Forum: Reise
Weltreise in Rekordzeit: "Besser einen kleinen Teil eines Landes sehen als gar keinen
Taylor Demonbreun

Taylor Demonbreun will als jüngste und schnellste Frau der Welt alle Länder der Erde bereisen. Dafür braucht die 23-Jährige viel Organisationstalent - und starke Nerven.

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geotie 27.04.2018, 18:12
50.

Vor 30 40 Jahren kamen die ersten Reisegruppen von Japan nach Europa. War ganz interessant. Einer lief mit einem Schild vorweg, ein großer Pulk lief hinterher und war während des Gehens am Fotografieren. Wir haben immer gesagt, dass die deshalb fotografieren müssen, damit die Zuhause den eigenen Leuten erklären können, wo die waren und eventuell warum die so begeistert waren -oder auch nicht.
So habe ich die ersten Japaner kennen gelernt!

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Hans58 27.04.2018, 18:19
51.

Zitat von Cailean
Bei einem Reiseverhalten mit Flügen in dieser Menge und Länge stellt sich für mich nur noch die Frage, ob diese Frau völlig ahnungslos oder völlig ignorant ist. Wie kann man die krass negativen Auswirkungen von Flugreisen nur so gar nicht mitbekommen haben? Lebt sie in einer Seifenblase aus dem letzten Jahrhundert,
Sie ist eine von vielen amerikanischen StaatsbürgerInnen, von denen es mehr als genug gibt, denen irgendwelche Umweltfragen so was von egal sind.

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teichenstetter 27.04.2018, 18:36
52. Also das Umwelt-Argument

Das Umwelt-Argument zieht aber nicht wirklich.
Sie sitzt ja schliesslich nicht alleine im Flugzeug. Im Grunde ist es sogar so, das je mehr drin sitzen, es Umwelttechnisch betrachtet besser für die Bilanz ist. Und die Fluglinien fliegen die Strecken ja sowieso.

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querulant_99 27.04.2018, 18:58
53.

Zitat von nenntmichishmael
[...] Weiß sie eigentlich, dass sie mit einem israelischen Stempel in ihrem Pass in einige andere Länder gar nicht mehr reinkommt? Der Rekordversuch dürfte bald eingestellt werden. So gesehen ist die Wirtschafts-Studentin möglicherweise sogar cleverer als ich dachte. [...]
Sie machen sich unnötige Sorgen bezüglich der Einreiseprobleme.
Das Theater, dass man nicht mehr in arabische Länder einreisen konnte, wenn man zuvor Israel bereist hatte, gibt es heute nicht mehr.
Man erhält bei der Einreise nach Israel keinen Stempel mehr in den Reisepass. Stattdessen erhält man das Visum als loses Blatt, welches man seinem Pass belegt. Ähnliches gilt auch für viele andere Länder. Außerdem haben Vielreisende, z.B. Journalisten, mehrere Pässe, damit sie mit dem einen Pass verreisen können, während der andere Pass in der Botschaft irgendeines anderen Landes zwecks Visaausstellung herumliegt.

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aliof 27.04.2018, 19:39
54. Maximaler Umweltschaden, daher abzulehnen

bei sonst recht ansprechender Urlaubsphilosophie: z.B. auch von mir sehr geschätztem Kontakt mit indigener Bevölkerung.

.. habe heute erstmals seit langem wieder mit drei Eingeborenen Frankreichs bei einer Familienfeier gesprochen, was mindestens so anregend und relevant war, wie sich von Indios auf den Machu Picchu geleiten zu lassen.

OK, "maximaler Schaden" ist ein bisschen übertrieben. Es gibt ja auch "Leute", die aus privatem Vergnügen Raketen bemühen, unsere Atmospäre angreifen ... etc. um einmal im "All" zu seglen, oder demnächst mal um den Mond.

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brazzo 27.04.2018, 23:57
55. @Synchromat

Nö, daran ist nichts, aber auch gar nichts anerkennenswert. Was die macht, ist die ultimative Facebook-, Instagram-, Snapchatisierung des Reisens. Nichts weiter.

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buppert 28.04.2018, 10:07
56.

Erstmal finde ich nix schlimmes daran, sich nicht wochenlang in einem Land aufzuhalten, sondern die Reise auf einen Kurztripp zu reduzieren. Man MUSS nicht alles gesehen haben, es reicht das zu sehen, was einen interessiert. Allerdings gehört da auch für mich nicht dazu, dass man nur am Flughafen des jeweiligen Landes war.
Mein Ziel ist es, alle europ. Länder abzuklappern, dass zieht sich aber schon ne Weile hin und es fehlen auch noch welche, aber aus finanziellen und zeitlichen Gründen halte auch ich mich meist nur 5-7 Tage vor Ort auf. Das reicht (mir) aber und ich plane vorher auch, dass ich möglichst viel sehe in diesen Tagen. Faulenzen am Strand find ich furchtbar, ich will lieber möglichst viel sehen und besichtigen. Da kanns auch schon mal tagelang von einem Museum zum nächsten gehen. So muss (m)ein Urlaub aussehen! ;-)

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angela_müller 28.04.2018, 11:21
57. Nicole

Wo bleibt da die Nachhaltigkeit???
Wenn das alle jungen Reisebegeisterten machen würden???

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soldev 28.04.2018, 12:10
58.

Zitat von Zäld
1. Eine Frage: Wie holt man sich denn z.B. in Europa die Stempel für den Reisepass? An den Grenzen gibt es doch gar keinen, der das stempeln könnte.
Doch, wenn man Wert drauf legt, gibt es an jeder Grenze einen Stempel und wenn es im Zollbüro ist. Geht halt nur bei Individualreisen - da aber Visa meist eine ganze Seite im Pass belegen und die Grenzer natürlich immer auf eine leere Seite stempeln, macht man das nur, wenn man weiss, dass die paar Seiten im Pass für alle Reisen ausreichen...

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Hamberliner 28.04.2018, 13:27
59. Re: Jedem das seine

Zitat von Sibylle1969
Ich habe einmal innerhalb von drei Wochen eine Fahrradtour durch 7 Länder gemacht: Start in Passau (Deutschland), dann über den Donauradweg nach Wien und Bratislava (Österreich, Slowakei), weiter über das westliche Ungarn in den äußersten Norden von Kroatien (Medimurje-Gebiet) und von da aus nach Slowenien, und zu guter Letzt von Slowenien über den Predil-Pass ins nordöstliche Italien. Mit 2 Tagen mehr Urlaub wäre noch ein Abstecher nach Tschechien möglich gewesen. Bei unserer Radtour waren aber massenhaft Sehenswürdigkeiten und traumhaft schöne Landschaften dabei, es ging uns ja primär darum, schöne Gegenden zu bereisen. Einzig das westliche Ungarn war bis auf die Gegend am Neusiedlersee und die Stadt Szombathely eher langweilig.
Mit dem Rad ist das eine beachtliche Leistung. Respekt. Ich hab vorigen Herbst in 3 Wochen ebenfalls hauptsächlich Südosteuropa bereist, aber per Motorrad, und nur 14 Länder geschafft. Das mit Ungarn kann ich bestätigen. Wir haben als kleine Kinder im Erdklundeunterricht gelernt: in Russland gibt es die Taiga, ihre unermessliche Weite gibt dem Land Würde, in Argentinien gibt es die Pampa, ihre unermessliche Weite gibt dem Land Würde, und in Ungarn gibt es die Puszta, ihre unermessliche Weite gibt dem Land Würde. In der Realität stellt man fest: ein bisschen grünes Flachland, hier steht ein Pferd, da steht ein Pferd, und - flutsch - ist man auch schon durch. Allerdings ist es nebenan in Serbien noch schlimmer. Ich meine, so Namen wie Milosevic, Karadzic und Mladic sind uns noch in Erinnerung, der serbische Gewaltnationalismus, da erwartet man doch auf den Straßen einen entsprechend temperamentvollen Fahrstil. Das Gegenteil ist der Fall! Langweiliges Flachland mit Kleingartenbau, hier und da mal ein biederes kleines Dorf, und dazwischen zuckeln die Serben mit 30...40 km/h über die Landstraße. Man möchte meinen, die Kunst, gleichzeitig Auto zu fahren und tief zu schlafen beherrscht kein Volk so perfekt wie die Serben. Wenn man da durch muss, wird man wahnsinnig.

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