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12. Etappe bei der Tour de France: Viel Chaos und ein Happy End
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Heftige Winde zwangen die Organisatoren der Tour de France dazu, die 12. Etappe zu verkürzen. Die Streckenänderung sorgte für Chaos und führte zu einer streitbaren Jury-Entscheidung.

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brotherandrew 15.07.2016, 06:44
10. Die ...

... Entscheidung der Jury ist vielleicht nicht optimal. Wenn aber ein Motorradfahrer des Begleittrosses; also jemand, der der Organisation zuzurechnen ist, das Fahrrad ohne Verschulden des Athleten zerstört, dann wäre es unfair, wenn Froome deswegen einen Nachteil und seine Mitbewerber deswegen einen Vorteil hätten.

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townsville 15.07.2016, 07:25
11.

Es gab eine Zeit, da haben Konkurrenten um den Gesamtsieg gewartet, wenn der Gegner gestürzt ist. Gibt es wohl nicht mehr, schade.

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moi1 15.07.2016, 07:44
12.

Ungewöhnliche Ereignisse brauchen manchmal ungewohnte Entscheidungen. In diesem Falle also OK.
Es herrschte eben drangvolle Enge zum Ventoux nachdem die Leute ja schon seit Tagen dort sind und auf Grund des Windes die Etappe verkürzt werden musste und man wohl auch aus diesem Grund darauf verzichtet hat Absperrgitter aufzustellen.

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Brummi 15.07.2016, 07:46
13. Der Wahnsinn der Nahdran-Berichterstattung ...

... und die nie enden wollende Dreistigkeit der Zuschauer und das gepaart mit dem Unvermögen, gescheite Absperrungen zu bauen (oder dies überhaupt zu wollen?), gehen hier Hand in Hand. Wann jemand ernsthaft zu Schaden kommt, ist nur eine Frage der Zeit. Im Gesamtzusammenhang ist die Entscheidung völlig in Ordnung!

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hempf 15.07.2016, 08:21
14. Also ich bin kein...

...Jan Ullrich Fan, und auch wenn viele heute sagen er hätte damals nicht gewartet, aber in meinen Augen HATTE er gewartet und das war das einzig richtige. Mich wundert eh, dass sowas im aktuellen Frankreich möglich ist, keine Absperrungen, so viel Gedränge...
Ich bewundere unsere Französischen Nachbarn, dass sie sich von diesen Verrückten Spinnern nicht alles kaputt machen lassen!

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clauswillypeter 15.07.2016, 08:33
15. Lächerlich

Wenn Regeln zurecht gebogen werden müssen, sollte man misstrauisch werden. Froome ist wohl der neue Armstrong? Da bringt er natürlich die Quote. Weiter will ich hier gar nicht spekulieren.

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big t 15.07.2016, 08:44
16.

Schade Schade. Die Organisation um Prudhomme (wie auch immer der gescchrieben wird) hat es leieder völlig "versaut". Froome scheint stark genug die Tour auch so zu gewinnen.
Es wäre eine epische Tour geworden:
Froome stürzt am Berg, rennt in Radschuhen den Berg hinuf, verliert viel Zeit aber erkämpft sich auf den nachfolgenden Etappen das Gelbe Trikot und den Gesamtsieg zurück.

Eine Geschichte über die Tour die in vielen Jahren, Jahrzehnten noch erzählt würde , wie die Geschichte von Eugene Christophe, der sein Rad in einer Schmiede repariert hat.

DAS ist der Stoff, von dem die Tour lebt.
Mit der jetzigen Entscheidung ist es bloß irgendeine langweilige Ventouxetappe in einer langweiligen TdF mit einem starken Froome der jetzt schon als Gesamtsieger feststeht.. Gähn

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myrtle0815 15.07.2016, 08:59
17. Doppelmoral?

Ja, letztendlich hat mich die Sachlage (gebrochener Rahmen durch Motorrad) doch dazu bewogen, mich der Jury Entscheidung innerlich anzuschließen.
Dennoch: die Parallelen zu den 'Sonderregeln', die das Tour Management für Armstrong immer wieder gelten ließ, die Parallenen der Froome Dominanz (der geht ja noch nicht mal aus dem Sattel wenn er seine Konkurenz stehen läss!) zu Armstrong sind verblüffend, solche Leistungsunterschiede haben sich in der Vergangenheit immer als durch unlautere Hilfsmittel erworben herausgestellt (Contador, die Schlecks, usw).
Bei aller Anerkennung der unglücklichen Umstände des Unfalls bleibt trotzdem ein ungutes Gefühl hinsichtlich Froomes außergewöhmlicher Leistungen, eigentlich der seines ganzen Teams. Sky dominiert die Tour wie damals US Postal, ist wohl auch der größte Sponsor. Da schleicht sich dann doch der Eindruck ein, hier werde auf Geldgeber Rücksicht genommen. Dafür hat das Publikum (Buhs und Pfiffe!) ein gutes Gespür.

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bauausdo 15.07.2016, 09:02
18. Nicht streitbar

Die Jury-Entscheidung ist wohl eher umstritten als streitbar, das wären höchstens die Juroren. Und so ein Lauf ist weder lächerlich noch zum Lachen, er ist mutig.

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stefanryke 15.07.2016, 09:02
19. Was war da bitte

Ich finde die Jury Entscheidung auch falsch, muss da Valverde beipflichten.
Aber der Autor mag vielleicht in der Lage sein, nach 4.5h im Sattel mit Radschuhen an den Füßen, total entspannt und cool mit der Eleganz eines kenyanischen Marathonläufers den Berg hoch zu laufen, aber normale Menschen vielleicht nicht.

Ich mochte Froome bisher nicht, aber in dem Moment war er Mensch. Ein verzweifelter Mensch und keine Maschine.

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