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20 Jahre Roter Stern Leipzig: Fußball ist politisch
privat

Von den einen geliebt, von anderen angefeindet: Vor 20 Jahren hat sich in Leipzig der Sportverein Roter Stern gegründet - ein Klub, der wegen seines politischen Anspruchs und seiner Haltung polarisiert.

neil_sean 10.03.2019, 13:31
1. Mal was positives

Vor allem in rot... Sonst ist eher schwarz, braun oder blau die politische Farbe

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Sharoun 10.03.2019, 13:57
2. Ernsthaft jetzt?

Die LVZ-Kommentarspalte als Stichwortgeber heranziehen? Naja...
Ansonsten:
Glückwunsch zum Jubiläum an den Verein und alles Gute für die Zukunft!

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Suppenelse 10.03.2019, 14:02
3.

Fußball braucht keine Radikale jeglicher Couleur. Wenn Fußball als Vehikel benutzt wird, um politische Positionen an den Mann zu bringen, ist das immer abzulehnen, egal ob es sich um rechte, linke oder andere radikale Ideen handelt.

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looser_in_a_prison 10.03.2019, 14:08
4. Es ist nicht alles Gold, was glänzt...

So lammfromm wie dargestellt geht es freilich nicht immer zu, wenn RSL irgendwo auftritt (bewusst: auftritt nicht antritt oder spielt). Der Verein wird durchaus von linken Chaoten benutzt, um „Stimmung“ unter dem Banner des „harmlosen Punks“ zu machen. Und die Spieler machen wohlwollend mit, wenn zB Fahnenstangen, Spruchbänder u. ä. in Sporttaschen in Stadien geschmuggelt werden. Die Sprüche von den Rängen sind zudem auch eher weniger geeignet, von den vielen „Frauen und Kindern“ gehört zu werden.

Auch das ist ein Aspekt. Genau so wie natürlich Attacken der Gegner bzw. deren Fans. Das ist genau so zu verurteilen. Aber: über solche Vorfälle wird man bei SPON ja hinreichend aufgeklärt.

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Actionscript 10.03.2019, 14:26
5. Nein zu Sexismus und Homophobie...

Zitat von Suppenelse
Fußball braucht keine Radikale jeglicher Couleur. Wenn Fußball als Vehikel benutzt wird, um politische Positionen an den Mann zu bringen, ist das immer abzulehnen, egal ob es sich um rechte, linke oder andere radikale Ideen handelt.
...ist absolut nicht radikal. Es ist aber radikal, wenn die Mainstream Fans eines Clubs Hooligans und Neonazis sind, wie das beim BVB in Dortmund mal der Fall war. In dem Moment ist es essentiell, dagegen vorzugehen. Es ist auch radikal, wenn Spieler mit Migrationshintergrund von Rechten angefeindet werden. Politik lässt sich aus dem Sport nicht raushalten.

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Sharoun 10.03.2019, 14:45
6. Ähmm...

Zitat von looser_in_a_prison
So lammfromm wie dargestellt geht es freilich nicht immer zu, wenn RSL irgendwo auftritt (bewusst: auftritt nicht antritt oder spielt). Der Verein wird durchaus von linken Chaoten benutzt, um „Stimmung“ unter dem Banner des „harmlosen Punks“ zu machen. Und die Spieler machen wohlwollend mit, wenn zB Fahnenstangen, Spruchbänder u. ä. in Sporttaschen in Stadien geschmuggelt werden. Die Sprüche von den Rängen sind zudem auch eher weniger geeignet, von den vielen „Frauen und Kindern“ gehört zu werden. Auch das ist ein Aspekt. Genau so wie natürlich Attacken der Gegner bzw. deren Fans. Das ist genau so zu verurteilen. Aber: über solche Vorfälle wird man bei SPON ja hinreichend aufgeklärt.
Was genau IST denn jetzt der Apekt?
Daß Spruchbänder ins Stadion "geschmuggelt" werden?
Und welche Sprüche wären denn das?
Ab welchem Punkt gilt man bei Ihnen als "linker Chaot"?

Ich lese hier ab dem ersten Satz nur Vorwürfe heraus, die anschließend unbelegt bleiben.
Ich lehne mich mal ein Stück weit aus dem Fenster und behaupte, daß Sie zu den Leuten gehören, die schon eine gewisse politische Einstellung als unzumutbar ansehen (und das für Sie idealerweise als Straftatbestand in irgendein Gesetz gegossen sehen würden) und sich entsprechend aufregen, wenn Sie mit so etwas konfrontiert werden.

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Sharoun 10.03.2019, 14:45
7.

Zitat von Suppenelse
Fußball braucht keine Radikale jeglicher Couleur. Wenn Fußball als Vehikel benutzt wird, um politische Positionen an den Mann zu bringen, ist das immer abzulehnen, egal ob es sich um rechte, linke oder andere radikale Ideen handelt.
Also ich finde diese Haltung ziemlich radikal!

Sollte das auf den RSL abzielen:
sich gegen Rassismus, Sexismus usw. zu positionieren, sollte eine natürliche Grundvorraussetzung sein in einer Welt, in der man mit seinen Mitmenschen so umgehen sollte, wie man selbst behandelt werden möchte.
Oder zielt der Vorwurf eher in Richtung der basisdemokratischen Strukturen des Vereins?

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darkesthour 10.03.2019, 19:38
8. Happy Birthday Roter Stern Leipzig!

Danke das ihr da seid und mit Selbstverständlichkeiten „provoziert!“
Solange die Spruchbänder und Parolen eurerseits immer wieder auf Widerstand stoßen, haben wir nach wie vor ein großes gesellschaftliches Problem, gerade in Sachsen. Danke und FORZA RSL!!!

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pric 10.03.2019, 23:04
9. Troll

Zitat von Suppenelse
Fußball braucht keine Radikale jeglicher Couleur. Wenn Fußball als Vehikel benutzt wird, um politische Positionen an den Mann zu bringen, ist das immer abzulehnen, egal ob es sich um rechte, linke oder andere radikale Ideen handelt.
Sie formulieren einen politischen Auftrag an den Fußball. Dann wollen Sie aber keine politischen Position im Fußball? Wenn ich das richtig verstehe, dann merken Sie vielleicht, dass das nicht zusammen passt, dass Sie da nochmal darüber nachdenken könnten? Es ist mir im Übrigen bewusst, in welchem Sinne Sie ihr Radikalenargument benutzen. Das ist schon sehr schwach. Dem Roten Stern alles Gute!

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