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18. Etappe der Tour de France: "Sie spielen mit unserem Leben"
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Gleich zweimal müssen die Radfahrer bei der Königsetappe der Tour de France nach Alpe d'Huez hinauf strampeln, dazwischen eine waghalsige Abfahrt überstehen. Tony Martin und Andy Schleck sehen ihr Leben in Gefahr - doch Streckenchef Jean-François Pescheux lässt die Kritik nicht gelten.

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dasbeau 18.07.2013, 09:38
1. 100 Jahre

"100 Jahre wird die Rundfahrt durch Frankreich in diesem Jahr" - nicht ganz richtig. Es ist die 100. Tour, da sie 1903 erstmals stattfand, wird sie 110. kleiner Unterschied.

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NuclearSavety 18.07.2013, 09:44
2. 2 Fliegen mit einer Klappe....

...auf einer Etappe 3 mal nach Alpe D'Huez hoch, und jeden der das ohne Herzkasper schafft wegen Doping sperren ....

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michlauslöneberga 18.07.2013, 09:50
3. Vielleicht

Zitat von sysop
Gleich zweimal müssen die Radfahrer bei der Königsetappe der Tour de France nach Alpe d'Huez hinauf strampeln, dazwischen eine waghalsige Abfahrt überstehen. Tony Martin und Andy Schleck sehen ihr Leben in Gefahr - doch Streckenchef Jean-François Pescheux lässt die Kritik nicht gelten.
sollte hier mal die Gier nach immer neuen und schwereren Strecken und Sensationen hinter der Sorge um die Gesundheit der Akteure zurücktreten. Zwei mal Alpe D´Huez hoch ist im Vergleich zu den großen Alpenpässen durchaus machbar, aber die Abfahrt vom Col de la Serenne ist für ein Rennen zu heftig, vor allem sind große Teile der Strecke unabsicherbar.n Das mus nicht sein.
Und noch eine Bitte an alle potentiellen Verfasser ganz doll geistreicher Kommentare des Inhaltes "...radelnde Apotheken..." oder "...Leistungsschau der pharmazeutischen Industrie...": Bitte verschont uns doch wenigstens in diesem threat mit euren ewig gleichen geistigen Ergüssen. Danke!

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deus-Lo-vult 18.07.2013, 09:51
4.

Doping gefährdet das Leben um ein Vielfaches mehr!

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CaptainSubtext 18.07.2013, 10:12
5.

Zitat von deus-Lo-vult
Doping gefährdet das Leben um ein Vielfaches mehr!
Na ja, dopen und lang leben ist der Normalfall. 500 Meter in Tiefe fallen und lange leben, eher nicht.
Aber eigentlich erwarte ich von den Herren Profis auch ein bisschen Eigenverantwortung. Leute wie Tony Martin, die auf dieser Tour eh nichts mehr reissen koennen, sollen halt einfach aussteigen. Ein paar Interviews dazu in Sponsorenkutte und dann werden die auch kein Problem damit haben.

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merapeak75 18.07.2013, 10:15
6. Muuaaaah...

Zitat von NuclearSavety
...auf einer Etappe 3 mal nach Alpe D'Huez hoch, und jeden der das ohne Herzkasper schafft wegen Doping sperren ....
... da hat aber jemand ganz viel Ahnung :D. Die Etappe klingt zwar wegend es berühmten Namens Alpe D'Huez spektakulär, aber auf Tour Etappen gibt es rein von der Anforderung deutlich schwerere Etappen. Aber wenn der Name Alpe D'Huez fällt, kann man schon mal seinen Senf dazugeben... Mann, Mann, Mann...

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Noize 18.07.2013, 10:15
7. Warum verschonen?

Warum sollte dieser Treat nicht das aufgreifen dürfen, was leider so offensichtlich ist? Das die Radfahrer alles nur radelnde Apotheken sind, beweist sich halt immer wieder. Selbst nachdem man sensibler im Radsport auf Doping achtet, wurde fleißig weiter Zeug in die Venen gedrückt. Solange es keine Dopingkontrollen für JEDEN Radfahrer bei JEDER Strecke gibt, solange werden sie sich weiterhin mit dem Vorwurf abfinden müssen. Für mich nur all zu verständlich. Selbst schuld.

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nordmatiker 18.07.2013, 10:17
8.

Bei Google Streetview kann man die "Straße" (Route du Col de Sarenne) abfahren. Der Weg ist schmaler und rauher als ein typischer asphaltierter landwirtschaftlicher Fahrweg in der Oberpfalz. Wenn die TdF da fahren kann, dann könnte man in unserem Weiler auch ein Kriterium-Rennen "Rund um die Enklarner Kapelle" veranstalten...

Bin gespannt wie das Rennen da abgeht. Kann mir irgendwie gar nicht richtig vorstellen wie das funktionieren soll.

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silberstern 18.07.2013, 10:19
9. optional

Zitat von michlauslöneberga
sollte hier mal die Gier nach immer neuen und schwereren Strecken und Sensationen hinter der Sorge um die Gesundheit der Akteure zurücktreten. Zwei mal Alpe D´Huez hoch ist im Vergleich zu den großen Alpenpässen durchaus machbar, aber die Abfahrt vom Col de la Serenne ist für ein Rennen zu heftig, vor allem sind große Teile der Strecke unabsicherbar.n Das mus nicht sein.
Sehe ich anders. Das Rennen ist immer so schnell wie es die Protagonisten machen. Weder würde ein dopingfreies Feld dazu führen, dass die Fahrer nicht mehr den Berg hinauf kommen, noch stellt eine kurvige Abfahrt ein Problem dar, wenn sie verantwortungsvoll angegangen wird. Der Zeitpunkt passt zudem. Keiner kann auf der Abfahrt solo wegfahren und hoffen den Sieg oder Zeitabstände im Ziel zu erreichen. Das Feld wird sowieso vorsichtig herunterfahren, im Gesamtklassement gibt es nüchtern betrachtet nichts mehr zu gewinnen. Fürs Grüne spielt die Etappe keine Rolle, mit der heutigen Profil und den kommenden Etappen ist gesichert, dass kein mittelmäßiger Fluchtgruppenfahrer eine Chance auf das Gepunktete hat. Es gibt also keinen Grund, hier mehr als 70% zu geben.

Spitzensport ist nunmal riskant und TM sollte seine Rolle im realistischen Licht sehen. Er ist für unsere Unterhaltung da. In Le Mans hat auch niemand das Rennen angehalten, nachdem Allan Simonsen wegen eines Fahrfehlers gestorben ist. Und im Radsport sterben immer noch mehr Fahrer an selbst verabreichten D-Mitteln als aufgrund anderer Einflüsse - Unfälle eingeschlossen.

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