Forum: Reise
Zwei Jahre, sieben Monate, 60 Länder: 79-Jährige fährt im Oldtimer um die Welt
DPA

Mit fast achtzig Jahren um die Welt: Das dachte sich die Berlinerin Heidi Hetzer im Sommer 2014. Sie setzte sich in ihren Oldtimer und fuhr los. Nach 84.000 Kilometern ist sie nun nach Berlin zurückgekehrt.

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Hans58 13.03.2017, 12:10
30.

Zitat von Ja gut äh...
... Erstaunt hat mich, daß auch bei diesem "Rallye"-Auto die dümmliche, völlig sinnlose Blutgruppenangabe an der Fahrertür nicht fehlen durfte.
Wenn Sie wüssten, wie die medizinische Versorgung bei Kfz-Unfällen in manchen - vor allem afrikanischen - Staaten ist, durch die die Dame fuhr, dann hätten Sie sicherlich im vergleichbaren Fall auch Ihre Blutgruppe sichtbar im oder am Fahrzeug angebracht.

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Hans58 13.03.2017, 12:11
31.

Zitat von unaufgeregter
Wunderbar für die alte Damen. Da ist sie sinnlos um die Welt gefahren und hat ordentlich CO2 produziert. Ich frage mich, ob solche "Heldentaten" heute noch zeitgemäß sind.
Ich hatte einen solchen Beitrag nicht erst als 19. Beitrag, sondern viel früher erwartet......
Mann oh Mann...

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MKAchter 13.03.2017, 12:19
32. Ideologie

Zitat von unaufgeregter
So ist sie sinnfrei um die Welt gefahren und hat Werbung für des deutschen liebstes Kind gemacht. Dem Auto. Ich empfehle die Sendung "Die Anstalt" vom gestrigen Abend auf 3sat.
Warum so unentspannt? Wieso muss man bei allem (ist das etwas typisch deutsches?) gleich auf der weltanschaulichen "Schiene" fahren?

Ich bin nun kein Auto-Fanatiker, sondern habe ein eher sachliches Verhältnis zum fahrbaren Untersatz. Aber die genannte Sendung "Die Anstalt" zum Thema Auto kann man getrost unter "mediale Gehirnwäsche" zu dem Thema einstufen. Dieser ZDF-Beitrag war, milde ausgedrückt, eine sehr einseitige Sicht der Dinge.

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Hans58 13.03.2017, 12:21
33.

Zitat von unaufgeregter
Die Dame wäre für mich ein Vorbild, wenn sie z. B. etwas für die Armen der Welt geleistet hätte. So ist sie sinnfrei um die Welt gefahren und hat Werbung für des deutschen liebstes Kind gemacht. Dem Auto. Ich empfehle die Sendung "Die Anstalt" vom gestrigen Abend auf 3sat.
Ja, die Dame hat auch völlig sinnfrei hier in Kapstadt an der DSK über ihre Erfahrungen auf der Reise berichtet: http://www.southafrica.diplo.de/Vertretung/suedafrika/de/__pr/Kapstadt/2016/01-Besuch-Hetzer.html?archive=3258914

Werbung für des deutschen liebstes Kind??? Mit einem Auto, das fast hundert Jahre alt ist und aus US-Produktion stammte?

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k70-ingo 13.03.2017, 12:37
34.

Zitat von Süddeutscher
Leute wie Sie sind dafür verantwortlich, dass sich Wähler populistischen Parteien zuwenden. Leben Sie ruhig in Ihrer politisch korrekten, spaßbefreiten Welt, aber verschonen Sie andere mit Ihren Empörung und höchstwahrscheintlich vorhandenen Verbotsphantasien.
Nein, auf die Politik hat diese misantrophische Neidhammelei keinen Einfluß - eher ist es ein Hintergrundgeräusch bei der Wahl des nächsten Reisezieles oder des nächsten Autos.

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k70-ingo 13.03.2017, 12:48
35.

Zitat von unaufgeregter
Die Dame wäre für mich ein Vorbild, wenn sie z. B. etwas für die Armen der Welt geleistet hätte. So ist sie sinnfrei um die Welt gefahren und hat Werbung für des deutschen liebstes Kind gemacht. Dem Auto. Ich empfehle die Sendung "Die Anstalt" vom gestrigen Abend auf 3sat.
Das mit der Werbung müssen Sie etwas näher erläutern, das verstehen wir Mitforisten nicht so richtig.

Haben Sie bemerkt, daß das vorgebliche Werbeobjekt ein 87 Jahre altes Auto einer 1954 untergegangenen Marke eines amerikanischen Herstellers ist, der nie offiziell nach Deutschland exportiert hat, was zudem der heutige Mainstreamautofahrer gar nicht bedienen kann?

Gewiß hat Frau Hetzer Werbung gemacht: für Weltoffenheit, Reiselust und den Ansporn, echte Lebensträume zu verwirklichen.
Aber das haben Sie sicherlich nicht gemeint.

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porlox 13.03.2017, 13:24
36. Sehr Medienwirksam

Ach Heidi, Du und deine Mediengeilheit. Das die Dame auch in Flugzeugen und Schiffen bequem gesessen und dabei Kilometer gefressen hat, steht hier leider nicht. Heide wurde schon kurz nach dem Start von mehreren Reporter-Teams begleitet, wo man das alles sehen konnte. Das ist auch kein Geheimnis, nur der Spiegel verkauft uns die Nummer etwas anders als sie war.

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unaufgeregter 13.03.2017, 13:39
37. Keiner versteht mich..

Ich befürchte, dass man nicht verstehen will. Das Auto ist ein Auslaufmodell. Zu schmutzig, zu viele Tote im Straßenverkehr (viel mehr als durch den Terror ismus). Unsere Kinder und Enkel denken schon weiter. Ein Auto ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Mobilität geht auch anders. Ich will nicht erleben, wie die junge Generation am Festhalten der Autofreaks durch Asthma oder Krebs erkrankt und sogar stirbt. Daher betrachte ich die Rundfahrt der Dame nicht als Heldentat. Das ist von gestern und hat nichts mit Freiheit zu tun.

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wunschkunde0 13.03.2017, 14:26
38. Alles ein wenig ungenau!

Auch ich finde die Leistung von Frau Hetzer bemerkenswert und nachahmungswürdig. Ich verfolgte in ihrem Blog auch die ersten Wochen/Monate sehr genau und produzierte "meinen Senf" dazu.
Als allerdings nur von permanente Reparaturen an dem Auto berichtet wurden und obendrein durch die sehr starke Medienpräsenz ständig
von Sponsoren, hilfsbereiten Menschen und sonstigen Unterstützern
die Rede war, wurde das Ganze nicht mehr als "Abenteuer" eingestuft, sondern als "Selstdarstellungstripp" mittels extremer
Unterstützung. Ich konnte das nicht mehr so verdauen, wie es geschildert wurde.
Einem "normalen" Bürger, ohne diese Kontakte, das viele Geld und Prominenz, wäre diese Reise schwerlicher geglückt. Der wäre mit dieser "alten Karre" nach ein paar Wochen gestrandet.
Dennoch Gratulation!!!!!
Ich würde mich freuen, wenn einem Durchschnittsbürger (mit einem
etwas sinnvollem Auto) in solch einem Alter so etwas gelingen würde.
Das wäre eine echte Herausforderung und der Beweis, dass man auch in fortgeschrittenem Alter zu so etwas fähig wäre.

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pauschaltourist 13.03.2017, 15:47
39.

Über ihre Tour war vor kurzem auch in der Automobilfachpresse zu lesen. Mir sind nur noch die Sätze in Erinnerung, die schilderten, wie sie sich mit jedem ihrer Mitfahrer, gleich, ob Mechaniker oder Freunde, zerstritten hat und letztendlich überwiegend alleine tourte.

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