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18. Etappe der Tour de France: "Sie spielen mit unserem Leben"
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Gleich zweimal müssen die Radfahrer bei der Königsetappe der Tour de France nach Alpe d'Huez hinauf strampeln, dazwischen eine waghalsige Abfahrt überstehen. Tony Martin und Andy Schleck sehen ihr Leben in Gefahr - doch Streckenchef Jean-François Pescheux lässt die Kritik nicht gelten.

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moi1 18.07.2013, 12:21
50.

Zitat von sirhumphrey
... fängt bei der Planung der Tour an. Wer übermäßige Belastungen für die Sportler plant, sollte sich nicht wundern, dass gedopt wird.
Genau, ich bin auch dafür aus dem 100m Sprint nur noch einen 80m Sprint zu machen. Da wird die Belastung so reduziert, dass niemand mehr gezwungen wird der Leistung (in diesem Fall Schnelligkeit) chemisch nachzuhelfen.

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silberstern 18.07.2013, 12:27
51.

Zitat von campyonly
Ihre Straßenräder oder Rennräder? Es gibt - da eben auch nicht zugelassen - noch gar keine vernünftigen (hydraulischen) Rennradscheibenbremsen - allenfalls mehr schlecht als recht funktionierende mechanische. Und moderne Sitenzugbremsen verzögern immer noch deutlich besser als diese (Ausnahme: in Dreck und Schlamm -> Crossrennen)
Jo die alte Leier. Und weiße Socken sind Pflicht. Ich habe noch keine Scheibenbremse erlebt, die schlechter wären, als Felgenbremsen. Insbesondere @topic spielt das eine Rolle, weil bergab eine Felgenbremse irgendwann am Ende ist.

Zitat von
Kein Blödsinn: Ein Rad mit Drahtreifen führt bei Druckverlust auf einer Abfahrt fast zwangsläufig zum Sturz, weil der Mantel abspringt. Ein gut geklebter Schlauchreifen bleibt wenigstens auf der Felge!
Doch Blödsinn. Der Mantel springt erst ab, wenn die Luft fast komplett raus ist und er einer massiven Querbeschleunigung ausgesetzt ist. Ersteres merkt man aber rechtzeitig und man hat die Möglichkeit zweiteres zu verhindern. Mir sind schon einige Schläuche bergab "geplatzt", den Mantel hat es noch nie heruntergerissen, es reicht anhalten und tauschen.
Zu gut geklebten Schlauchreifen sage ich nur Beloki 2003. Mit Drahtreifen wäre das wahrscheinlich nicht passiert, zusätzlich mit Scheibenbremsen definitiv nicht.

Zitat von
Aber in Ihrem Falle gilt wohl: Wer eine Meinung hat, lässt sich ungern von Fakten korrumpieren!
Und Glauben versetzt Berge. ;-)

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dernetzmeider 18.07.2013, 12:29
52. ist schon wahnsinnig

Da wollen die Veranstalter angeblich ungedopte Fahrer, setzten ihnen aber Strecken vor, die man ohne Doping kaum schaffen kann! Ist schon pervers.

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un-Diplomat 18.07.2013, 12:29
53. Ironie ...

Zitat von dasbeau
Ironie-Tags vergessen oder Post nicht verstanden?
... sollte man auch ohne besondere Ankündigungen erkennen (wollen).
Die geschichtlichen Zahlen nicht verstanden? Macht nichts, beim Radeln kann man so schön vieles ausblenden bzw. vergessen.

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Oskar ist der Beste 18.07.2013, 12:37
54. optional

ich weiß sowieso nicht, was der Sinn einer Abfahrt mit einem Fahrrad sein soll, 80 bis 90km auf einem Fahrrad, dafür ist weder der Mensch und im Grunde genommen das Fahrrad auch gar nicht konstruiert....es handelt sich dabei doch vor allem um eine Konzentrationsübung.

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terramunda 18.07.2013, 12:41
55. Streiken

Menschen wie Pescheux sind dafür verantwortlich, dass die Fahrer bergab - hart ausgedrückt - ihr Leben riskieren. Eine Schande ist das und das hat null mit dem Lieblingsthema vieler Nervblogger hier zu tun. Die schaffen es auch über Doping zu reden, wenn einer ein Schloss am Wegesrand vorstellt - gääähn. Zurück zur Abfahrt: es hilft wohl nur ein Streik (ist doch in Frankreich üblich), aber die Einigkeit wird man im Feld nicht erzielen können.

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kastenmeier 18.07.2013, 12:51
56. ...

Zitat von Oskar ist der Beste
ich weiß sowieso nicht, was der Sinn einer Abfahrt mit einem Fahrrad sein soll, 80 bis 90km auf einem Fahrrad, dafür ist weder der Mensch und im Grunde genommen das Fahrrad auch gar nicht konstruiert....es handelt sich dabei doch vor allem um eine Konzentrationsübung.
So nüchtern vorgetragen haben sie da sicher recht; das ganze wird noch garniert von der Kopfbedeckung, die sie Helm nennen und den einzigen Schutz darstellt - ein Mopedfahrer, der mit Tempo 90 so ausstaffiert über eine Landstraße führe, würde für lebensmüde gehalten.

Wenn Sie sich dann jedoch die Rennen ansehen, gibt es gewaltige Qualitätsunterschiede bei den Fahrern und es wird schnell deutlich, dass es eine technisch sehr anspruchsvolle "Disziplin" (Linie wählen und halten, Stromlinienförmigkeit herstellen, Bremspunkte wählen, Beherrschung des Gerätes etc.) ist und keine reine Frage der Konzentration.
Zuzüglich der Tatsache, dass wenig passiert, ergibt das ganze ein Riesenspektakel mit vertretbarem Risiko und ganz großen Sport.

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future-trunks 18.07.2013, 12:59
57.

Zitat von un-Diplomat
... sollte man auch ohne besondere Ankündigungen erkennen (wollen). Die geschichtlichen Zahlen nicht verstanden? Macht nichts, beim Radeln kann man so schön vieles ausblenden bzw. vergessen.
naja. er hat ja extra drauf hingewiesen, dass es nicht 100 jahre tour sind, sondern die 100. tour aber 110 jahre, weil ja die weltkriege dazwischen waren. da kam es schon komisch, dass sie nochmal zusätzlich auf ihn antworteten und auf die weltkriege hinwiesen.

las sich halt auch für mich seltsam, dass jemand seinen vorschreiberling bestätigte, aber der ausdruck des postings durchblicken ließ, dass er ihn eigentlich wiederlegen wollte.

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dasbeau 18.07.2013, 13:14
58.

Zitat von un-Diplomat
... sollte man auch ohne besondere Ankündigungen erkennen (wollen). Die geschichtlichen Zahlen nicht verstanden? Macht nichts, beim Radeln kann man so schön vieles ausblenden bzw. vergessen.
Natürlich verstanden. Aber lassen wir das, wir sind einer Meinung.
Viel Spaß beim Radeln ;-)

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geopath 18.07.2013, 13:15
59. optional

Egal, was wir davon halten, die Fahrer sind unterwegs und wir hoffen das alle Gesund am Ziel ankommen und sei es mit dem Besenwagen.
Hoffen wir aufs Beste und eine spannende Etappe.
Es ist zu hoffen, das die Straßenverhältnisse gerade auf den Abfahrten gegenüber Streetmap nochmal nachgebessert wurden.

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