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Zugverkehr: Beschwerden von Bahnreisenden erreichen neuen Rekord
DPA

Verspätungen, Zugausfälle, schlechter Service: Die Zahl der Beschwerden von Bahnreisenden ist laut einem Zeitungsbericht auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Hauptgründe sind heftige Unwetter und eine deutliche Verbesserung der Kundenrechte.

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warndtbewohner 30.12.2013, 07:58
1. Na und......

Beschwerden hin oder her. In dem Sauladen ändert sich doch nichts.....

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steve_burnside 30.12.2013, 08:01
2. Hauptgrund

Dass die Fahrgäste seit Kurzem mehr Recht auf Erstattung des Fahrpreises haben, dürfte wohl der Hauptgrund sein.

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freiheitstehauf 30.12.2013, 08:08
3. Tja, da braucht die Bahn eben Macher

um ihren Angebotenen Service zu liefern, da nützen keine Mehdorns und Grubes, die überblicken das Unternehmen wahrscheinlich aus solch einer Distanz, das sie die Details(Probleme) gar nicht wahrnehmen.

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dirkhs 30.12.2013, 08:12
4. Bahnreisen

Es ist mir unbegreiflich welche Wahrnehmung die Gesellschaft inkl. der Gerichte. Egal ob es sich um Hochwsser, Lawinen oder Sturm hat. Wir verlieren jedes Augenmaß. Ja, mit Sicherheit ist die Bahn nicht fehlefrei. Aber diese großen Beschwerdeführer hätten mal bei dem Juni Hochwasser mit den Trupps in Süd und Ost Deutschland mitgehen sollen, dann würden diese Leute mal sehen was die gemacht habe.... aber die Nörgler sitzen lieber im Warmen und jammen über alles. Ich finde das zum Kot.....

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fpwinter 30.12.2013, 08:17
5. Hausgemacht

Es gibt noch genug hausgemachte Probleme bei der Bahn. Ein kleines Beispiel: Im wegen seiner vielen Pannen ohnehin berüchtigten Eurocity Chur/Hamburg (ich erlebte darin z. B. mal, daß wir in Köln zwei Stunden feststeckten, weil die Türen sich sämtlich nicht öffnen ließen) fuhr ich vor kurzem aus dem Ruhrgebiet Richtung Norden. In fünf Wagen der ersten und drei Wagen der zweiten Klasse fand ich in den Toiletten kein Klopapier vor. Ich bat den Zugchef um Ersatz-Papier; er wußte nicht, wo es sich befand und wurde unfreundlich - er verstünde nicht, warum sich von den anderen Fahrgästen noch niemand beschwert hätte. Ich bat ihn daraufhin, bitte einmal durch den ganzen Zug zu gehen und die Toiletten auf Papier zu kontrollieren und ggf. etwas nachzulegen. Er meinte, das sei nicht seine Aufgabe. Ich fragte ihn dann, ob er Reisenden, die nicht so vorsorglich dachten, vor dem Geschäft den Papierstatus zu sondieren, zumuten wollte, nach dem erfolgten eine böse Überraschung zu erleben. Er zuckte mit den Achseln. Der Restaurantchef half mir dann mit Servietten aus. Kurz vor meinem Endbahnhof bekam ich dann zufällig mit, das der Restaurantchef einer jungen Zugbegleiterin zeigte, wo sich das Papier befand – in einem Schrank am Ende des Restaurantwagens. Spätestens wenn mal aufgrund einer solchen Situation ein Fahrgast ausrastet, tätlich wird oder die Notbremse zieht, sollte sich die Bahn mal Gedanken darüber machen, zumindest das für das Wohl der Fahrgäste an Bord Vordringliche zu organisieren und sicherzustellen: Immer ausreichend Klopapier, Trinkwasser und Erste-Hilfe-Kästen für medizinische Notfälle. Dass ein Zugchef eines internationalen Fernreisezuges nicht mal weiß, wo das Klopapier lagert, ist doch einfach nur oberpeinlich für die Bahn, oder?

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papayu 30.12.2013, 08:17
6. Wird noch schlimmer werden!!

Wenn erst der Schnee kommst und die eisige Kaelte!!
Ja, das hat man nun davon, Herr Grube, wenn man von nichts eine Ahnung hat.
Schienenfahrzeuge sind nicht fuer hohe Geschwindigkeiten geeignet!!! Und dann das viele Plastik!!
War das frueher ein Vergnuegen mit so einer alten Dampflok ueber 700km zu fahren, jeder groessere
Bahnhof eine Haltestelle, da fuhren die Speise- und Getraenkekarren draussen vorbei und man kaufte
durch die Fenster.
Und liebe Leute, fahrt zu andern Zeiten mit der Bahn.
Nicht gerade im Winter oder sonstigen Stosszeiten.

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Blaumilchvor 30.12.2013, 08:19
7. Servicewüste Deutsche Bahn

Verspätungen? Den Satz "Wir bitten das zu entschuldigen"! Pah, alles Dinge die mich als Vielfahrer und BahnCard100-Besitzer schon lange nicht mehr aufregen. Der Mensch gewöhnt sich an vielse. Das man aber die teure Kundschaft jetzt auch noch für Marketingzwecke mißbrauchen will lässt mir die Hutschnur hochgegehn. Bahncard100 Besitzer und andere Bonuspunktesammler bekommen zukünftig nur mehr Punkte wenn ihre persönlichen Kundendaten an die Werbepartner der Deutschen Bahn weitergegeben werden dürfen. Da setzt die Bahn Prioritäten und da ist sie zuverlässig, genauso wie die jährlichen Preiserhöhungen, da ist sie pünktlich! Es sei, so teilt die Deutsche Bahn ihrer Stammkundschaft mit, nicht mehr möglich weiter Bonuspunkte an die Kundschaft abzugeben, wenn Sie sich nicht dazu bereit erklären das ihre persönlichen Daten an die Werbepartner der Deutschen Bahn weitergegben werden dürfen. Als ob die Züge damit pünktlicher kommen, der Service freundlicher und die Preise noch bezahlbar bleiben würden. Gehts noch???

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thunderstorm305 30.12.2013, 08:20
8. Die Bahn kann nichts dazu.

Diese Beschwerden sind nun zum Teil völlig unberechtigt. Was kann die Bahn dazu, wenn durch "Höhere Gewalt" die Bahnlinien unterbrochen, oder aus Sicherheitsgründen die Reisenden einen Zwischenstop einlegen müssen? Aber anscheinend ist das die neue Mentalität der Rundumversicherung. Naturgewalten sind gefälligst durch den Menschen zu zähmen. Wer in die Alpen fährt, der muss sich auch entsprechend anpassen und mit Hindernissen rechnen. Wenn ein Abhang abgerutscht ist, kann man auch niemanden für Verspätungen haftbar machen.

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fpwinter 30.12.2013, 08:20
9. Ein weiteres Beispiel:

Im Dezember fuhr ich mit dem ICE von Hannover nach Wien. Wenige hundert Meter vor der Bahnhofseinfahrt von Kassel-Wilhelmshöhe kam es zu einem außerplanmäßigen Halt. Vor unserem Zug war ein anderer Zug wegen einer Rauchentwicklung im Triebkopf liegengeblieben und mußte in den Bahnhof geschleppt werden. Das dauerte eine halbe Stunde. Der Zugchef erklärte mir: "Früher gab es hier eine Weiche, mit der man notfalls auf dem Gegengleis überholen konnte. Als die defekt wurde, hat man sie aus Kostengründen nicht repariert oder ausgetauscht, sondern einfach still gelegt. Deswegen können wir in solchen Notfällen jetzt nicht mehr überholen..."

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