Forum: Reise
Ziellosigkeit als Reisetrend: Verirren für Fortgeschrittene
AP

1. Gehe zur nächsten Bushaltestelle. 2. Nimm den nächsten Bus, der gen Innenstadt fährt. 3. Steige nach zwölf Haltestellen aus. Mit solchen Anleitungen erkunden Reisende spielerisch die Stadt - und entdecken per Zufall Orte, die kein Tourist kennt.

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5b- 15.06.2015, 06:03
1.

"Denn heute lassen wir uns auf Reisen von Satelliten und ihrem Global Positioning System steuern."

Das GPS gehört nicht den Satelliten. Die entsprechenden Satelliten gehören zum GPS. Es gibt auch das GLONASS, dessen Verwendung sehr weit verbreitet ist, mit eigenen Satelliten.

Es müsste so heißen: "Denn heute lassen wir uns auf Reisen vom Global Positioning System und dessen Satelliten steuern."

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nuramnoergeln 15.06.2015, 06:10
2. GPS aus und dann los

Wieso braucht es für alles eine Anleitung? GPS oder HAndy aus, an der nächsten Ecke zur Not eine Karte geholt und dann los. Niemals der Menschenmasse folgen, sondern da lang wo keiner hin will. Falls man in einer Sackkasse landet zurück zur nächsten Kreuzung und in eine andere Richtung. So habe ich schon sher schöne Touren durch große und kleine Städte gehabt. Das einzig wichtige ist, nicht der Masse folgen. Nur so bekomme ich etwas eigenes.

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Affenhirn 15.06.2015, 06:11
3. Für die Kreativlosen

Benötigt die Generation Smartphone schon eine Anweisung, den Kopf vom Handy wegzudrehen?
Das klappt doch schon in der gewohnten Umgebung nicht.
Gerade San Francisco ist aber eine phantastische Stadt um sich mal treiben zu lassen.
Z.B. Vom Cliff House die Steilküste entlang Richtung Golden Gate Brücke. Vorteil: das geht nur zu Fuß.
Auch ansonsten kann man SF eigentlich nur zu Fuß richtig erschließen, und tolle Dinge sehen, solange man sich nur von den üblichen Bereichen (Fisherman's Wharf etc.) fern hält.

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teaki 15.06.2015, 06:36
4. Traurig

dass Menschen nun schon eine App brauchen um mal ihre Umwelt wieder zu sehen

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dwg 15.06.2015, 06:57
5. Toll!

Also ich jedenfalls kenne Städte, wo solche Anleitungen fast zwangsläufig dazu führen ausgeraubt zu werden, oder sonst wie unter die Räder zu geraten.

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Flying Rain 15.06.2015, 07:10
6. Einfach

Einfach eine Karte nehmen macht schon einen gewaltigen Unterschied

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*Travelyunkie* 15.06.2015, 07:13
7. Da kann man nur hoffen, dass man nicht in einer 'No-Go-Area' landet...

... und (bestenfalls) ausgeraubt wird. Ich würde mich in einer US-amerikanischen Großstadt nicht absichtlich irgendwo verlaufen wollen, denn nur wenige Straßen können oft den Unterschied zwischen 'Safe & Sorry' ausmachen.

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cededa 15.06.2015, 07:15
8. einfach drauflos

Konnte ich bisher auch ohne Anleitung, aber heutzutage wird alles ver-regelt und hip gemacht.

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schokohase123 15.06.2015, 07:18
9. Paris

Besonders interessant, wenn man dann mit Rucksack und umgehängter Digitalkamera mitten in einem Pariser Banlieue aussteigt. Sich dann ohne Sprachkenntnisse nur noch in Unterwäsche zurück zum Hotel durchschlagen , das ist Abenteuer, sowas steht in keinem Marco Polo! Aber Scherz beiseite, auf diese Art und Weise habe auch ich bereits wunderschöne Eckchen fernab der Standard-Reiserouten gefunden.

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