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12. Etappe bei der Tour de France: Viel Chaos und ein Happy End
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Heftige Winde zwangen die Organisatoren der Tour de France dazu, die 12. Etappe zu verkürzen. Die Streckenänderung sorgte für Chaos und führte zu einer streitbaren Jury-Entscheidung.

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Buck Freak 14.07.2016, 22:48
1.

Ich fand den Lauf gar nicht lächerlich. Er war mutig von jemandem mit Fahrradschuhe. Lächerlich ist so eine Verzweiflungstat lächerlich zu nennen.

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Le Commissaire 14.07.2016, 22:57
2.

Zitat: "So bleibt nur der ein wenig lächerlich wirkende Lauf des Mannes im gelben Trikot und die Gnade der Jury in Erinnerung."

Der Lauf war nicht lächerlich sondern ein großartiger Sportmoment! Und falls Froome seinen Vorsprung auf seine Verfolger so weit ausbauen kann, dass er auch ohne die Juryentscheidug zu seinen Gunsten erster geworden wäre, wird das niemand mehr erwähnen. Die Chance dazu besteht. Ich hatte vor der Tour auf einen Sieg von Quintana gehofft, jetzt drücke ich Froome die Daumen.

Natürlich ist die Juryentscheidung problematisch. Was für sie spricht ist der Umstand, dass durchd die Zurückverlegung des Ziels die Absperrungen vor dem neuen Ziel ungenügend waren, um es höflich auszudrücken, und damit eine Situation entstanden ist, die sonst nicht enstanden wäre.

Man kann es auch so sehen: Es gab schon ("normale") Stürze von Favoriten, aufgrund derer die Konkurrenten das Tempo rausgenommen haben.

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thomas haupenthal 14.07.2016, 23:06
3. Fuehrte...

...nicht zu einer"streitbaren", sondern zu einer"strittigen" oder einer "umstrittenen"Entscheidung. Aber das ueben wir noch.

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Tdf 14.07.2016, 23:09
4. Finde die Entscheidung gut

Ich kann die Position Valverdes nicht nachvollziehen. Gerade weil es sich um einen Sturz handelt, der indirekt durch die Zuschauer entstanden ist, ist es richtig den Profi mit diesem Urteil zu schützen. Ansonsten könnte man diese Unfälle, ausgelöst durch Zuschauer durchaus nutzen, um es für die Entscheidung des gesamten Rennens für seine Zwecke zu ändern, weil man einen Fahrer so gezielt "ausschaltet".

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Levator 14.07.2016, 23:36
5. Tour de farce

Froom, wohl Sieger auch im Jahre 2016. Die Güte dieser Jury scheint grenzenlos zu sein. Hat eben sein "Gschmäckle"...

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MADmanOne 14.07.2016, 23:52
6. Verständliche Entscheidung

Die Entscheidung kann ich in diesem Fall sogar mal nachvollziehen, weil wieder mal aus meiner Sicht inkompetente Begleitmotoräder für den Unfall und die Zerstörung des Sportgerätes verantwortlich waren. Warum soll da dem Unfallopfer ein Nachteil entstehen ? Das kann man in meinen Augen nicht als Risiko auf die Fahrer abwälzen.

Zudem geht mir als TV-Zuschauer schon lange auf die Nerven, daß die Zuschauer an der Strecke vor den Fahrern auf der Strecke rumhüpfen für dämliche Selfies, sie schubsen und zu Fall bringen. Solche Zuschauer gehören eigentlich von etwas Großem, Schwerem und Schnellem überfahren, damit der Rest in Zukunft brav am Streckenrand bleibt. Mich nerven die fast genau so wie Gaffer bei Unfällen. Ich verstehe ja das man irgendwie dabei sein will aber man darf den Wettkampf keinesfalls behindern. Radsport wäre echt nichts für mich bei den Zuständen.

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Ajungilak 15.07.2016, 00:45
7. Wozu dann noch Regeln?

Ich finde diese Juryentscheidung nicht okay. "... nicht bei Bergankünften,,,", bedeutet nun einmal "... nicht bei Bergankünften,,,". Man dem Sport an sich damit keinen Gefallen getan, denke ich.

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raynec 15.07.2016, 03:43
8.

Was war an Froomes Lauf denn bitte lächerlich? Das nennt man Verzweiflung/Hilflosigkeit! Was soll er denn machen?
Außerdem, sind Sie schon mal in Rennradschuhen gelaufen? Es beeindruckte mich schon, das er darin joggen konnte! Bergauf! Die Dinger sind nicht zum fortbewegen gedacht...!
(Ich fahr selbst um die 7000km im Jahr)

Desweiteren wundert mich keineswegs, das ausgerechnet Valverde dumm rumlabert von wegen Rennunfall. Der hat ja schon blöde getan als Froome darum bat, seine Teamkollegen, die durch Fehler eines anderen abgeräumt wurden, heranfahren zu lassen...

Echte(!) Sportler wollen ihre Gegner Mann gegen Mann schlagen und nicht durch Einflüsse von außen den Sieg "geschenkt bekommen".

Einzig richtige Entscheidung der Jury. Auch wenn Froome die Tour trotzdem gewonnen hätte.
Er hat ganz neue Qualitäten an den
Tag gelegt mit seiner spektakulären Abfahrt und dem wegspringen mit Sagan und ihren 2 Helfern.

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raynec 15.07.2016, 03:51
9. Nachtrag

Chris Froome ist schon jetzt über jeden Zweifel erhaben.
Ja, er hätte sich ohne die eingetretene Fairness der Jury, durch seinen Toursieg "unsterblich" machen können. Doch meiner Meinung nach, braucht es das nicht noch.

Was bleibt? Das Bild eines Champions, für alle interessierten und intelligenten Zuschauer.
Der Rest möge bei Fussball bleiben und sich nur etwas respektvoll verhalten...

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