Forum: Reise
Weltreise mit Roller: Herr Vacher fährt Viertakter
Didier Vacher

Bei mehr als 250 Kilometern am Tag schmerzt der Hintern, und geländegängig ist ein Roller auch nicht gerade. Dennoch hat sich Didier Vacher mit einer Viertakt-Kopie einer Vespa auf eine mehrjährige Reise begeben.

oteka 17.02.2015, 07:36
1.

ein freund ist mit einem zweitakter (ddr DUO, 30-40 jahre alt) von freiburg nach wladivostok, und später von montreal nach anchorage gefahren. leider hatte der keinen spiegel redakteur als freund, und bekam so kein bericht über dieses mehrmonatige abenteuer.

(neu, viertakter, replik ... ich muss grade sehr lachen. wirklich)

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Victor Salomakhin 17.02.2015, 09:28
2. Wieso 4-Takter?

Wenn ich auf Schotterpisten am Ende der Welt unterwegs wäre, hätte ich die originale PX mit 2-Takter genommen. wird fast unverändert seit 1946 gebaut und ist fast unkaputtbar. Habe selbst jahrelang ein solche Maschine gehabt und mit Hammer, Schraubenzieher und Fußtritten meist selbst reparieren können.

Wieso ein indischer 4-Takt-Nachbau zuverlässiger sein soll, erschließt sich mir nicht. Und die Umwelt...na ja, wenn es ihm darum geht, hätte er mit dem Fahrrad fahren sollen.

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karlsiegfried 17.02.2015, 09:31
3. Gute Sache ...

... und die beste Vorgehensweise den Müll dieser Welt hinter sich zu lassen. Weiter so.

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meckerziege24 17.02.2015, 10:09
4.

na hoffentlich sind die Bäume am Canal du Midi bis dahin nicht längst vermodert!

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Nemetz 17.02.2015, 10:13
5.

empfehle Zentralasien, Kirgisien, Tadschikistan, dann weiss der Gute, was wirklich gefaehrlich ist, Paesse bis 5.500 m und naechstes Dorf 200 km. Telefon, Internet = 0.

Sehr lustig ist auch Nord-Sibirien, geht aber nur im Winter, weil es keine Strassen gibt und winters zugefrorene Fluesse Strassen sind. Mit der Transsib, www.transsibirischeeisenbahn.me auf Deutsch, bis zum Baikalsee und dann nordostwaerts nach Magadan im Winter bei -55 C.

Sind so um die 4.000 km Eiswueste. Davor haette ich dann Respekt!

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blob123y 17.02.2015, 11:18
6. Ich bin vor einen Monat von Phuket nach Chiang Mai

und zurueck mit den Roller gefahren etwa 3300 km. Das war ein Honda pcx und mich hat eigentlich nichts geschmerzt nur der kann nicht mehr als 100 km/h und das ist zu langsam da es schwierig ist die Busses und Lkw zu ueberholen die zum Grossteil schneller fahren.
Mehr ist hier: www.thailandmagic.com/p/bangkok-to-chiang-mai.html

Das Hauptproblem war eigentlich das die Thais die Strassenoberflaechen total verkommen lassen. Da sind zwar ueberall 4 und 6 spurige highways aber ueberall kaputt schaut aus wie Frostaufbrueche bei uns. Nur im Land gibts nie Frost.

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hehnsascha 17.02.2015, 18:25
7. kann ich milde drueber laecheln...

habe mir als totales suedoestasiengreenhorn 2009 in thailand eine honda klickI gekauft und bin damit durch die lande.
zuerst kambodscha, wo mir jeder sagte, das geht garnicht. dann thailand von nord nach sued, dann laos desgleichen die buerokratischen huerden ueberwunden. schliesslich gar nach malaysia, um einen guten freund zu besuchen, insgesamt 40 000 km in 2 wintern. mittlerweile hab ich mich im osten thailand niedergelassen, weniger aus sympathie mit der kultur als vielmehr mit der infrastruktur, sprich der aertzlichen versorgung. ich bin ein fan der burmesischen kultur, leider bisher fast unmoeglich, mit dem eigenen gefaehrt ungehindert durchs land zu reisen oder gar dort zu leben.
ich hoffe auf asean, dass sich ende 2015 auf wundersame weise die grenzen auch fuer uns falangs oeffnen und wir ungehindert reisen koennen, bisher ein unerfuellbarer wunschtraum.
die grausame wirklichkeit bisher: uberall werfen einem buerokraten knueppel zwischen die beine, meine burmesischen freunde koennen mich nur illegal 8 km jenseits der grenze in thailand besuchen, ueberall lauert die polizei , um illegale abzukassieren.

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Oloid 18.02.2015, 08:42
8. Vespa

Ich hätte auch die original Vespa gewählt. Ist ja schwer zu vergleichen, aber mit 16 war ich mit meiner 50er Vespa immerhin in Amsterdam und Venedig

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claus_debold 18.02.2015, 11:01
9. Abenteuer ?

Was für den einen ein richtiges Abenteuer ist, darüber lächeln andere bloß. Es ist die subjektive Einschätzung, die etwas zum Abenteuer macht. Einem Menschen mit Spinnenphobie wird es ein Leben lang kalt den Rücken runterlaufen bei der Erinnerung an den dunklen Keller, wo ihm die Spinnweben im Gesicht klebten. Also, liebe Mitkommentatoren: Bitte ein bisschen weniger Häme und Überheblichkeit sind angebracht. Es ist doch schön zu wissen, dass nicht alle hier ihr "Wissen" von GEO beziehen, sondern selbst entdecken. Ausserdem ist die Berichterstattung, die im TV zugänglich gemacht ist, sowieso nicht zu überbieten.

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