bodensee, ist von diesem Deutschen-Bashing nichts zu spüren. Und die Stadt samt Umgebung haben viel zu bieten: eine Altstadt mit 101 Erker an den schönen Häusern, den Klosterbezirk samt Kirche (Weltkulturerbe), ein wirklich tolles Shoppingangebot und eine ganze Menge Cafés und Restaurants sowie Konzert- und Theaterveranstaltungen. Im Herbst und Winter liegt die Stadt zudem gewöhnlich über der Nebelgrenze und die Berge (Säntismassiv), der Bodensee und die Appenzeller Hügellandschaft liegen direkt vor der Haustür.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3