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1860 vor der Pleite: Uli gegen Ude

Bayern-Präsident Uli Hoeneß*wirft Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vor, Mitschuld an den großen finanziellen Problemen von Zweitligist 1860 zu haben. Ude findet das "peinlich und geschmacklos".

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frubi 21.03.2011, 14:07
1. .

Zitat von sysop
Bayern-Präsident Uli Hoeneß*wirft Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vor, Mitschuld an den großen finanziellen Problemen von Zweitligist 1860 zu haben. Ude findet das "peinlich und geschmacklos".
Ja was für eine unnötige Aufregung. Der Verein wurde besch***** geführt und muss nun die Konsequenzen tragen. Das ist zwar hart aber muss dann halt sein. Das haben wir hier in Düsseldorf mit der Fortuna auch erlebt. Mitlerweile geht es ja auch wieder aber die Heulerei bringt aktuell gar nichts. Dafür haben wir halt Lizenzbestimmungen.

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meinefresse 21.03.2011, 14:14
2. Klar

und wenn alle Stricke reißen kommt die Merkel mit den Steuermillionen. Warum auch Verantwortung für die eigene Mißwirtschaft übernehmen, wenn man schon Leute anschwärzen kann, nur weil sie einem kein Geld mehr leihen wollen...
Die Gelder, die im Profisport bezahlt werden sind 1-2 Zehnerpotenzen zu hoch, da werden mittelfristig noch etliche Vereine über die Klinge springen.

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flow1410 21.03.2011, 14:18
3. Das Trauma sitzt tief.

Es mag schwer für Löwenanhänger zu ertragen sein, wenn sich der große Feind auch noch als Retter geriert, aber unterm Strich bleibt ein "selbst Schuld", an dem sich keiner vorbei-diskutieren kann.
Von der Plänen der nibelungentreuen 60er, lieber auf mögliche Deals mit Banken o.ä. zu verzichten um mit dem "alten", unkommerziellen Klub wieder in Freiheit Bayernliga spielen zu können, halte ich nichts. Das Jugendinternat gehört zu den Besten der Zunft und könnte nicht aufrecht erhalten werden.

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Camarillo Brillo 21.03.2011, 14:27
4. ...

Zitat von sysop
Bayern-Präsident Uli Hoeneß*wirft Münchens Oberbürgermeister Christian Ude vor, Mitschuld an den großen finanziellen Problemen von Zweitligist 1860 zu haben. Ude findet das "peinlich und geschmacklos".
Schade um die 60er ... aber genauso schade wäre es, auch nur einen Euro aus öffentlichen bzw quasi-öffentlichen Mitteln für die "Rettung" auszugeben. Es ist nunmal schlichtweg keine staatliche Aufgabe, Profi-Vereine vor der Insolvenz zu retten ... !!

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Linus Haagedam 21.03.2011, 14:43
5. Idee!

Hier müsste sich Guttenberg jetzt einkaufen. Mit einer Rettung der 60er würde er in München viele Sympathien bekommen und könnte als neuer Präsident den Verein stabilisieren und sich hier für zwei- drei Jahre außerhalb der Politik als erfolgreicher Krisenmanager bewähren. 2014 könnte er dann als Spitzenkandidat der Münchner CSU die Sensation vollbringen und der SPD München abnehmen. Nach vier Jahren als OB könnte er bei der Landtagswahl 2018 dann Spitzenkandidat der bayerischen CSU werden und den 2013 wiedergewählten MP Seehofer ablösen. 2021 stünde ihm dann bei den Bundestagswahlen der Weg offen auf Bundesebene Kanzlerkandidat zu werden. Mit 49 Jahren immer noch jung aber politisch und gesellschaftlich bewährt. Wenn er in den drei Jahren bei 1860 es auch noch schaffen würde eine richtige Promotion nachzulegen, wäre alles perfekt.
Wer schlägt ihm das jetzt vor?

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meimun 21.03.2011, 15:10
6. Wenn dem uli soviel an 60 liegt.....

Wenn dem Uli soviel an 1860 liegt warum übernimmt er den nicht die 10-15 mio. Schulden und gibt 1860 drei jahre zeit diese zurück zuzahlen?

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hansulrich47 21.03.2011, 15:12
7. Klasse Idee!

Zitat von Linus Haagedam
Hier müsste sich Guttenberg jetzt einkaufen. Mit einer Rettung der 60er würde er in München viele Sympathien bekommen und könnte als neuer Präsident den Verein stabilisieren und sich .....
Kohle genug hat er ja. Und als Macher würde ihm die Rettung der 60er doch nicht schwer fallen! ;-)))

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axel h. 21.03.2011, 15:23
8. Schenkelklopfer

Zitat von Linus Haagedam
Hier müsste sich Guttenberg jetzt einkaufen. Mit einer Rettung der 60er würde er in München viele Sympathien bekommen und könnte als neuer Präsident den Verein stabilisieren und sich hier für zwei- drei Jahre außerhalb der Politik als erfolgreicher Krisenmanager bewähren. 2014 könnte er dann als Spitzenkandidat der Münchner CSU die Sensation vollbringen... Wer schlägt ihm das jetzt vor?
Ihr "Messias" ist abgestürzt - get over It!
Auch wenn seine Jünger was anderes hoffen, der wird höchstens in irgendeiner Partei am äußersten Rand des Spektrums sein Comeback geben. Wahrscheinlicher ist, dass er überhaupt keinen Job mehr findet in Deutschland. Macht er dann auch noch nen Gag draus und eröffnet mit seiner geerbten Kohle einfach ne Kette mit - na, klar - Copyshops

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der_rookie 21.03.2011, 15:27
9. .

Ich kann zwar die konkreten Vorwüfe von Hr. Hoeness aus dem Artikel nicht nachvollziehen. Aber Hr. Ude saß von 1996 bis heute im Aufsichtsrat von 1860 München. Wenn man also (zu recht) den CSU Politikern vorwirft unfähig waren die Bayerische Landesbank zu kontrollieren, dann muss man mit Fug und Recht Hr. Ude dafür kritisieren anscheinend unfähig gewesen sein die Misswirtschaft bei 1860 zu bemerken.
Für 1860 führt dies alles vermutlich leider in eine Katastrophe (siehe z.B. super Jugendarbeit die wohl zertrümmert wird).

Aber für die Stadt München wird es eventuel noch viel schlimmer: Dann nämlich wenn Ude und Co bei Ihren sonstigen Aufsichtsratsmandaten ähnlich qualifiziert agieren. Dann stellt sich auf einmal die Frage ob Entscheidungen für oder gegen Großinvestitionen der Stadtwerke, der Verkehrsbetriebe der Schauspielhäuser, etc. ähnlich fundiert bewertet wurden.

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